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Neuer Fahrer und Motorenlösung gesucht: Red Bull: Zwei gefährliche Baustellen

Sebastian Vettel (33) zerbricht und verzweifelt in seinen letzten Ferrari-Tagen am Auto und Kollege Charles Leclerc (23). Valtteri Bottas (31) wird auch im vierten Mercedes-Jahr von Lewis Hamilton (35) brutal vorgeführt. Und jetzt ist bei Red Bull der sensible Thai Alex Albon (24) am Ende.

Max siegte im ersten A-Rennen!

Zerstört von einem Giganten, Max Verstappen (23). Der fliegende Holländer ist so gereift, dass sich selbst Hamilton im Duell mit gleichen Waffen warm anziehen müsste.

2016 kam Verstappen schon nach drei Rennen in Spanien für den ins B-Team Toro Rosso degradierten Kvyat nach oben – und gewann sein Red Bull-Premierenrennen! Weil Hamilton und Rosberg kurz nach dem Start mit ihren Silberpfeilen crashten.

Nur Ricciardo hielt Druck stand

Verstappen verlor das Teamduell damals mit 204:256 gegen Daniel Ricciardo (30). Auch 2017 lag der Australier vorne (200:168). Erst 2018 liess Max dann seinen bisher besten Teamkollegen mit 249:170 klar abblitzen!

«Max ist ein Ausnahmetalent, das nur alle zehn Jahre oder mehr auftaucht. Trotzdem müssen seine Teamkollegen wie Ricciardo dagegen halten können und nicht zu stark abfallen», sagt der strenge Bullen-Sportdirektor Helmut Marko (77).

Gasly muss unten bleiben

Das ist Alex Albon, vom B-Team aufgestiegen, 2020 nie gelungen – 1:9-Podestplätze oder 64:162-Punkte. «Wir müssen reagieren», sagt jetzt selbst Chef Christian Horner. Das Problem: Red Bull gehört zu 51 Prozent der Thai-Familie Yoovidhya (Mateschitz 49 Prozent).

Zudem will man Monza-Sieger Pierre Gasly von Alpha Tauri nicht wieder nach oben befördern. Dort hatte man ihn 2019 nach Ungarn in der Sommerpause durch Albon ersetzt... Marko: «Wir brauchen auch im B-Team einen starken Fahrer!»

Haben Hülk und Pérez Geduld?

Also Türe auf für den ersten Fahrer, der nicht zum fast 20jährigen Förderungs-Programm von Red Bull zählt – Sergio Pérez (30) oder Nico Hülkenberg (33). Die sollten mit einer schnellen Unterschrift in einem andern Team warten!

Aber wer in diesen hektischen Tagen irgendwo ein Cockpit bekommt (Haas, Williams, Alfa-Sauber), der verliert vielleicht die Geduld und die Hoffnung.

Abenteuer PS-Eigenregie

Die zweite Baustelle für das Salzburger Dosen-Team ist gefährlicher. Nach der Schock-Nachricht, dass Honda Ende 2021 aussteigt, plant Red Bull, von den Japanern alles zu übernehmen.

Doch die Eigenregie hat einen Haken. Man könnte den Sechszylinder selbst nicht weiter entwickeln. Deshalb fordert man jetzt, dass die Motoren ab 2022 eingefroren werden. Sonst droht man (nicht das erste Mal) mit dem Rückzug beider Teams aus der Formel 1.

Erpressung? Hilfe?

FIA-Boss Jean Todt reagierte sofort: «Wir können über alles reden, aber wir lassen uns nicht erpressen!»

Mercedes ist für die Einfrierung, Ferrari nicht. Denn die silbernen Dauersieger wissen, dass ein solches Projekt in Eigenregie scheitern muss. Also «hilft» man heute, um sie morgen als Gegner los zu sein!

Französisches Ehebett zersaust

Und was macht Red Bull wirklich? Bleibt am Ende, wenn man wirklich weiterfahren will, nur die Rückkehr ins zersauste Ehebett mit Renault?

Immerhin holte Vettel für Red Bull von 2010 bis 2013 alle vier WM-Titel mit den Franzosen. Von diesen Erfolgen und Pokalen lebt das Team, das endlich wieder Weltmeister werden will, noch einige Zeit. Aber eben: Wie lange?

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