Switzerland

Medienkonferenz zu Belästigungsvorwürfen bei RTS um 10.15 Uhr: Kommts heute zum Knall bei der SRG?

Es könnte der letzte grosse Auftritt von SRG-Direktor Gilles Marchand (59) sein: Heute informiert er gemeinsam mit Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina (57), Verwaltungsrätin Ursula Gut-Winterberger (67) und RTS-Direktor Pascal Crittin (52) über die Belästigungsvorwürfe bei RTS.

Beim Westschweizer Fernsehen (RTS), das wie SRF zur SRG gehört, sind im Herbst massive Anschuldigungen gegen das langjährige Aushängeschild Darius Rochebin (54) und weitere Mitarbeiter laut geworden. Angestellte kritisierten, es hätte eine «Kultur des Schweigens» geherrscht.

Die SRG gab Anfang November insgesamt drei externe Untersuchungen in Auftrag: Eine zu den Belästigungs- und Mobbingvorwürfen gegen Rochebin und andere RTS-Leute. Eine zweite zur Verantwortungskette bei RTS und eine dritte zu den Instrumenten, die den SRG-Mitarbeitenden zur Verfügung stehen, um Verstösse gegen die persönliche Integrität oder andere Rechtsgüter zu melden.

Grosse Kritik an Gilles Marchand

Unter Druck steht dadurch auch SRG-Direktor Gilles Marchand: Als es zu den Vorfällen bei RTS kam, war er noch Chef des Senders. Immer wieder stand deshalb die Frage im Raum: Wie viel wusste der Kadermann über die Vorfälle? Mehrfach war auch von einem Rücktritt die Rede.

Die Untersuchungen, die von einer unabhängigen Anwaltskanzlei durchgeführt wurden, nahmen ungeahnte Dimensionen an: Insgesamt 270 Personen haben sich auf der Whistleblower-Hotline gemeldet. Deshalb verzögerten sich die Ergebnisse. (bnr)

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