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New Yorker Polizei geht neuerdings mit Roboterhund «Digidog» auf Streife

Dieser Roboter von Boston Dynamics, der ursprünglich «Spot» hiess, wird nun von der New Yorker Polizei eingesetzt. Bild: keystone

New Yorker Polizei geht neuerdings mit Roboterhund «Digidog» auf Streife

Im Internet werden die Roboter von Boston Dynamics für ihre Tanzeinlagen gefeiert. In New York, wo ein hundeähnlicher Roboter jetzt von der Polizei getestet wird, lösen sie allerdings weniger Begeisterung aus.

In New York geht die Polizei neuerdings mit Roboterhunden auf Streife: Wie die «New York Post» berichtet, setzten Einsatzkräfte des NYPD bei einem Einsatz im Stadtteil Bronx eine umgebaute Version des Roboters «Spot» der Roboterschmiede Boston Dynamics ein.

Der Roboter, der sich auf vier Beinen fortbewegt und einem Hund ähnelt, hört auf den Namen «Digidog». Ausgerüstet mit Kamera und Scheinwerfern sollte er die Polizei dabei unterstützen, einen vermeintlichen Einbruch zu untersuchen. Per Fernsteuerung wurde er in die Nähe des Tatorts geschickt. Dort sollte er Bild- und Tonmaterial aufnehmen.

Kritik am Einsatz 

Die Maschine basiert auf dem Robotermodell «Spot», das von Boston Dynamics im Jahr 2017 vorgestellt wurde. «Spot» ist etwa 80 Zentimeter hoch und wird von Elektromotoren angetrieben. Das Gerät kann eigenständig Treppen steigen und Lasten tragen. Im Internet haben die Roboter von Bosten Dynamics mittlerweile eine grosse Fangemeinde, was nicht zuletzt an deren verblüffenden Fähigkeiten liegt: Anfang das Jahres liess die Firma ihre Maschinen gemeinsam tanzen. 

In New York löst der Einsatz der Roboter allerdings weniger Begeisterung aus. In einem Video auf YouTube, das «Digidog» nach dem Einsatz auf einem Gehweg zeigt, ist im Hintergrund eine Stimme zu hören: «Das Ding ist gruselig». Auch unter dem Video kommentierte ein Nutzer den Hund als «mehr als unheimlich».

Kritik kam auch von Seiten der Politik. Die New Yorker Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez schrieb auf Twitter, dass Überwachungsroboter jetzt in einkommensschwachen Gegenden eingesetzt werden, in denen Schulen unterfinanziert seien. «Wann haben Sie das letzte Mal gesehen, dass Weltklasse-Technologien für Bildung, Gesundheitsfürsorge, Wohnen und so weiter konsequent für benachteiligte Gegenden wie diese eingesetzt wurden?»

Das NYPD entgegnete auf Twitter, dass man schon seit den 1970er Jahren Roboter einsetze, um etwa bei Geiselnahmen Leben zu retten. Das Robotermodell von Bosten Dynamics werde derzeit getestet, um seine Fähigkeiten im Vergleich zu anderen Robotern zu bewerten. 

(t-online/blu)

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