Switzerland

National League: ZSC gewinnt gegen Lugano dank starkem Startdrittel

Die Lions bauen ihre Siegesserie aus und bleiben Leader. Der HC Davos kommt derweil vom letzten Tabellenplatz weg.

Auf den Topskorer ist verlass: Denis Hollenstein brachte sein Team früh in Führung.

Auf den Topskorer ist verlass: Denis Hollenstein brachte sein Team früh in Führung.

Foto: Marusca Rezzonico (freshfocus)

ZSC-Goalie Lukas Flüeler musste sich nur einmal geschlagen geben, die Zürcher siegten 5:1.

Foto: Marusca Rezzonico (freshfocus)

Da seine Vorderleute aber sieben Tore schossen, liegen die Davoser nur noch auf dem zweitletzten Platz.

Da seine Vorderleute aber sieben Tore schossen, liegen die Davoser nur noch auf dem zweitletzten Platz.

Foto: Thomas Oswald (freshfocus)

1 / 6

Es waren noch keine drei Minuten gespielt, da hatte Lugano-Coach Serge Pelletier schon genug und nahm sein Timeout. Innerhalb von 35 Sekunden hatten die ZSC Lions in der Cornèr Arena auf 2:0 gestellt. Denis Hollenstein und Raphael Prassl konnten den ehemaligen Lions-Goalie Niklas Schlegel bezwingen.

Doch Pelletiers Ansprache nach einem Start, bei dem die Luganesi mental überhaupt nicht auf dem Eis standen, half nur wenig: Nur vier Minuten später nutzte Marcus Krüger einen schlechten Wechsel aus und traf zum 3:0. Dass die Lions am Schluss 5:1 gewannen, war da keine Überraschung mehr.

Für den HC Lugano war es die zweite Partie innerhalb von 24 Stunden. Am Freitagabend verlor er in Biel bereits 4:6. Die Wiedergutmachung missglückte klar. Gegen den ZSC wurden die Luganesi erstmals in der 10. Minute gefährlich, als der sonst fehlerlose Lukas Flüeler, der wiederum den Vorzug vor Ludovic Waeber bekam, die Scheibe nach vorne abprallen liess.

Das Mitteldrittel gestaltete sich dann ausgeglichener. Die Lions konnte kurz vor dessen Ende über 100 Sekunden in doppelter Überzahl spielen, nutzten dies allerdings nicht. Lugano kam durch Herburger vier Sekunden vor der Sirene nochmals ran. Die Wende brachte der Treffer aber nicht, die Lions waren schlicht zu gut an diesem Abend. Damit bauen die Lions ihre Siegesserie auf fünf Spiele aus und sind seit ihrer Quarantäne ungeschlagen.

Lausanne bleibt dran

Im Spitzenspiel konnte der Zweite HC Lausanne seinen zweiten Platz in der Rangliste verteidigen. Auswärts gewann er 2:1 gegen den Dritten Fribourg und bleibt dadurch an den Lions dran. Die Partie war aber lange wenig spektakulär. Beide Teams standen defensiv sehr sicher und liessen nur wenige zwingende Chancen zu. In der 30. Minute gelang Lausanne durch Cory Conacher dann endlich die Führung.

Im Schlussdrittel legten beide Mannschaften offensiv nochmals zu. Zuerst glich Julien Sprunger aus, fast postwendend traf Tim Bozon wieder zur Führung für Lausanne.

Davos nur noch Zweitletzter

Ein 12-Tore-Spektakel gab es dafür Rapperswil. Der HC Davos gewann es 7:5, nachdem der Schlagabtausch für die Bündner schlecht gestartet war. Nach zwei Minuten gingen die Lakers in Führung, doch bis zur fünften Minute konnte Davos die Rückstand drehen.

Im Mitteldrittel ging dann richtig die Post ab: Sieben Tore fielen. Andres Ambühl und Fabrice Herzog erzielten ihre Tore innerhalb von 40 Sekunden während einer Überzahl-Situation der Lakers.

Mit dem dritten Saisonsieg im erst neunten Spiel verlassen die Davoser den letzten Tabellenrang und überholen die SCL Tigers.

Football news:

Thomas Tuchel: ich Danke Chelsea für das Vertrauen, das Gefühl ist Super. Wir alle respektieren Lampards Arbeit
Chelsea wird vor dem Spiel gegen Wolverhampton den Holocaust-opfern Gedenken
Tuchel hat Chelsea zum Neuen Cheftrainer des FC Chelsea ernannt
Barcelona hat bestätigt, dass die Präsidentenwahl am 7.März stattfinden wird
Nach einem kuriosen City-Tor änderte sich die Abseitsregel: Rodri nahm den Ball aus dem abseits und gab das Tor ab. Vor einer Woche besiegte Manchester City Aston Villa (2:0), doch nach dem Spiel wurde nicht über Guardiolas Führung im Hinspiel diskutiert, sondern über das erste Tor
Emery wird den Drittliga-Klub Real Union kaufen, wo sein Großvater und sein Vater spielten. Er gehörte zu den Gründern Von la Liga, Trainer von Villarreal, Unai Emery
Vazquez wird wahrscheinlich von Real Madrid (As) verlassen