Switzerland

Nicht nur der Obere Letten ist noch Sperrzone – diese schönen Plätze locken ausserhalb der Zürcher Badis

Das Zürichsee-Wasser ist gegen 20 Grad warm. Ziemlich angenehm zum Schwimmen, eigentlich. Doch ein Eindringling leistet dem Vergnügen noch immer Widerstand: die Coronapandemie. Obwohl sie abzuflauen scheint, spaltet sie die Badestadt Zürich bis 6. Juni nach dem Rechts-links-Schema.

Auch an der Limmat bleiben bis 6. Juni Einschränkungen: Der Obere Letten ist vorerst noch Sperrzone. Und schon mehrmals sperrte die Stadtpolizei Zürich in den letzten Wochen wegen zu grosser Menschenansammlungen auch andere Gebiete an Zürichs Gewässern vorübergehend ab, die grundsätzlich offen wären. Das kann sie auch nach dem 6. Juni noch.

Das Signal ist deutlich: Es ist weiterhin Vorsicht geboten, also bitte Abstand halten. Dies die unschöne Nachricht. Nun zur schöneren: Die letzten Wochen boten auch Gelegenheit, Alternativen zu erkunden. Hier sind die drei schönsten Ergebnisse dieser Erkundungsreisen für Badefreunde:

Auf der Werdinsel gibts nicht nur eine Flussbadi im Limmatkanal, die noch immer geschlossen ist. Sondern weiter flussabwärts auch idyllische Kiesstrände. Zugegeben, das Wasser ist dort eher flach. Doch wer über die Steine zur tiefsten Stelle des Flussbetts watet, kann durchaus schwimmen oder sich in der kräftigen Strömung treiben lassen. Und vom Ufer aus lässt sich das Treiben der Gummiboote beobachten, die auf der Limmat in Richtung Dietikon schaukeln. Dort ist übrigens ab heute Samstag die Nötzliwiese beim Bahnhof Dietikon nicht mehr abgesperrt. Die Polizei empfiehlt aber den Ausstieg bei der Allmend am Bahnhof Glanzenberg. Dort ist mehr Platz – und das Dietiker Wehr nicht so gefährlich nah.

Baden abseits der Badis

Ähnlich wie die Limmat ist auch die Sihl ein eher flaches Gewässer. Wer von Zürichs Allmend aus flussaufwärts in Richtung Sihltal radelt, findet aber trotzdem einige idyllisch gelegene badetaugliche Abschnitte, teils mit kleinen Kiesstränden, teils mit Stromschnellen zwischen Felsplatten. Erfrischung ist in den Flüssen garantiert: Sihl und Limmat sind jeweils etwa ein Grad kälter als der Zürichsee.

Zu den schönsten Stadtzürcher Badeplätzen am See zählt die Rentenanstaltwiese beim Arboretum im Stadtteil Enge. Allerdings wird es hier trotz weitläufiger Wiese bei schönem Wetter schnell mal eng. Doch man weiss sich zu organisieren: Für das abstandsgerechte Schlangestehen am Glacéstand sind fein säuberlich Ein- und Ausgang markiert. Und im ufernahen Wasser findet, wer rechtzeitig da ist, sogar seine eigene rechtwinklige Insel. Der Blick vom kleinen Kiesstrand über die Segelboote in Richtung Alpen lässt schon fast Feriengefühle aufkommen.

Badischwumm im Coronamodus

Auf die Ferien setzt auch der Bademeister im Freibad Heuried, das wie manche andere Stadtzürcher Badis mit strengen Corona-Schutzmassnahmen schon vergangenen Montag aufmachen durfte. «Vielleicht machen ja dieses Jahr viele Leute Sommerferien zu Hause», sagte er, als wir uns in der praktisch leeren Badi unterhielten. Der Badischwumm im Coronamodus mit abgesperrten Liegewiesen und beschränkter Teilnehmerzahl fühlte sich seltsam an.

Football news:

Sulscher: bei Manchester United geht es immer um Siege. Ein furchtloses Spiel aus einer Position der Stärke ist die DNA unseres Vereins
Setien hat ein gutes Verhältnis zu Abidal. Sie diskutierten über die nächste Saison
Blanc O Rabio: Juventus muss geduldig sein, weil es ein riesiges Talent in Ihren Händen hat
Union will vor dem Spiel 22.000 Zuschauer auf das Coronavirus testen, damit es bei den spielen des Klubs einen Anschlag gibt
Nani: Cristiano konnte die Niederlage nie akzeptieren. Als ich mit ihm lebte, erwarb ich auch eine Allergie gegen Sie
Norwich zum 5.mal flog in die Meisterschaft-die meisten von allen Klubs APL
Antonio hat im Spiel gegen Norwich Poker gemacht. Er ist der erste seit 39 Jahren Spieler von West Ham mit 4 Toren in einem Ligaspiel