Switzerland

Neun Angestellte im Alterszentrum Blumenheim positiv auf Corona

«Die ersten vier Testergebnisse auf Covid-19 waren negativ. Am Samstag, 21. März kam jedoch das erste positive Testergebnis einer Mitarbeiterin», sagt Zentrumsleiterin Irma Jordi. Zur eigenen Sicherheit seien alle Bewohner isoliert worden. Sie dürfen seit diesem Tag ihr Zimmer nur noch zu begleiteten Spaziergängen im Blumenheim-Garten verlassen. Dafür werden am Nachmittag jeweils zusätzliche Mitarbeiter eingeplant. «Nur dank der grossen Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter haben wir in dieser schwierigen Zeit den Betrieb zum Wohle der Bewohner weiterführen können», betont Irma Jordi.

Mehr als die Hälfte der erkrankten Mitarbeiter wieder gesund

Bis heute sind neun Mitarbeiter des «Blumenheims», sowohl Mitarbeiter der Pflege als auch der Hotellerie, positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Sie haben sich zu Hause in Isolation begeben. Fünf von ihnen stehen bereits wieder im Einsatz, vier kurieren die Infektion noch aus. Der Betrieb des «Blumenheims» konnte aufrecherhalten werden. Im Notfall könnte beim Kanton Unterstützung angefordert werden in Form von Zivilschutz und Zivildienst. «Dies war aber bis anhin nicht notwendig», so Irma Jordi. Seit einer Woche verzeichnet das Blumenheim bei den Mitarbeitern keine Neuinfektionen mehr.

Einige der 38 Bewohner haben Fieber und Husten

Seit Montag sind nun aber vereinzelte Bewohner an Fieber und Husten erkrankt. In einem Schreiben an die Bewohner und deren Angehörigen spricht die Zentrumsleitung von sechs Bewohnern, die komplett isoliert sind. Das Personal betritt das Zimmer nur noch mit FFP3-Maske, Schutzüberzug und Handschuhen. Bei zwei Bewohnern habe die Isolation bereits wieder aufgehoben werden können. «Wir vermuten, dass diese ‹nur› eine Erkältung hatten», sagt Irma Jordi. Tests sind bisher keine durchgeführt worden – obwohl es sich bei den Bewohnern des «Blumenheims» um die Risikogruppe 65+ handelt. «Um Bewohner zu testen, müssten wir sie ins Kantonsspital Aarau fahren.» Dies mache aber keinen Sinn, da die Anstrengung für die betagten Bewohner zu gross wäre. «Daher versorgen wir sie bestmöglich vor Ort unter Einbezug der Hausärzte.» Gleichzeitig steht das «Blumenheim» in Kontakt mit dem kantonsärztlichen Dienst.

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