Switzerland

Netflix und Playstation statt Eishockey: So gehts Bertaggia nach zweitem positiven Corona-Test

Er hat so sehr gehofft, dass er nach zehntägiger Quarantäne wieder zur Mannschaft der Bianconeri stossen kann. Doch dann die schlechte Nachricht: Alessio Bertaggias zweiter Coronatest am letzten Donnerstag fällt erneut positiv aus. «Obwohl ich nicht mehr ansteckend bin, war mir das Risiko bewusst, dass das Testergebnis auch nach zehn Tagen nochmals positiv und das Virus noch in meinem Körper sein kann», sagt der 27-Jährige.

Statt sich Ende letzter Woche mit den Teamkollegen aufs Duell vom Freitag gegen Davos (4:3-Sieg n.V.) und die erste Cup-Runde gegen die Erstligisten Pikes (11:1) am Sonntag vorbereiten zu können, muss sich der Lugano-Stürmer, der seit dem 11. Oktober daheim ist, weiterhin zuhause isolieren.

Diese Tatsache erschreckte den Tessiner weniger als das erste positive Testresultat. «Das war schon ein komisches Gefühl», gesteht er, «denn man denkt doch immer, mir passiert es nicht.» Und plötzlich trifft es ein. Ganz am Anfang hatte Bertaggia leichte Symptome wie bei einer Grippe, aber ohne Fieber. «Die Müdigkeit machte mir die ersten Tage zu schaffen».

Netflix und Playstation statt Eishockey

Danach findet der Spieler auch zuhause seinen Tagesrhythmus. Täglich steht Bertaggia nicht später als um 8.00 Uhr auf. Etwas zu tun finden er und seine Freundin immer. «Anfangs haben wir die Wohnung schön geputzt. Im Büro hab ich Ordnung gemacht.» Die Zeit wird vertrieben mit Netflix-Serien oder Playstation-Games.

Und in Sachen Training hält sich der Tessiner eisern an jenes Programm, das er schon im Frühjahr während des Lockdowns absolvierte. Intervall-Einheiten auf dem Home-Velo, Krafttraining mit dem Eigengewicht. «Mittlerweile fühle ich mich voll fit», betont Bertaggia.

«Brauche zuerst ein paar Trainings»

Es bleibt nur die Ungewissheit, wie es sich anfühlen wird, wenn er wieder auf dem Eis steht. Wie wird sein Körper nach der bald dreiwöchigen Pause reagieren? «Ich werde sicher vorsichtig sein müssen, weil ein Verletzungsrisiko besteht», so Bertaggia, «vielleicht brauche ich auch ein paar Trainings, bevor ich wieder ein Spiel bestreiten kann.»

Doch auch davon lässt sich der Stürmer nicht runterziehen. Er will positiv bleiben – im übertragenen Sinne. «Ich versuche, mit nicht aufzuregen. Ich bin einfach froh, dass ich keinen schlimmen Verlauf hatte. Andere Menschen haben da weniger Glück.» Und einige Tage mehr Geduld bringt Bertaggia auch noch auf. Denn zurück in die Garderobe, deren Innenleben er vermisst, darf er erst, wenn er das nächste Mal negativ getestet wird.

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