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Mit angeblichem Mode-Preis blossgestellt: Boris Becker geht Oliver Pocher auf den Leim

Und wieder hat er es geschafft: Boris Becker (52) ging Comedian Oliver Pocher (42) gehörig auf den Leim. Dafür stellte Pocher der Tennislegende eine fiese Falle – und betrieb dafür ordentlich Aufwand.

Wie ihm das gelang, zeigte er vergangenen Donnerstag in seiner RTL-Show: «Pocher – gefährlich ehrlich!». Beckers Management erhielt einen Anruf von einer erfundenen österreichischen Zeitschrift. Becker werde mit dem «Fashion Brand Award» ausgezeichnet, hiess es am Telefon. Das Problem: Die Zeitschrift gibt es gar nicht – und damit auch den genannten Preis nicht.

Pocher köderte Becker mit dessen Eitelkeit

Doch Pocher scheute keine Mühe. Er gründete einen Verlag in Österreich mit dem Namen GE Verlag (was natürlich für «gefährlich ehrlich» steht), bastelte eine Internetseite inklusive verschiedener E-Mail-Adressen und einer Telefonnummer. Es gab einen falschen Instagram-Account mit gekauften Followern, und auch Models für ein Modeshooting wurden gebucht.

«Wir kriegen ihn mit seiner Eitelkeit», so Pocher in seiner Sendung. Und tatsächlich: Becker biss an. Er nahm den Preis entgegen und bedankte sich in einem Facebook-Video gar mit einer Rede.

Pocher gleiste im Hintergrund ausserdem eine Spendenaktion für den insolventen Boris Becker auf – und sammelte so tatsächlich umgerechnet rund 535 Franken. Boris Becker muss sich im kommenden Jahr vor Gericht verantworten. Er soll Vermögenswerte verschleiert haben, ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft.

Pocher versteckte Spende in der Trophäe

Die Spende von Pocher wollte Becker nicht annehmen. Aus diesem Grund überlegte sich Pocher eine List, um Becker das Geld doch noch unterjubeln zu können. In einer Online-Videokonferenz bekam der Wimbledon-Sieger also den Fake-Fashion-Preis überreicht. Im Sockel der Trophäe befindet sich das Geld (abzüglich Pochers Kosten für den Fake-Preis). Ob Becker die Scheine schon entdeckt hat, ist nicht bekannt. Seine Dankesrede hat er von seinen sozialen Netzwerken bereits wieder gelöscht. (paf)

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