Switzerland

Mehmedi fällt bis Ende Jahr aus +++ Kuonen fehlt SCL Tigers drei Monate

Sport-News

Mehmedi fällt bis Ende Jahr aus +++ Kuonen fehlt SCL Tigers drei Monate

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

SCL Tigers lange ohne Kuonen

Die SCL Tigers müssen mindestens drei Monate ohne Raphael Kuonen auskommen. Der 28-jährige Flügelstürmer musste sich an der Hand operieren lassen.

Mit Nolan Diem fällt ein weiterer Langnauer Offensivspieler vorläufig aus. Er verletzte sich gegen die ZSC Lions bei einem Check von Maxim Noreau. (ram/sda)

Final Four der Nations League in Italien

Die Endrunde der Nations League wird im kommenden Oktober in Italien gespielt. Das Exekutivkomitee der UEFA hat Turin und Mailand als Austragungsorte gewählt. Die Auslosung hat ergeben, dass Gastgeber Italien auf Spanien trifft. Weltmeister Frankreich bekommt es in einer Neuauflage des WM-Halbfinals von 2018 mit Belgien zu tun. (ram/sda)

Bild: AP

Mehmedi fällt bis Jahresende aus

Der VfL Wolfsburg muss wohl bis zum Jahresende auf den Schweizer Nationalspieler Admir Mehmedi verzichten. Der 29-jährige Offensivspieler fällt wegen einer Achillessehnenverletzung aus. Mehmedi kam in der laufenden Meisterschaft in allen neun Spielen zum Einsatz, sechsmal von Anfang an, blieb jedoch ohne Torerfolg. (ram/sda/dpa)

Bild: keystone

Stocklasa wird Liechtensteins Nationaltrainer

Liechtenstein hat zum ersten Mal einen Einheimischen als Fussball-Nationaltrainer. Der frühere Internationale und bisherige U21-Coach Martin Stocklasa tritt die Nachfolge des Isländers Helgi Kolvidsson an.

Der 41-jährige Stocklasa hatte seine Trainer-Karriere vor sechseinhalb Jahren im Nachwuchs des FC St.Gallen begonnen und war in den letzten dreieinhalb Jahren für den Liechtensteinischen Fussballverband im Junioren-Bereich tätig. Als Spieler stand er unter anderem beim FC Zürich, bei Dynamo Dresden und beim SV Ried unter Vertrag. Für Liechtenstein bestritt der Verteidiger 113 Länderspiele. (ram/sda)

Weger starker Vierter im Sprint

Beim zweiten Sprint-Weltcup des Winters in Kontiolahti kam der Schweizer Biathlet Benjamin Weger auf den hervorragenden 4. Platz. So gut war der 31-Jährige letztmals vor knapp zwei Jahren. Seinen fünften Podestplatz im Weltcup verpasste Weger gegenüber Johannes Thingnes um 6,5 Sekunden. Der Norweger verpasste eine Scheibe, während der Oberwalliser im Schiessstand fehlerlos blieb. Dem Podestplatz trauerte Weger keine Sekunde nach: «Ich habe definitiv mehr den vierten Platz gewonnen als einen zweiten oder dritten verloren.»

Den Sieg holte sich Bös älterer Bruder Tarjei Bö vor dem Deutschen Arnd Peiffer, die beide wie Weger alle zehn Scheiben abräumten. Zufrieden sein durfte auch Jeremy Finello, der trotz zwei Schiessfehlern auf den 23. Platz lief. Nicht auf Touren kamen die Schweizer Frauen. Nur Aita (32.) und Elisa Gasparin (36.) holten beim Sieg der Schwedin Hanna Öberg Punkte. (ram/sda)

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Kambundji verpasst Hallen-Saison

Die Sprinterin Mujinga Kambundji wird die geplante Hallen-Saison verpassen. Die 28-jährige Bernerin erleidet im Training nach einem Misstritt eine Mittelfussfraktur.

Das Missgeschick passierte im Zürcher Letzigrund während eines an sich harmlosen «Hütchenlaufs». Kambundji trat bei hoher Schrittfrequenz auf eine Pylone und knickte mit dem rechten Fuss um. Immerhin muss sie sich keiner Operation unterziehen. Bei normalem Heilungsverlauf wird es allerdings sechs bis acht Wochen dauern, bis die letztjährige WM-Dritte über 200 m ihren Fuss wieder voll belasten kann. Bis dahin ist alternatives Training angesagt.

«Die Olympischen Spiele in Tokio bleiben das grosse Ziel. Trotz des erneuten Rückschlags gibt es für mich keinen Grund, nächsten Sommer nicht schneller zu sein als je zuvor», gibt sich die Schweizer Sportlerin des vergangenen Jahres positiv. (abu/sda)

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Westbrook wechselt zu den Wizards

NBA-Star Russell Westbrook wechselt von den Houston Rockets zu den Washington Wizards. Im Gegenzug erhalten die Texaner den lange verletzt gewesenen John Wall sowie einen Erstrunden-Pick.

Westbrook, 2017 zum wertvollsten Spieler der NBA gekürt, absolvierte nur eine Saison für Houston, davor hatte er elf Jahre für die Oklahoma City Thunder gespielt. Bei den Rockets war er zwischenzeitlich Teamkollege zweier Schweizer: Clint Capela, der im Februar zu den Atlanta Hawks transferiert wurde, und Thabo Sefolosha. Letzterer ist aktuell vertragslos.

Westbrooks Engagement bei Houston darf als Enttäuschung bezeichnet werden. Die Rockets hatten sich durch die Verpflichtung des Point Guards den ersten Titel seit 1995 erhofft, stattdessen schieden sie im Viertelfinal gegen den späteren Champion Los Angeles Lakers (1:4) sang- und klanglos aus. (abu/sda/apa/dpa)

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Dominik Egli und Fabrice Herzog gesperrt

Die Rapperswil-Jona Lakers müssen im nächsten Spiel auf Dominik Egli verzichten. Der 22-jährige Verteidiger wurde wegen eines Checks gegen den Kopf des Davoser Stürmers Benjamin Baumgartner in der Meisterschaftspartie vom Mittwoch (2:4) für eine Begegnung gesperrt und mit 1000 Franken gebüsst. Gleichzeitig wurde gegen Davos' Fabrice Herzog wegen des gleichen Tatbestands ein Verfahren eingeleitet. Der HCD-Stürmer traf im gleichen Spiel Rapperswils Daniel Vukovic am Kopf wurde vorsorglich für ein Spiel gesperrt. (abu/sda)

Knapp neun Prozent aller NBA-Spieler mit positivem Corona-Test

48 von 546 NBA-Profis, das sind fast neun Prozent, haben vor dem Start in die Vorbereitung auf die neue Saison einen positiven Corona-Test erhalten. Getestet wurde im Zeitraum vom 24. bis 30. November. Namen nannte die NBA keine. Die Spieler müssen nun in Quarantäne und dürfen nicht in die Hallen ihrer Vereine.

Die Quote der positiv getesteten Spieler ist deutlich höher als noch im Sommer vor der Saisonfortsetzung in der abgeschirmten Blase in Orlando – damals betrug sie 5,3 Prozent. Im Gegensatz zum Ende der vergangenen Spielzeit verzichtet die NBA nun auf eine Abschottung der Teams.

Laut der Corona-Regeln der NBA dürfen Spieler frühestens zehn Tage nach einem positiven Test oder zehn Tage nach den letzten Symptomen wieder trainieren. Nach Informationen von ESPN kommen zwei weitere Tage im Einzeltraining und eine Herzmuskeluntersuchung vor der erlaubten Rückkehr ins Mannschaftstraining hinzu. Nach einem positiven Test fällt ein Spieler also mindestens zwölf Tage lang aus. (sda/dpa)

Bild: keystone

Provisionen für Spielerberater im Fussball stark gesunken

Die Provisionen für Spielerberater im internationalen Fussball sind 2020 erstmals seit Jahren gesunken. Dies berichtet der deutsche «Kicker» Donnerstag unter Berufung auf Statistiken des Fussballweltverbands FIFA.

Demnach flossen 413,6 Millionen Euro an Beraterhonoraren – nach 545,7 Millionen Euro im Vorjahr. Im Jahr 2018 waren es 456,9 Millionen Euro gewesen. Den Angaben zufolge sank aber auch der Umsatz bei den Transfersummen in vergleichbarem Masse von 6,12 auf 4,66 Milliarden Euro. (abu/sda/dpa)

Bild: EPA

Swiss-League-Spitzenduo verliert

In der Swiss League konnte nicht von der überraschenden Heimniederlage von Leader Thurgau () profitieren.

Aufstiegsaspirant Kloten war im Spitzenkampf gegen das drittplatzierte Langenthal zu Beginn des Mitteldrittels 2:1 in Führung gegangen, doch bis zur 46. Minute wendeten die Oberaargauer das Blatt mit drei Toren. Die Zürcher Unterländer verloren erstmals nach sechs Siegen wieder und verpassten den Sprung an die Spitze. Auch der Leader Thurgau unterlag den überraschend starken GCK Lions, bleibt aber mit zwei Punkten Vorsprung - und vier Spielen mehr - vorne.

Die Tabelle in der Swiss League bleibt nach den vielen Spielverschiebungen völlig unübersichtlich. Das viertplatzierte Ajoie hat bis jetzt 11 Partien ausgetragen, Thurgau bereits 19. Die Jurassier feierten mit einem souveränen den zehnten Saisonsieg und sind nach Verlustpunkten klarer Leader. (dab/sda)

Haaland fehlt dem BVB bis im Januar

Borussia Dortmund muss für einige Wochen auf den Norweger Erling Haaland verzichten. Der beste Stürmer im Ensemble von Lucien Favre zog sich einen Muskelfaserriss zu und trat deshalb auch nicht zur Champions-League-Partie gegen Lazio Rom an. «Erling wird bis Anfang Januar nicht mehr spielen. Er hat vielleicht zu viel gespielt», sagte Favre kurz vor Spielbeginn in einem TV-Interview bei Sky. (dab/sda/dpa)

Bild: keystone

Französischer Ex-Internationaler Clichy zu Servette

Servette hat den früheren französischen Internationalen Gaël Clichy verpflichtet. Der 35-jährige Aussenverteidiger unterschrieb mit den Genfern einen Vertrag bis Sommer 2022.

Clichy spielte 14 Jahre lang in der Premier League für Arsenal (2003 bis 2011) und Manchester City (2011 bis 2017). Zuletzt gewann er mit Basaksehir Istanbul den türkischen Meistertitel. Seit mehren Wochen trainierte er bereits bei Servette, dessen Sportchef Philippe Senderos bei Arsenal lange Zeit Teamkollege von Clichy war. (abu/sda)

FCSG länger in Quarantäne

Beim FC St.Gallen sind in den vergangenen Tagen drei weitere Spieler positiv auf Covid-19 getestet worden. Wie der Klub mitteilt, hat der Kantonsarzt die Quarantäne für die gesamte Mannschaft deshalb bis und mit Samstag verlängert. Deshalb wird das Heimspiel des FC St.Gallen gegen Vaduz am Samstag verschoben. (ram)

Positiv getestet wurden Yannis Letard (Bild), Miro Muheim und Nicolas Lüchinger. Bild: keystone

Davos wird Operetten-Weltcup

Nach Norwegen ziehen auch Schweden und Finnland ihre Teilnahme an den Langlauf-Weltcups in Davos (12./13. Dezember) und Dresden (19./20. Dezember) zurück. Die Sportler fürchten, mit dem Coronavirus infiziert zu werden. Damit bleiben drei der erfolgreichsten Nationen den Wettbewerben fern, womit diese nur noch zweitklassig sind.

Der Arzt der schwedischen Mannschaft sagte am Mittwoch laut einer Verbandsmitteilung, man könne zurzeit keine sichere Hin- und Rückreise von und nach Dresden und Davos garantieren. «Wenn etwas schief geht, kann die Krankheit möglicherweise schwerwiegende Folgen für die infizierte Person haben. Keiner von uns ist bereit, dieses Risiko einzugehen», so Per Andersson. Weder der finnische, noch der schwedische oder der norwegische Skiverband haben bisher entschieden, ob ihre Teams im Januar 2021 bei der Tour de Ski in der Schweiz und Italien antreten werden. (ram/sda/dpa)

Bild: keystone

Darts-WM mit Publikum und Alkohol

Die Darts-WM im Londoner Alexandra Palace soll auch im Corona-Jahr 2020 mit Publikum stattfinden. Für den Event ab dem 15. Dezember sollen 1000 Fans pro Session zugelassen werden, wie der Weltverband PDC mitteilte. In normalen Jahren bietet der «Ally Pally» 3000 Zuschauern pro Session Platz.

Die PDC spricht von einer «coronasicheren Umgebung unter besonderen Bedingungen». Zu den Regeln zählt, dass nur Fans aus Grossbritannien Tickets erwerben können. Interessierte können jeweils einen Tisch für vier Personen buchen und diesen mit Menschen aus ihrem Haushalt teilen. Essen und Getränke sollen mit einer App an den Tisch bestellt werden können. Auch alkoholische Getränke sollen erlaubt sein. (ram/sda/dpa)

Bild: Getty Images Europe

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