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Nachwahlbefragung des Bundes: Welche Rolle spielten die Jungen beim Nein zum CO₂-Gesetz?

Nachwahlbefragung des BundesWelche Rolle spielten die Jungen beim Nein zum CO₂-Gesetz?

Bundespraesident Guy Parmelin (rechts) schaut sich zusammen mit Landwirten ein Plakat für ein Nein zu den Agrarinitiativen an.

Eine andere Nachwahlbefragung kommt nun zu einem anderen Schluss, was das Stimmverhalten der Jungen angeht. Laut der

am Freitag veröffentlichten Vox-Analyse, die das Institut gfs.bern im Auftrag des Bundes durchgeführt hat, sagten 62 Prozent der 18- bis 29-Jährigen Ja zum Gesetz. Auch 58 Prozent der 30- bis 39-Jährigen stimmte der klimapolitischen Vorlage zu.

Insgesamt sage das Alter nur wenig über den Stimmentscheid aus, schreiben die gfs-Autoren der Studie in ihrem Bericht. Die Jungen hätten bei der Abstimmung eine «Nebenrolle» gespielt. Hauptgrund für die Ablehnung des CO2-Gesetzes sei die starke Mobilisierung von Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern in ländlichen Regionen, die durch die beiden Agrarinitiativen ausgelöst worden, die am gleichen Tag zur Abstimmung gelangten.

Unterschiedliche Methoden

«Entscheidend am 13. Juni war die sehr asymmetrische Stadt-Land-Stimmbeteiligung», sagt Leemann. «Laut unserer Umfrage haben die Jungen im Elektorat, das am 13. Juni abgestimmt hat, die Vorlage abgelehnt, was eben auch mit dieser ungleichen Stadt-Land-Stimmbeteiligung zu tun hat. Das heisst nicht, dass die Jungen generell weniger umweltfreundlich wären.»

Laut der neuen Vox-Analyse war beim CO2-Gesetz der finanzielle Aspekt der Haupttreiber für die Ablehnung. Die Mehrheit derjenigen, welche das CO₂-Gesetz ablehnten, fühlen sich demnach der SVP, FDP oder der Mitte nahe. Mit dem Gesetz wären finanzielle Anreize geschaffen worden, um klimafreundliches Verhalten zu fördern. Es wurde mit 48,4 Prozent Ja-Stimmen abgelehnt.

Auch die beiden Agrarinitiativen – die Trinkwasser- und die Pestizid-Verbots-Initiative – wurden an der Urne abgelehnt. Die Trinkwasser-Initiative wollte über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft starke Umweltauflagen einführen, die Pestizid-Verbots-Initiative, wie es der Name sagt, den Einsatz von synthetischen Pestiziden verbieten.

Vertrauen in Polizei und Bundesrat

Mit dem Terror-Gesetz wird eine Gesetzeslücke geschlossen, indem die Polizei mehr Möglichkeiten erhält, um terroristische Attentate zu verhindern. Mit dem Covid-19-Gesetz wurden die notwendigen Rechtsgrundlagen geschaffen, damit der Bundesrat die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Gesellschaft und Wirtschaft mildern kann.

SDA/cas

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