Switzerland

Nicht nur Schweden und Serbien: Wer in diesen 29 Ländern Ferien macht, muss in Quarantäne

Reisen ins Ausland ist stressiger geworden in Zeiten der Corona-Krise. Schluss mit dem sorglosen Easyjet-Tourismus. Neben Schutzmassnahmen und unsicheren Reisebedingungen kommt jetzt auch noch die Liste der Risiko-Feriengebiete vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Schweizer, die in diesen Ländern Ferien machen, müssen für zehn Tage in Quarantäne, wenn sie danach in die Schweiz zurückkommen.

Ab dem 6. Juli gilt: Schweizer, welche die wohlverdienten Sommerferien unter anderem in Schweden, Serbien, Kosovo, Israel oder Russland, verbringen, müssen die ersten zehn Tage nach der Rückreise in Selbstisolation verbringen. Damit will das BAG eine zweite Welle verhindern.

Auch Reisende, die ihre Ferien in Brasilien, Argentinien, auf der Dominikanischen Republik oder in Kolumbien verbracht haben, müssen in Quarantäne.

Die gleiche strikte Regelung gilt unter anderem für Bahrain, Bolivien, Chile, Saudi-Arabien oder Südafrika, wie das BAG am Abend mitteilt. Auch Rückkehrer aus Kuwait, Nordmazedonien, Oman und den USA sind betroffen.

Gemäss Mitteilung muss der Arbeitgeber den Lohn von Angestellten in Quarantäne nach den Ferien nicht fortzahlen. Ausnahmen können Rückkehrer sein von Reisen, die aus persönlichen Gründen zwingend waren, etwa der Besuch eines sterbenden Angehörigen.

Aus Sicht des Bundes ist die Arbeitsverhinderung durch Quarantäne nicht unverschuldet, deshalb gibt es kein Anrecht auf Entschädigung. «Einem Arbeitnehmer, der sich in ein Risikogebiet begibt, kann ein Verschulden vorgeworfen werden, wenn er unter Quarantäne gestellt wird», heisst es weiter.

Reisebüros und Airlines reagieren

Bei Hotelplan und Kuoni, erhalten die Gäste das Geld von gebuchten Pauschalreisen in Risiko-Länder rückerstattet, wenn sie sie nicht antreten wollen. Das bestätigten die Sprecher der beiden Reiseveranstalter gegenüber BLICK. Bei gebuchten Individualreisen ist die Rückerstattung abhängig von den Airlines und Hotels.

Die Billigairline EasyJet bietet den Kunden im Fall einer Reise in ein Risikogebiet, die sie nicht mehr antreten möchten, eine kostenlose Umbuchungsoption an. Bei der Swiss ist das ähnlich. Tickets, die bis einschliesslich 31. August 2020 gebucht wurden und ein bestätigtes Reisedatum bis einschliesslich April nächsten Jahres haben, können auch umgebucht werden. Solange die Airlines aber nicht selber stornieren, gibt es kein Geld zurück.

Wer eine Reiseversicherung abgeschlossen hat und nun seine Reise absagen will, bekommt teilweise sein Geld zurück. Die Reiseversicherungen der Zurich, Helvetia und Axa zahlen bei einer plötzlichen neuen coronabedingten Entwicklung. Mobiliar hingegen nicht.

Quarantäne von zehn Tagen

Wer trotzdem in die Risikoländer will, muss sich auf zehn Tage Quarantäne nach Rückkehr in die Schweiz einstellen. Die Reisenden sollen sich bei den kantonalen Behörden melden. Flug- und Reisebus-Gesellschaften werden angewiesen, tatsächlich kranke Passagiere erst gar nicht zu transportieren.

Die Liste soll regelmässig, voraussichtlich mindestens monatlich, aufdatiert werden. Schweden war schon vor dem heutigen Tag ein Problem-Land. Bisher mussten sich Reisenden am Flughafen einer Temperaturmessung oder falls erforderlich einen Covid-19-Test unterziehen.

Steigende Infektionszahlen

Der Grund für die neuen Massnahmen sind die steigenden Infektionszahlen in der Schweiz. Die Experten führen das teilweise auch auf die Einreise infizierter Personen aus dem Ausland zurück.

Am Dienstag waren es noch 62, am Montag 35 und am Sonntag 62 Neuinfizierte. Am Mittwoch stieg die Zahl sogar auf 137 Neuinfizierte. Heute Donnerstag war die Zahl mit 116 immer noch dreistellig.

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