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Paid Post: Der tägliche Gratis-Krimi: Teil 10

Fesselnder Lesespass mit «Hunkeler in der Wildnis». Jeden Tag einen neuen Teil zum Lesen!

Liebe Leserinnen und Leser!

In schwierigen Zeiten wie diesen ist vor allem eines wichtig: Zusammenhalt und das Wissen, nicht alleine zu sein. Und was verbindet mehr, als gemeinsam für kurze Zeit dem Alltag zu entfliehen und auf eine gemeinsame Phantasiereise zu gehen?

Zusammen mit dem Diogenes Verlag schenkt 20 Minuten deswegen allen Menschen in der Schweiz jeden Tag ein Stück spannender Literatur zum gemeinsamen Schmökern. Wir publizieren täglich kostenlos ein Kapitel des fesselnden Krimi-Romans «Hunkeler in der Wildnis» des Aarauer Schriftstellers Hansjörg Schneider.

Lasst euch vom Lesevergnügen packen, teilt es mit euren Liebsten und vergesst nicht auf die kleinen Freuden im Leben. Bleibt gesund und passt auf euch und eure Mitmenschen auf!

Du warst nicht von Anfang an dabei? Kein Problem, hier findest du alle Kapitel.

Teil 10:

Am andern Morgen spazierte Hunkeler zum Bach hinunter. Ein strahlender Tag, das Sonnenlicht gleißend. Die Schatten dunkel, fast schwarz. Er dachte an die nächtliche Gestalt mit Zylinderhut. Unwirklich war sie gewesen. Und doch hatte er die Flötentöne gehört. Oder war es ein Traum gewesen, durch den ein dunkler Mann geschritten war? Ein Engel vielleicht, eine helfende Frau?

Er klopf‌te an Nicoles Haustür, dreimal. Nach einer Weile hörte er sie heranschlurfen, langsamen Schrittes. Sie öffnete und bat ihn in die Küche. Er sah die Ziege in der Ecke, daneben das Kitz auf dünnen Beinen.

»Es kann bereits stehen«, sagte Nicole. »Ich bin sicher, ich bringe es durch. Wein?«

»Nein danke. Am Morgen nicht.«

Gemeinsam schauten sie zu, wie die Geiß ihr Junges ableckte.

»Und?«, fragte er. »Was meldet Caesar Augustus?«

»Sie haben Walter Traufer eingebuchtet.«

»Was? Den Schriftsteller, der an der Hegenheimerstraße wohnt?«

»Ja. Sie haben ihn noch gestern Abend im Straßburger Hof verhaftet. Ein Kommissär Madörin, offenbar ein scharfer Hund.«

»Aber Traufer kann doch keiner Fliege etwas zuleide tun.«

»Caesar Augustus meint, der begründete Tatverdacht bestehe darin, dass Traufer sich für Schmidingers Verrisse in der Basler Zeitung habe rächen wollen. Weil er eine Mimose sei.«

»So ein Blödsinn«, schimpf‌te Hunkeler. »Wo leben wir hier eigentlich? In einem Rechtsstaat oder nicht?«

Sie schob sich ein Knäckebrot in den Mund, kaute langsam.

»Tiberius meint, eigentlich hätte Traufer ein Alibi für die vorige Nacht, da er bei seiner Freundin in Dornach war.«

»Wer ist jetzt dieser Tiberius schon wieder?«

»Alles inkognito, keine Namen. Diese Freundin heißt Carla Casali. Sie will nicht, dass Traufer sie mit dem Auto besucht. Weil sie kein fremdes Auto vor ihrem Haus stehen haben will, wegen der Leute. Also fährt Traufer jeweils mit dem Tram hin. Deshalb fällt Traufers Alibi ins Wasser, weil niemand sein Auto vor Frau Casalis Haus hat stehen sehen. Das ist aber bloß die Meinung von Tiberius, mit Vorsicht zu genießen.«

Sie schenkte sich Kaffee ein.

»Willst du auch?«

Er rümpf‌te die Nase, nein. Er überlegte fieberhaft.

»Die sind alle verrückt geworden«, sagte er. »Leihst du mir dein Moped aus? Deine gelbe Jacke und den Helm?«

»Warum denn das?«

»Es war ein Gendarme bei mir, aus St.-Louis. Er hat gesagt, sie suchen mich in Basel, weil ich Tatzeuge sei.«

Sie lachte schallend, so dass das Kitz einen Sprung machte und auf den Rücken fiel.

»Und jetzt schleichst du dich mit meiner Elsässer Nummer hinten am Moped und im Kompakthelm nach Basel, um nach dem Rechten zu sehen? Hunkeler undercover, das ist heiß, das gefällt mir. Du fällst doch auf wie ein Kanarienvogel unter Spatzen. Das muss ich gleich melden.«

»Halt, es wird nichts gemeldet. Die Polizei liest mit.«

»Stimmt, ich Esel. Hier ist der Schlüssel. Der Helm liegt auf dem Gepäckträger.«

Für heute wars das schon, dafür gibts morgen mehr! Du findest sämtliche Kapitel hier im Kanal: 20min.ch/diogenes

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