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Neue Migranten-Karawane zieht nach Guatemala - Mexiko verstärkt Kontrolle

Wieder sind Tausende von Migranten aus Honduras in Richtung Amerika unterwegs. Nach Angaben lokaler Medien flüchten sie vor Gewalt, Armut und den Folgen zweier verheerender Hurrikans. Die Regierung Guatemalas rief Honduras zu Massnahmen auf, Mexiko verstärkte die Überwachung der Grenze mit Guatemala.

Eine Gruppe von etwa 3000 Migranten erreicht Guatemala, nachdem sie die Grenze in El Florido, in Camotan, Guatemala, überschritten. Schon am Samstag kamen etwa 5000 Migranten an, die in Richtung Mexiko weiterlaufen, um von dort aus Amerika zu erreichen.

Eine Gruppe von etwa 3000 Migranten erreicht Guatemala, nachdem sie die Grenze in El Florido, in Camotan, Guatemala, überschritten. Schon am Samstag kamen etwa 5000 Migranten an, die in Richtung Mexiko weiterlaufen, um von dort aus Amerika zu erreichen.

Esteban Biba / EPA

(dpa)

Angesichts einer sogenannten Migranten-Karawane mit Tausenden von Menschen hat die Regierung Guatemalas die honduranischen Behörden aufgerufen, die Massenabwanderung einzudämmen. In einer Mitteilung in sozialen Medien am Samstag (Ortszeit) forderte die Regierung von Präsident Alejandro Giammattei die Behörden des Nachbarlandes auf, «laufend» durch «vorbeugende Massnahmen» zur «Gewährleistung der nationalen und regionalen Sicherheit» beizutragen.

Auf ihrem Weg mit Ziel USA hatten seit Freitagabend mehrere Gruppen von Tausenden von Migranten aus Honduras den Grenzübergang El Florido nach Guatemala überquert. Der mexikanische Sender «TV Azteca» berichtete von insgesamt mehr als 9 000 Migranten in 24 Stunden, die auch Polizeiketten nicht aufhalten konnten.

Fernsehbilder zeigten am Samstag etwa Migranten, die auf guatemaltekischer Seite ein Bad im Fluss nahmen. Die Karawane hatte sich am Donnerstagabend in der Stadt San Pedro Sula im Nordwesten von Honduras zusammengeschlossen. Es handelte sich nach Berichten örtlicher Medien um Honduraner, die vor Gewalt, Armut und den Folgen zweier verheerender Hurrikans im November aus dem mittelamerikanischen Land flüchteten und in den USA ein besseres Leben suchen wollten. Mexiko verstärkte unterdessen die Überwachung der Grenze mit Guatemala im Bundesstaat Chiapas.

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