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Müller trifft doppelt: Die Bayern demontieren Barça früh – Trainer rechnet mit Konsequenzen

Der Favorit aus München wurde im Viertelfinal der Champions League allen Erwartungen gerecht. Und dabei hatte Robert Lewandowski in den ersten 45 Minuten noch gar nicht getroffen.

Es ist eigentlich ein vorweggenommner Final: Barcelona gegen Bayern München. Jetzt treffen die beiden Grossgewichte des europäischen Club-Fussballs schon im Viertelfinal der Champions League aufeinander.

Und nach knapp einer halben Stunde hält die Partie, was sie verspricht. Bereits nach sieben Minuten stand auf der Anzeigetafel auf beiden Seiten ein Treffer – nur waren für beide Tore die Bayern verantwortlich. Zunächst hatte Thomas Müller nach einem Doppelpass mit Robert Lewandowski die Münchner in Führung gebracht. Kurz darauf war es allerdings David Alaba, der eine Hereingabe von aussen unhaltbar hinter Manuel Neuer im eigenen Tor versenkte.

Doppeltorschütze Müller

In der 23. Minute ist es dann Ivan Perisic, der von Hansi Flick überraschend in die Startformation berufen wurde, der die neuerliche Führung erzielt. Mit viel Glück hätte André ter Stegen diesen Ball auch halten können. Und nur sechs Minuten später muss der Schlussmann von Barcelona erneut hinter sich greifen – Serge Gnabry kocht sein eigenes Süppchen und besorgt das 3:1. Müller (32.) ist es, der zum Pausenresultat von 4:1 trifft.

Lesen Sie hier, wie das Debakel in der zweiten Halbzeit für Barcelona endete.

Oder schauen Sie sich einfach alle 10 Tore des Giganten-Duells an.

Trainer Quique Setién stellte sich nach der historischen Niederlage auf Konsequenzen ein. «Natürlich minimieren sich die Chancen für mich», sagte der 61-Jährige am Freitagabend laut deutscher Übersetzung nach dem 2:8 (1:4) im Viertelfinale bei der Vide-Pressekonferenz im Estádio da Luz. Seine Situation sei aber jetzt gerade nicht wichtig.

Setién beschönigte den demütigenden Fussballabend für die Katalanen, die erstmals acht Tore in einem Europacupspiel kassierten, nicht. «Wir haben uns überrollt gesehen von einer sehr guten Mannschaft.» Er sei erst ein halbes Jahr im Amt, bemerkte Setién: «Der FC Barcelona muss sich verändern.» Die erste Veränderungen könnte ihn betreffen.

DPA/erh

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