Switzerland

Model wird in Epstein-Skandal hineingezogen: Shitstorm gegen Heidi Klum

Shitstorm gegen Heidi Klum (47) nach Aussage von mutmasslichen Epstein-Opfer. In neu veröffentlichen Gerichtsdokumenten ihrer eidesstattlichen Erklärung vor neun Jahren behauptet Virginia Roberts (36, sie heisst heute mit Nachnamen Guiffre), dass sie das deutsche Supermodel einst im Privatjet des pädophilen Milliardärs gesehen hatte. Worauf Klum auf Instagram scharf attackiert wurde – bis sie Freitagmorgen sogar die Kommentarfunktion ausstellte.

Mit seinem Jet soll Epstein jahrelang minderjährige Mädchen und Gäste – darunter laut der Gerichtsaussage von Roberts auch Bill Clinton (73) – auf das karibische Little Saint James Island geflogen haben. Dort wurden die Mädchen von Epstein und – laut Roberts – auch seinen Gästen sexuell missbraucht. In ihrer Aussage von 2011 zählt Roberts dann auf, wen sie alles im Privatjet von Epstein – Spitzname «Lolita Express» – gesehen hatte: «Fast jeder ist mit seinem Jet mitgeflogen. Es war ein Kommen und Gehen.» Auf die Frage, die Passagiere zu identifizieren, antwortet Roberts laut Gerichtsakten: «Ok, da waren Naomi Campbell, Heidi Klum und da war Bill Clinton. Da war Al Gore und eine ganze Reihe von Models, deren Namen ich nicht wirklich kannte.»

Kurz nach der Veröffentlichung explodierten auf Klums Instagram die negativen Kommentare: «Ekelhaft. Ist das, wie du deinen Ruhm erlangt hast?» Die meisten posteten Emojis von Flugzeugen und Pizzastücken. Letzteres als Anspielung der «Pizzagate»- Verschwörungstheorie. Diese wurde vor der Wahl 2016 von Pro-Trump-Internetportalen verbreitet. Danach soll die gesamte (demokratische) politische Elite um Hilary Clinton sowie deren Hollywood-Freunde in einen Kinderpornoring verwickelt sein – mit einer Pizzeria in Washington als Hauptsitz. Klum hat sich bislang noch nicht zu den Aussagen von Roberts geäussert.

Giuffre beschreibt Maxwell nackt

Und noch weitere Details aus den Gerichtsakten kommen ans Licht. So sollen Ghislaine Maxwells (58) Anwälte vergeblich zu verhindern versucht haben, dass eidesstattliche Erklärungen von Virginia Giuffre an die Öffentlichkeit kommen. Kein Wunder. Denn darin beschreibt Guiffre, wie die Epstein-Vertraute nackt aussieht.

Laut Gerichtsakten wurde die damals 16-jährige Virginia auf der tropischen Privatinsel des pädophilen Millionärs gezwungen, mit Maxwell am Pool vor den Augen von Epstein «sexuelle Akte» durchzuführen. Laut Gerichtsdokumenten hatten Ermittler 2016 Guiffre gefragt, ob sie sich an besondere Merkmale am Körper von Maxwell erinnert. Guiffres Antwort: «Ich kann auf jeden Fall sagen, dass sie sehr grosse, echte Brüste hatte. Und dass sie dunkles, fast schwarzes Schamhaar hat. Sie hat da unten keine Narben oder Tattoos.» Auf die Nachfrage, welche sexuellen Akte sie durchführen musste, antwortete Guiffre: «Ich kann mich gut daran erinnern. Ich musste Oralsex bei Ghislaine durchführen. Jeffrey war dabei. Und noch eine Menge anderer Mädchen um uns herum.» Die Mädchen sollen zwischen 15 und 21 alt und Models aus Tschechien oder Russland gewesen sein. Auch mit ihnen soll Maxwell sexuelle Akten durchgeführt haben: «Sie hat sich mit den anderen Mädchen vergnügt. Es wurden Vaginas und Brüste geleckt. Und Finger wurden benutzt. Ghislaine war mittendrin dabei.»

Guiffre will von Maxwell als Masseurin angeworben worden sein, als sie erst 15 war. Bei einer eidesstattlichen Erklärung 2011 hatte sie zu ihrem ersten Treffen mit Epstein ausgesagt, dass Maxwell ihr aufgetragen hat, sich bis auf die Schlüpfer auszuziehen: «Maxwell hat sich dann auch ganz ausgezogen und Oralsex an Epstein durchgeführt, während er mich befummelt hat. Dann hat er mir gesagt, ich solle mich auf seinen Schoss setzen und mich an ihn reiben. Hinterher musste ich mit ihm duschen und ihn von oben bis unten waschen.»

Epstein wollte Sex-Beweise, um Prinz Andrew zu erpressen

Laut Giuffre gehörte auch Prinz Andrew (60) zu den Männern, die sie sexuell missbrauchten. Die veröffentlichten Gerichtsakten aus ihrer Vernehmung 2016 enthüllen, dass Epstein das minderjährige Mädchen aufgefordert hatte, Beweise für das illegale Treiben zu sammeln – damit er den britischen Royal erpressen konnte.

Roberts Giuffre: «Jeffrey hat mir gesagt, ich soll dem Prinzen alles geben, was er von mir verlangt und ihm dann genau über die Details des sexuellen Missbrauchs Bericht erstatten.» Epstein habe Roberts Giuffre und andere junge Mädchen für Sex an mächtige Männer weitergegeben, «um sich damit bei ihnen einzuschmeicheln und sich private geschäftliche und auch politische Vorteile zu verschaffen – notfalls auch durch Erpressung.» Laut bislang noch nicht bestätigten Berichten soll Epstein auch die Männer beim Sex heimlich aufgezeichnet haben.

Laut Roberts Giuffre sei es Maxwell gewesen, die «den sexuellen Missbrauch mit Prinz Andrew eingefädelt hat.» So will sie unter anderen in Maxwells Haus in London und New York zum Sex mit Andrew gezwungen worden sein.

In den neu herausgegeben Gerichtsdokumenten befindet sich auch eine eidesstattliche Erklärung von Roberts Giuffre aus dem Jahr 2011, in dem sie von ihrem eigenen Anwalt gefragt wird, ob Andrew «relevante Informationen zum Epstein-Fall» habe. Ihre Antwort: «Ja, er kennt die Wahrheit. Aber ich weiss nicht, ob er wirklich Ihnen helfen würde. Da er aber selbst in argen Schwierigkeiten steckt, könnte er aber vielleicht doch noch sehr wichtig sein.»

Prinz Andrew bestreitet vehement, jemals Sex mit der minderjährigen Roberts Giuffre gehabt zu haben. (ds)

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