Switzerland

Nur Fahrende müssen sich nicht an die Regeln halten

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Der Autobahnrastplatz Wileroltigen ist aktuell gesperrt, weil er von Fahrenden besetzt wird.

Der Autobahnrastplatz Wileroltigen ist aktuell gesperrt, weil er von Fahrenden besetzt wird.

Raphael Moser

Zum Umgang mit Fahrenden im Kanton Bern

Enttäuscht von den Medien

Das Bundesgericht hat einen Artikel aus dem Berner Polizeigesetz gestrichen. Gemäss Gericht dürfen Fahrende im Kanton Bern bei Bauer XY vorfahren und sich installieren. Der Bauer darf also nicht bestimmen, ob jemand auf seinem Land – auf seinem Eigentum – campieren darf. Diesen Entscheid finde ich absolut skandalös. Diverse Kantone weisen Fahrende, die illegal campieren, bereits seit Jahren weg – eben mit der Begründung, dass die Eigentumsgarantie der Grundeigentümer verletzt wird. Enttäuscht bin ich aber auch von den Medien, die diesen Entscheid kommentarlos zur Kenntnis genommen haben. Stillschweigen bedeutet für mich: Wir Medien sind einverstanden mit dem Bundesgericht. Hier geht es nach meiner Meinung um demokratiepolitische Grundsätze – eine offene Diskussion würde einer unabhängigen Presse gut anstehen. Kurt Bigler, Heimberg

Der Unmut ist gross

«Die Geister, die ich rief…» – das ist das Fazit aus der Abstimmungsvorlage zum Transitplatz für Fahrende in Wileroltigen. Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr ist der Autobahnrastplatz von ausländischen Fahrenden «besetzt», sodass dieser für die eigentlich vorgesehenen Benutzer geschlossen bleibt. Die «Besetzer» konnten illegal die Grenze passieren, und so teilen sich nun schätzungsweise 150 Personen diesen Raum. Auf dem Platz werden gewerbliche Arbeiten ausgeführt, ohne dass die notwendigen Entsorgungsmöglichkeiten vorhanden wären (ARA). Das Astra hat Toi-Toi-Kabinen aufgestellt, die von einer Reinigungsfirma gereinigt werden müssen. Eine Sicherheitsfirma ist für die Überwachung rund um die Uhr vonnöten. Wir stellen fest: Ausländische Fahrende haben sich an keinerlei für Schweizer Bürgerinnen und Bürger geltende Vorschriften zu halten. Das Unverständnis ist gross; der Unmut in der hiesigen Bevölkerung noch grösser. Fritz Hurni, Gurbrü

Zitat des Tages

Der Bauer darf nicht bestimmen, ob jemand auf seinem Land campieren darf. Diesen Entscheid finde ich skandalös.

Kurt Bigler, Heimberg

Zu «Vor der Krise hüteten sie Kinder, jetzt warten sie auf einen Anruf»

Fördern von Schwarzarbeit

Der Genfer Regierungsrat Thierry Apothéloz (SP) findet es bedauerlich, «dass die Papierlosen keine Sozialhilfe beziehen, wo sie doch zur Prosperität des Landes beitragen». Für mich tragen sie allein zur Prosperität ihrer Arbeitgeber bei, die weder anständige Löhne noch Sozialabgaben zahlen, sich aus der Verantwortung schleichen und Schwarzarbeit fördern. Ich sehe nicht ein, warum die Allgemeinheit dafür geradestehen soll. Margret Steinegger, Bolligen

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