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Nach rassistischem Hetz-Video: Xavier Naidoo spricht über seinen «DSDS»-Rauswurf

Xavier Naidoo (48) schockte kürzlich mit einem rassistischen Video und einem bizarren Clip, in dem er Klima-Aktivisten mit Antichristen vergleicht. Nachdem der Musiker Anfang des Monats in einer Aufnahme rassistische Äusserungen von sich gab, warf ihn RTL aus der «DSDS»-Jury. Das Unternehmen Human Blood mit Sitz in London stellte sogar Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen ihn.

Erst jetzt meldet sich Xavier Naidoo zu Wort: Er gibt zu, dass es sich um eine lange geplante PR-Aktion handelte, um sein neues Album zu bewerben – und dass er RTL für die Aufmerksamkeit ausnutzte. Wie das Online-Medienmagazin «dwdl.de» berichtet, sprach der Musiker mit dem Verschwörungstheoretiker Oliver Janich (51), der rechtspopulistische und fremdenfeindliche Ansichten vertritt. Im Interview bewirbt der Ex-«DSDS»-Juror sein «patriotisches» neues Album und leugnet den menschengemachten Klimawandel.

«Ich habe mir die Reichweite von RTL zunutze gemacht»

«Ich denke, die müssen einfach nur tun, was sie tun müssen, um die Show weiterzumachen», sagt Xavier Naidoo zu seinem Rauswurf aus «Deutschland sucht den Superstar». «Da kann man dann, glaube ich, mit so einer Meinung, die ich da vertrete, wahrscheinlich nicht so gut agieren. Aber das nehme ich niemandem übel. Ich muss trotzdem einfach weiterhin zu meiner Meinung stehen und meine Meinung sagen können. Und wenn ich dadurch Nachteile habe, dann ist das halt so.»

Der deutsche Sänger gibt zu, RTL für Werbezwecke genutzt zu haben. «(...) Ausserdem wusste ich, dass ich mit dem Album, das ich jetzt hier habe, auch ein Album habe, wo ich danach vielleicht nicht mehr die Chance bekomme, in so einer Show mitzumachen und deswegen habe ich die Chance wahrgenommen. Das heisst: Ich habe mir die Reichweite von RTL zunutze gemacht.»

Pop-Titan und «DSDS»-Jury-Chef Dieter Bohlen (66) fand bei «DSDS» vor zwei Wochen deutliche Worte zum Rauswurf von Xavier Naidoo. Er sagte: «Wir machen hier eine Unterhaltungssendung, da geht es wirklich um Unterhaltung und nicht um Hass oder Hetze. Und deshalb steht die Jury und mein ganzes Team hinter der Entscheidung von RTL und von Ufa.» (kad)

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