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Mit diesem perfiden Trick locken Betrüger Raiffeisen-Kunden in die Falle

Nordkoreas berüchtigte Hacker – so arbeitet die Lazarus Group

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Nordkoreas berüchtigte Hacker – so arbeitet die Lazarus Group

Telefonbetrüge nehmen rasant zu

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Die Comparis-Hacker schlagen schon wieder zu – und erneut trifft es eine Schweizer Firma

Matisa, Westschweizer Hersteller von Gleisbaumaschinen, steht im Fadenkreuz von Internet-Erpressern. Offenbar wurden Daten gestohlen und verschlüsselt. Die Firma wird wie zuvor Comparis von der Hackergruppe «Grief» erpresst.

Die Schweizer Firma Matisa Matérial Industriel S.A. aus Crissier VD ist das neuste Opfer der Ransomware-Hackergruppe «Grief» (auf Deutsch: Leid, Trauer). Unter Ransomware-Angriff versteht man eine Cyber-Attacke, bei der die Angreifer mittels Schadprogramm die Daten ihrer Opfer verschlüsseln und ein Lösegeld verlangen. Andernfalls, so die Drohung, werden die internen Daten veröffentlicht.Auf der Firmenwebseite warnt das Unternehmen:

Auf Anfrage sagte das Nationale Zentrum für Cybersicherheit …

Link zum Artikel

Die Polizei warnt: Beim Versuch, sich im Raiffeisen-Konto anzumelden, erscheint plötzlich die folgende Meldung in Rot auf dem Bildschirm:

«Aufgrund verdächtiger Aktivitäten wurde Ihr Konto gesperrt. Bitte wenden Sie sich umgehend an unseren Kundensupport. +41 33 533 xxxx Fehlercode - RF301»

Ruft man zurück, nimmt tatsächlich jemand das Telefon ab: «Aber Achtung – es sind Betrüger – nicht Mitarbeiter von Raiffeisen», warnt die Kantonspolizei Zürich auf der Webseite cybercrimepolice.ch

So funktioniert die Betrugsmasche

«Die Betrüger wissen, dass viele Nutzer aus Bequemlichkeit das Login Ihres eBanking bei Google suchen. Darum schalten Sie Google Anzeigen, die an erster Stelle erscheinen, wenn man zum Beispiel ‹Raiffeisen Login› eingibt. Klickt man dann auf den Link in der Anzeige, so landet man auf der betrügerischen Webseite.

Auf der Fake Webseite geben sie vor, dass das Login nicht mehr funktioniert und man eine Schweizer Telefonnummer anrufen soll. Diese Telefonnummer wird von Microsoft Skype an die Betrüger vergeben. Die Angaben, die Microsoft Skype von den Betrügern erfasst, sind frei erfunden.

Ruft man an, so meldet sich das Callcenter der Betrüger. Diese versuchen nun das Opfer dazu zu überreden, eine Fernsteuersoftware herunterzuladen. Der vermeintliche Mitarbeiter übernimmt die Steuerung des PC und richtet angeblich zu Testzwecken ein Bitcoin Konto ein, auf das er dann Geld des Opfers überweist.»

Die Betrüger wenden die gleiche Betrugsmasche auch bei anderen Banken und Finanzinstituten an, zuletzt etwa bei Postfinance.

So schützt du dich

Die KAPO Zürich gibt folgende Tipps, um sich vor E-Banking-Betrug zu schützen:

  1. «Tippen Sie von Hand die Webadresse von Raiffeisen www.raiffeisen.ch› direkt im Browserfenster ein (NICHT im Google Suchfenster).
  2. Speichern Sie Ihre eBanking Webseite unter Ihren Favoriten und rufen Sie sie immer von dort auf.
  3. Tippen Sie NIE ‹Login meineBank› im Google Suchfenster ein. Google schaltet Anzeigen von Betrügern VOR den wirklichen Suchresultaten auf. Klicken Sie NIEMALS darauf!
  4. Kontrollieren Sie, ob im Browser wirklich https://www.meineBank.ch/ steht und NICHTS anderes
  5. Melden Sie uns unbedingt die betrügerische Telefonnummer.»

Ich habe meine Daten schon eingegeben und wurde betrogen

Wer Opfer eines Betrugs wurde, sollte laut Polizei folgendes tun:

  1. «Melden Sie sich umgehend bei Raiffeisen per Telefon
  2. Wenn Sie von den Betrügern überredet worden sind, eine Kopie oder Foto Ihres Passes oder Ihrer Identitätskarte zu mailen, so melde Sie sich beim Passbüro und lassen Ihren Ausweis als ungültig erklären
  3. Wenn Sie von den Betrügern überredet worden sind, ein Konto bei einem Kryptowährungsdienstleister wie z.B. ‹Bitpanda› zu erstellen, so melden Sie sich beim Dienstleister und lassen das Konto löschen
  4. Erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer lokalen Polizeistation
  5. Nach Abschluss der Beweissicherung müssen Sie sich den Computer neu aufsetzen lassen. Nur so sind Sie sicher, dass keine Schadsoftware auf Ihrem Computer installiert worden ist.»

(oli)

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