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Noch keine Entwarnung bei Ebola-Ausbruch in Kongo-Kinshasa

Im zentralafrikanischen Land wütet das tödliche Ebola-Virus. Endlich scheinen Helfer Ebola langsam unter Kontrolle zu bekommen, doch die Lage bleibt noch gefährlich.  

Ein Helfer impft eine Frau in Goma, Kongo-Kinshasa, gegen das Ebolavirus. Die Aufnahme stammt vom August 2019.

Ein Helfer impft eine Frau in Goma, Kongo-Kinshasa, gegen das Ebolavirus. Die Aufnahme stammt vom August 2019. 

Baz Ratner / Reuters

(dpa)

Bei der Ebola-Epidemie in Kongo-Kinshasa gibt es  laut Helfern endlich einen Lichtblick – aber noch keine Entwarnung. Die Zahl der neuen Fälle sei in den vergangen Monaten stark gesunken, sagte Ghassan Abou Chaar von Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Mittwoch. Helfer vor Ort hätten mehr Kontrolle über den Ausbruch. «Aber es gibt nach wie vor besorgniserregende Zeichen eines möglichen Comebacks.»

Auch der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, «der derzeitige Trend ist ermutigend». Aber ein Ausbruch gelte erst als vorbei, wenn es 42 Tage lang keine neuen Fälle gegeben habe. Der Notfallausschuss der WHO tagte am Mittwoch in Genf. Er wollte bis zum Abend entscheiden, ob die im Juli ausgerufene «gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite» für beendet erklärt werden soll. Diese war beschlossen worden, um weitere Massnahmen zur Bekämpfung der Seuche zu ermöglichen.

Die meisten Ebola-Fälle in den vergangenen Monaten seien schnell identifiziert und behandelt worden, sagte Abou Chaar. Die meisten Patienten hätten überlebt. Allerdings gab es demnach jüngst wieder zwei Erkrankte, die Zuhause starben. Wenn Ebola-Patienten in ihren Gemeinden erkranken und sterben, ist die Gefahr weiterer Infektionen meist sehr hoch. Es ist Abou Chaar zufolge daher möglich, dass sich der Ausbruch wieder verschlimmert. «Hoffentlich ist das nicht der Fall.»

Prekäre Sicherheitslage

Seit anderthalb Jahren wütet die Seuche im Osten Kongo-Kinshasas. Bis anhin sind laut offiziellen Angaben 3431 Menschen an Ebola erkrankt und 2253 Menschen gestorben. Diese Epidemie ist besonders schwer in den Griff zu bekommen, weil die Region sehr instabil ist. Dort kämpfen etliche Milizen, die immer wieder Zivilisten angreifen und den Einsatz des medizinischen Personals mehrfach unterbrachen. Die Sicherheitslage sei nach wie vor prekär, sagte Tedros. Die Zahl neuer Infektionen trotzdem eingedämmt zu haben, sei ein grosser Erfolg.

Unabhängig davon müsse die internationale Gemeinschaft sich weiter dafür einsetzen, dass das Gesundheitswesen in Kongo-Kinshasa gestärkt wird, sagte der WHO-Chef. «Jetzt den Fuss vom Gaspedal zu nehmen, könnte ein fataler Fehler sein.» Er wollte noch diese Woche nach Kinshasa fliegen, um mit der Regierung zu erörtern, wie das Gesundheitswesen gestärkt werden könne.

Der bisher folgenschwerste bekannte Ausbruch des Ebola-Fiebers in der Geschichte war 2014/2015 in Westafrika. Damals erkrankten mehr als 28 000 Menschen, über 11 000 starben. Vor allem Guinea, Liberia und Sierra Leone waren betroffen.

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