Switzerland

National League: ZSC müht sich mit Langnau ab, aber ist neuer Leader

Speziell aufregend war es nicht, was die ZSC Lions gegen die SCL Tigers aufführten. Aber es erfüllte den Zweck in Form von drei Punkten und dem Leaderthron als Zugabe.

Der ZSC gewinnt zuhause gegen die SCL Tigers und übernimmt die Tabellenführung.

Der ZSC gewinnt zuhause gegen die SCL Tigers und übernimmt die Tabellenführung.

Quelle: Marc Schumacher/freshfocus

Fredrik Pettersson bringt die Hausherren im ersten Drittel in Führung.

Fredrik Pettersson bringt die Hausherren im ersten Drittel in Führung.

Quelle: Marc Schumacher/freshfocus

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Die ZSC Lions bleiben damit nach der Rückkehr aus der Quarantäne ungeschlagen und reihten durch ihren knappen 2:1-Heimerfolg gegen die SCL Tigers den vierten Sieg in Folge aneinander. Für die Emmentaler war es im elften Saisonspiel die neunte Niederlage.

Die Zürcher gingen zwar in der 6. Minute durch einen Überzahltreffer des zuletzt wiedererstarkten Fredrik Pettersson standesgemäss in Führung, bekundete danach aber trotz Überlegenheit Mühe, das Skore auszubauen. Dabei hatten sie durch Tim Berni (10.), Roman Wick (30.) und Raphael Prassl (37.) drei Metalltreffer zu beklagen. Für das wegweisende 2:0 sorgte dann in der 39. Minute Justin Sigrist, der vor dem Langnauer Tor komplett vergessen ging.

Flüeler hat Zeichen der Zeit erkannt

Wegweisend zwar, aber noch nicht entscheidend. Denn die SCL Tigers meldeten sich mit dem 1:2 von Sturny (57.) nochmals zurück. Und so brauchte der ZSC zum Schluss tatsächlich noch einen gross aufspielenden Lukas Flüeler im Tor, um den knappen Sieg über die Runde zu bringen und letztlich mit einem blauen Auge davon zu kommen. Nachdem der dreifache ZSC-Meistergoalie zu Beginn der Saison unerwartet hinter dem überzeugenden Ludovic Waeber anstehen musste, scheint er die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt zu haben. In den letzten Spielen überzeugte Flüeler mit Topleistungen.

Fribourg läuft Lausanne ins offene Messer

Im Spitzenspiel kam Lausanne zu einem deutlichen 6:1-Sieg gegen Fribourg. Für die Waadtländer war es die Rückkehr in den Meisterschaftsbetrieb nach einer Quarantäne-Zeit vom 9. bis 21. November. Ihre starke Form haben sie in den eigenen vier Wänden wahrlich nicht verloren, im Romand-Derby realisierten sie bereits den sechsten Sieg in Folge. Derweil wurde Fribourg durch die Niederlage in Lausanne von den ZSC Lions als Tabellenführer abgelöst.

Dabei war Gottéron zu Beginn klar besser und erspielte sich eine Vielzahl an Chancen, scheiterte aber immer wieder am starken Lausanne-Goalie Tobias Stephan. 18:8 lautete das Schussverhältnis im ersten Drittel zu Gunsten der Freiburger, aber das Skore aus ihrer Sicht 0:3. Die Saanestädter liefen dem Gegner ins offene Messer, Lausannes Tim Bozon und Christoph Bertschy tauchten beim 1:0 und 2:0 jeweils allein vor dem gegnerischen Tor auf. Und nachdem Cory Conacher, Brian Gibbons sowie erneut Bertschy bis zur 26. Minute gar auf 5:0 stellten, war die Partie vorzeitig entschieden.

Servette mit dritter Niederlage in Folge

Servette ist dagegen nach überzeugendem Saisonstart in eine kleine Baisse geraten. Beim 0:2 gegen Lugano verloren die Genfer zum dritten Mal in Folge, während die Tessiner den vierten Erfolg in Serie feierten, den Gegner dadurch auch in der Tabelle überholten und auf Rang 5 vorstiessen. Luca Fazzini hatte Lugano mit seinem fünften Saisontreffer in der 33. Minute in Führung gebracht. Dabei blieb es, bis Dario Bürgler 26 Sekunden vor Schluss noch ins leere Tor traf. (mal)

Telegramme:

SR Wiegand/Hungerbühler, Schlegel/Steenstra (CAN). – Tore: 7. Pettersson (Noreau/Powerplaytor) 1:0. 39. Sigrist (Krüger) 2:0. 57. Sturny (Grossniklaus) 2:1. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 4-mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. – PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Maxwell.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Morant; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Pettersson, Krüger, Sigrist; Bodenmann, Pius Suter, Hollenstein; Pedretti, Prassl, Wick; Simic.

SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Brannström; Blaser, Schilt; Huguenin, Lardi; Grossniklaus; Neukom, Nolan Diem, Berger; Julian Schmutz, Maxwell, Sturny; Andersons, Melnalksnis, In-Albon; Earl, Flavio Schmutz, Dostoinov.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Capaul, Dominik Diem (alle verletzt), Rossi und Schäppi (beide krank), SCL Tigers ohne Weibel, Zaetta (beide krank) und Salzgeber (verletzt). SCL Tigers von 58:29 bis 58:54 und ab 59:00 ohne Torhüter.

SR Lemelin (USA)/Müller, Progin/Duarte. – Tore: 7. Bozon 1:0. 19. (18:04) Bertschy (Frick) 2:0. 20. (19:28) Conacher (Gibbons, Malgin) 3:0. 24. Gibbons (Conacher, Barberio) 4:0. 26. Bertschy (Emmerton) 5:0. 28. Emmerton (Barberio, Bertschy) 6:0. 52. Walser (Jecker) 6:1. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Lausanne, 1-mal 2 plus 10 Minuten (Kamerzin) gegen Fribourg-Gottéron. – PostFinance-Topskorer: Malgin; Stalberg.

Lausanne: Stephan; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Marti; Krueger, Leone; Conacher, Malgin, Gibbons; Bertschy, Emmerton, Kenins; Bozon, Jooris, Almond; Jäger, Maillard, Douay.

Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Jecker; Gunderson, Chavaillaz; Aebischer, Abplanalp; Schaller, Kamerzin; Stalberg, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Bougro, Bykov, Herren; Rossi, Walser, Jörg.

Bemerkungen: Lausanne ohne Hudon (überzähliger Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Furrer, Hughes, Jobin, Marchon (alle verletzt) und Brodin (überzähliger Ausländer).

SR Salonen (FIN)/Fluri, Fuchs/Wolf. – Tore: 33. Fazzini (Kurashev, Herburger/Powerplaytor) 1:0. 60. (59:34) Bürgler 2:0 (ins leere Tor). – Strafen: 2-mal 2 plus 10 Minuten (Traber) gegen Lugano, 2-mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Arcobello; Omark.

Lugano: Schlegel; Heed, Riva; Loeffel, Wellinger; Nodari, Wolf; Traber, Chiesa; Bödker, Arcobello, Morini; Fazzini, Kurashev, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Suri; Walker, Sannitz, Herburger.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Mercier; Moy, Fehr, Winnik; Damien Riat, Vermin, Omark; Arnaud Riat, Smirnovs, Rod; Fritsche, Berthon, Vouillamoz; Miranda.

Bemerkungen: Lugano ohne Zurkirchen (verletzt), Genève-Servette ohne Patry und Richard (beide verletzt). Genève-Servette von 58:33 bis 59:34 ohne Torhüter.

Rangliste:

1. ZSC Lions 14/26. 2. Lausanne 11/25. 3. Fribourg-Gottéron 13/24. 4. Zug 10/22. 5. Lugano 10/20. 6. Genève-Servette 11/19. 7. Rapperswil-Jona Lakers 13/17. 8. Ambri-Piotta 14/14. 9. Bern 12/13. 10. Biel 11/12. 11. SCL Tigers 11/8. 12. Davos 8/7.

ZSC Lions

ZSC Lions

2 : 1

SCL Tigers

SCL Tigers

Spielende

Und dann ist das Spiel aus. Die ZSC Lions gewinnen zuhause gegen die SCL Tigers und sind neuer Tabellenführer. Der späte Ansturm der Gäste wird nicht belohnt.

60. Minute

Earl kommt aus guter Position zum Abschluss doch Flüeler rettet für die Lions.

60. Minute

Sechs Langnauer Feldspieler versuchen nun noch den späten Ausgleich zu erzielen.

59. Minute

Die Langnauer nun mit sechs Feldspielern.

57. Minute

TOR für die SCL Tigers. Jules Sturny lenkt einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Flüeler ab. Gelingt den Tigers tatsächlich noch das Comeback?

56. Minute

Die Zürcher können die Entscheidung noch nicht erzielen. Die Tigers wieder komplett.

54. Minute

Flavio Schmutz muss auf die Strafbank für ein klares Halten. Die Strafe kommt zu einem schlechten Zeitpunkt, da die Tigers bemüht waren den Anschlusstreffer zu erzielen. Nun können die Zürcher alles klar machen.

52. Minute

Aktuell die ausgeglichenste Phase des Spiels. Die Lions haben etwas Tempo und Druck herausgenommen, dies gibt den Tigers die Möglichkeit zu Chancen zu kommen. Bisher bewahren die Zürcher die weisse Weste.

50. Minute

Abpraller von Flüeler und dann kommt Pascal Berger aus spitzem Winkel zum Abschluss. Er trifft aber nur das Aussennetz. Dann versucht es Robbie Earl aus der Distanz, doch Flüeler klärt mit dem Schoner.

48. Minute

Auf der anderen Seite setzt Geering zum Solo an und scheitert an Punnenovs. Die Lions würden gut daran tun ein weiteres Tor zu erzielen und damit den Tigers etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen.

48. Minute

Tim Grossniklaus hat viel Platz und Zeit und versucht es mit einem Schuss aus der Distanz. Die Lions scheinen die Partie zwar unter Kontrolle zu haben, die Chancen der Tigers häufen sich nun jedoch. Die Partie ist noch nicht entschieden.

45. Minute

Zwei-gegen-eins-Situation für die Lions, doch Punnenovs ist mit der Fanghand zur Stelle und kann den Schuss von Andrighetto entschärfen.

44. Minute

Big Save von Lukas Flüeler! Im letzten Moment bringt der ZSC-Goalie die Stockhand reflexartig noch zum Puck und kann vor der Linie klären. Der Puck war zuvor hinter dem ZSC-Tor abgeprallt und brachte daher die Schussmöglichkeit für die Tigers.

42. Minute

Quasi im Gegenstoss gelingt auch den Gästen aus Langnau mal wieder eine gefährliche Aktion vor Flüeler. Gleich zwei Mal kommen die Tigers zum Abschluss. Zuerst ist Flüeler auf dem Posten, der zweite Schuss verfehlt das Tor knapp.

42. Minute

Pius Suter mit dem nächsten Schuss an die Torumrahmung, sein zweiter in dieser Partie. Sein Abschluss jedoch aus spitzem Winkel, er versuchte da Punnenovs in der kurzen hohen Ecke zu erwischen.

Drittelbeginn

Auf geht's ins letzte Drittel. Gelingt den Tigers eine Reaktion oder ziehen die Lions durch und behalten die drei Punkte im Hallenstadion?

Der HC Lausanne scheint mit Fribourg-Gottéron zuhause kurzen Prozess zu machen. Auch im zweiten Drittel treffen die Lausanner dreifach und führen zur zweiten Drittelspause mit 6:0. Christoph Bertschy traf bereits zum zweiten Mal am heutigen Abend. Emmerton und Gibbons waren für die weiteren Tore besorgt.

In der Resega hat Luca Fazzini die Hausherren gegen Genf-Servette in Führung geschossen. Der Luganesi Tim Traber hat zudem eine 2+10 Minuten Strafe für einen Bandencheck erhalten.

Nach zwei Dritteln führt der ZSC mit 2:0 gegen die SCL Tigers. Die Hausherren haben auch im zweiten Drittel alles im Griff und könnten bereits höher führen. Insgesamt haben die Lions bereits vier Mal die Torumrahmung getroffen, alleine drei Mal im zweiten Drittel.

Die Tigers können zu Beginn des zweiten Drittels besser mithalten. Im Vergleich zum ersten Drittel bleiben die Nadelstiche aber aus. Nachdem die Gäste zur ersten Drittelspause auch ein Unentschieden verdient gehabt hätten, ist der Rückstand nun gerechtfertigt.

Auch wenn der Unterschied bisher nur zwei Tore beträgt, wird es für die Tigers schwierig im dritten Drittel noch für die Wende zu sorgen. Zu abgeklärt haben sich die Lions bisher präsentiert. Die Langnauer benötigen dringend den Anschlusstreffer, um nochmals in die Partie hineinzukommen.

Drittelende

Damit ist das zweite Drittel absolviert.

39. Minute

TOR für die ZSC Lions. Klasse Treffer von Justin Sigrist. Er bekommt die Scheibe kurz vor dem Langnauer Tor, vernascht Punnenovs und erhöht die Führung der Lions. Der Pass kam von Marcus Krüger.

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