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Nach Bränden in SG und GR: Zwei Personen verletzt und zwei Katzen tot

Brand in Rapperswil-Jona SG: Am Dienstag steigt gegen 11 Uhr schwarzer Rauch in die Luft. In einer Garage an der Grüzenstrasse hat sich ein Feuer entwickelt.

Zu diesem Zeitpunkt steht ein BLICK-Leserreporter ganz in der Nähe auf seinem Balkon. Als er den Rauch sieht, denkt er an nichts Schlimmes: «Ich dachte, jemand verbrennt Äste oder so etwas ähnliches. Doch dann sah ich, dass der Rauch sehr dunkel war.»

Zwei Personen bei Brand in Garagenbox verletzt

Der Leser beschliesst, selber vor Ort zu gehen und nachzusehen. Er verlässt seine Wohnung, die nur rund 50 Meter vom Brandort entfernt ist. Als er dort ankommt, sieht er, wie der schwarze Rauch aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses dringt. «Fast gleichzeitig trafen auch die Feuerwehr, die Polizei und der Krankenwagen ein», sagt er.

Florian Schneider, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, bestätigt den Einsatz auf Anfrage von BLICK. «Im betroffenen Mehrfamilienhaus hat es mehrere Garagenboxen. Eine davon hat heute Vormittag gebrannt.» Die Feuerwehr habe den Brand relativ schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht.

«Gemäss den ersten Erkenntnissen wurden zwei Personen leicht verletzt und anschliessend von der Sanität betreut. Einer der Verletzten ist der Garagenmieter. Über die zweite Person haben wir noch keine Informationen», so Schneider.

Im Einsatz standen die Feuerwehr von Rapperswil-Jona, der Rettungsdienst und mehrere Polizei-Patrouillen. Die Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens seien zurzeit noch unklar, die Abklärungen laufen. Kurz vor 14 Uhr hätten auch die Brandermittler das Mehrfamilienhaus wieder verlassen.

Zwei Katzen sterben bei Brand in Graubünden

Ungefähr zur gleichen Zeit brannte es auch im Kanton Graubünden. Kurz nach 11.30 Uhr wurde der Kantonspolizei gemeldet, dass in einem Zweifamilienhaus in Santa Domenica in der Valle Calanca ein Feuer ausgebrochen sei.

Die Feuerwehren Calanca und Corpo Pompieri Bassa Mesolcina konnten den Brand löschen und somit ein Übergreifen des Feuers auf die Kirche und zwei benachbarte Häuser verhindern. Während den Löscharbeiten musste in der Gemeinde Sta. Domenica der Strom ausgeschaltet werden und auch die Strasse nach Rossa GR wurde gesperrt.

Als der Brand ausbrach, befanden sich zwei erwachsene Personen im Haus. Diese konnten sich jedoch selbständig in Sicherheit bringen, wie die Kantonspolizei Graubünden in einer Medienmitteilung schreibt. Eine der Personen habe einen Schock erlitten und sei anschliessend vom Servizio Ambulanza del Moesano medizinisch betreut worden.

Zwei Katzen schafften es jedoch nicht, rechtzeitig den Flammen zu entfliehen. Die Feuerweht konnte sie nur noch tot bergen. Eine dritte wird noch vermisst. Das Zweifamilienhaus wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Die Brandursache ist noch unklar.

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