Switzerland

Nachdem sie bei der Beerdigung fehlte: Jasmin Herren trauert weinend an Willis Grab

Über 200 Gäste verabschiedeten sich vergangenen Mittwoch von Willi Herren (†45). Bei der Beerdigung fehlte jedoch seine Ehefrau Jasmin Herren (42). Zu «Bild» sagte sie, sie sei «körperlich und seelisch nicht in der Lage, die Trauerfeier zu besuchen». Die Schlagersängerin wollte ihrem Mann, von dem sie seit März getrennt lebte, dennoch die letzte Ehre erweisen.

In Begleitung von Freunden besuchte Herren deshalb am Donnerstag das Grab des Ballermann-Stars. Weil im Vorfeld Drohungen gegen Jasmin Herren ausgesprochen worden waren, war auch ein Bodyguard mit dabei.

Während ihre Freunde je eine weisse Lilie am Grab sowie drei weitere weisse Lilien für Willis Schwiegereltern ablegten, brachte Jasmin einen Blumenkranz aus weissen Lilien und roten Rosen mit. Auf der Schleife steht: «Ich liebe Dich! Deine Ehefrau Jasmin. Auf ewig, in jeder Sekunde, in meinem Herzen und in meiner Seele. E Levve lang.»

«Mir ging es noch nie so schlecht wie jetzt»

Schon auf dem Weg zum Grab kamen Jasmin Herren die Tränen. Vor dem Grab kniete sie weinend nieder. Zudem war Opernsänger Ricardo Marinello (32), der 2007 «Das Supertalent» gewonnen hat, anwesend. Er sang für sie «Halleluja», das Hochzeitslied von ihr und Willi. Herren ging alleine zum Grab, «weil ich mich unbeobachtet in Ruhe und in Frieden und pietätvoll von meinem Mann verabschieden wollte.»

Der Rummel am Mittwoch sei ihr zu viel gewesen. Seit dem Tod von ihrem Ehemann ist sie in psychologischer Betreuung. «Mir ging es noch nie so schlecht wie jetzt. Ich kann alles noch nicht fassen und fange gerade an, alles zu realisieren», erklärt sie. «Ich fühle mich unglaublich leer und Willi ist für mich unersetzbar. Ohne meinen Mann fühle ich mich nur halb. Es ist ein grosses Loch in meinem Leben entstanden, das auch immer bleiben wird.» (bsn)

Football news:

Die Impfung gegen COVID-19 ist für Stadionbesucher bei der WM 2022 Pflicht. Katar kauft eine Million Dosen für Besucher
Euro 2020: Ergebnisse Gruppe A
Griezmann über Ronaldo: Er ist einzigartig und perfekt, inspiriert uns alle. Er ist ein Vorbild für den französischen Nationalspieler Antoine Griezmann, der sich über Portugals Stürmer Cristiano Ronaldo austauscht
Roberto Mancini: Italien hätte nicht unbedingt gewinnen müssen, aber wir haben trotzdem um den Sieg gekämpft. Das ist wichtig. An eine bessere Leistung könne man nicht denken. Wir hätten vielleicht mehr Tore schießen können, aber es war sehr heiß und es gab genug Kampf auf dem Platz. Also haben die Jungs einen guten Job gemacht
Verratti über das Spiel gegen Wales: Ich bin glücklich. Ich war mir nicht sicher, ob ich das Turnier nach meiner Verletzung spielen könnte
Die UEFA wertete Neuers LGBT-Verband als Mannschaftssymbol für Vielfalt. Deutschland wird nicht bestraft
Bale über das 0:1 gegen Italien: Wales wusste, dass es schwierig werden würde. Wir haben viel verteidigt und gelaufen