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Novartis gerät in Belgien in eine emotionale Debatte um ein teures Medikament für ein todkrankes Baby

«Ich habe Pia einen Kuss auf die Stirn gegeben und ihr gesagt, dass das ganze Land ihr Leben gerettet habe.» So zitierte die belgische, niederländischsprachige Zeitung «Het Nieuwsblad» am Mittwoch die Mutter von Pia, Ellen De Meyer. Pia ist ein neun Monate altes Baby aus Antwerpen. Sie leidet wie rund 550 weitere Kleinkinder in Europa an spinaler Muskelatrophie (SMA) des Typs 1, einer seltenen genetischen Krankheit. Diese führt zu Muskelschwund und verläuft in den meisten Fällen tödlich. Das einzige Medikament, das Pia retten könnte, ist bis heute erst in den USA zugelassen, in der EU oder in der Schweiz noch nicht. Hersteller ist der Schweizer Pharmakonzern Novartis. Die nötige einmalige Verabreichung des Präparats namens Zolgensma kostet in den USA rund 2,1 Mio. $. Über die sozialen Netzwerke hat dieser Fall in Belgien eine eindrückliche Solidaritätswelle ausgelöst und zu einer emotionalen Debatte über (zu hohe) Medikamentenpreise geführt.

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