Switzerland

Panik vor Coronavirus: US-Luftwaffe zieht in Bunker tief unter der Erde

Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis? [email protected] Story

Die US-Luftwaffe verlegt ihre Kommandozentrale in eine Anlage, die Erdbeben und Atomkriege überstehen soll. Ob das Militär dort auch vor winzigen Erregern sicher sind, ist unklar.

Die US-Luftwaffe zieht sich in einen 610 Meter tiefen Betonbunker zurück: Die Luftabwehrbehörde Norad und die Militärbehörde Northcom werden während der Corona-Krise in den USA ihre Kommandozentrale in den Cheyenne-Mountain-Bunker im US-Staat Colorado verlegen. Dort wollen sie bleiben bis die Pandemie vorbei ist, wie das Portal «The Drive» berichtet.

Hochrangige Militärkommandanten sowie Nuklear- und Spezialeinheiten operieren nun aus dem unterirdischen Hochsicherheitskomplex in den Rocky Mountains, um sicherzustellen, dass genügend gesunde Truppen zur Verfügung stehen.

Der Entscheid wurde getroffen, nachdem vor einigen Tagen an Bord eines US-Flugzeugträgers mit rund 5000 Besatzungsmitgliedern mehrere Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden waren. Die Soldaten der «USS Theodore Roosevelt» wurden umgehend in eine Einrichtung der Streitkräfte auf der Pazifikinsel Guam ausgeflogen.

Schutz vor Erdbeben und Atomkrieg – aber vor Viren?

Der Superbunker von Cheyenne Mountain ist legendär: Für dessen Bau zu Zeiten des Kalten Krieges wurden 700’000 Tonnen Granitgestein aus dem Berg geholt. Darin entstand eine Kleinstadt mit mehrstöckigen Gebäuden, einem Kraftwerk und einem Spital. Dazu gibt es noch ein Restaurant, ein Fitnesscenter und eine Sauna.

Geschützt wird der Bunker durch zwei 25’000 Tonnen schwere Stahltüren. Die Anlage soll Atomkriege, Erdbeben und Feuer überstehen. Ob dieser kolossale Schutz auch für winzige Viren gut ist, wird sich vielleicht bald zeigen.

Als ein Indiz für grosse Sorge beim US-Militär gesehen

In Krisenzeit soll der Bunker auch den US-Präsidenten beherbergen. Beim Attentat vom 11. September 2001 hatte sich das Pentagon überlegt, den damaligen Präsidenten George W. Bush dorthin zu bringen. Zuletzt wurde der Bunker im 2007 benutzt: US-Streitkräfte hatten russische Militärs eingeladen, um gemeinsam Wodka zu trinken.

Dass die Luftwaffe nun in den Cheyenne-Mountain-Bunker zieht, sei ein Hinweis dafür, wie besorgt das US-Militär wegen der Ausbreitung der Pandemie sei, so der Sender «CBS» - und auch dafür, wie wenig das Militär offenbar Trumps Krisenmanagement traue.

(kle)

Football news:

Die Frau des ukrainischen Fußballspielers Morozyuk: Lügen, dass Männer polygam sind, und Frauen — Nein. Es ist eine Gesellschaft, die aufdrängt
Kilian Mbappe: mit PSG die Champions League zu Gewinnen, ist etwas besonderes. Persönliche Belohnungen werden ein Bonus sein
Lothar Matthäus: Flick ist ein bisschen wie Heynckes und Hitzfeld. Er kann mit den Sternen arbeiten
Präsident Rennes erwartet, dass Kamavinga im Sommer nicht gehen wird. Der BVB will Real kaufen
Agent Musacchio: Mateo ist glücklich in Mailand. Wir wollen ein neues Vertragsangebot
Sportler sind empört über den Tod des Afroamerikaners George Floyd
Valencia könnte Ferrán Torres durch den FC Porto Otavio ersetzen