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Medienbericht: Schütze in Florida veröffentlichte Manifest auf Twitter

Polizeiautos blockieren den Eingang zur Marine-Luftwaffenbasis von Pensacola in Florida.

Polizeiautos blockieren den Eingang zur Marine-Luftwaffenbasis von Pensacola in Florida.

Tony Giberson / AP

Zum zweiten Mal innert einer Woche hat ein Bewaffneter in einer Marinebasis der USA das Feuer eröffnet. Am Freitag tötete ein saudischer Soldat, der zur Flugausbildung in der Marine-Luftwaffenbasis von Pensacola (Florida) war, mit einer Handfeuerwaffe mindestens drei Personen und verwundete sieben weitere, bevor er von Polizisten erschossen wurde. Am Mittwoch, nur drei Tage vor der traditionellen Gedenkfeier für den japanischen Angriff auf die USA im Zweiten Weltkrieg, hatte ein Matrose der Marine im berühmten Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii zwei zivile Angestellte des Verteidigungsministeriums erschossen, bevor er sich das Leben nahm.

Im Gegensatz zum Amoklauf in Hawaii gehen die Behörden von einem terroristischen Hintergrund in Pensacola aus. Der Schütze war ein Mitglied eines saudischen Kontingents, das zum Flugtraining in die USA gekommen war, wie viele andere ausländische Militärpiloten. Er eröffnete das Feuer in einem Schulraum der weiträumigen Basis, die normalerweise 16 000 Militärangehörige und 7000 Zivilisten beherbergt. Er konnte von der lokalen Polizei gestellt werden, die rasch am Tatort erschien. Zwei der Polizisten wurden verletzt. Ihre Verletzungen sind laut Behördenangaben nicht lebensgefährlich.

Berichte um angebliches Manifest des Schützen

Berichten zufolge soll der Schütze vor der Tat ein Manifest auf Twitter veröffentlicht haben . Die Site Intelligence Group und das Middle East Media Research Institute, die Online-Propaganda von Extremisten untersuchen, veröffentlichten nach Angaben der «Washington Post» Auszüge der Botschaft. Diese soll der Schütze, den amerikanische Ermittler als Soldaten der saudischen Luftwaffe identifizierten, wenige Stunden vor der Tat bei Twitter geteilt haben.

«Ich bin gegen das Böse, und Amerika als Ganzes hat sich in eine Nation des Bösen verwandelt», schreibt der Autor einer archivierten Fassung des Tweets zufolge. «Ich bin nicht nur gegen euch, weil ihr Amerikaner seid, ich hasse euch nicht wegen eurer Freiheiten, ich hasse euch, weil ihr jeden Tag Verbrechen nicht nur gegen Muslime sondern auch gegen die Menschheit finanziert und begeht.» Die USA erinnerten ihn an Truppen, die in andere Länder «einmarschieren», an das Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba sowie an Marschflugkörper, Streubomben und Drohnen.

Ob es sich tatsächlich um das Twitter-Konto des Schützen handelte, liess sich nicht unabhängig bestätigen. Das Konto war am Freitag deaktiviert worden.

Wie kam die Waffe auf die Basis?

Wie auf allen amerikanischen Militärstützpunkten ist das Tragen von persönlichen Waffen auch in Pensacola verboten. Eine der wichtigsten Fragen, welche die Behörden unter der Leitung des FBI und des Kriminal-Untersuchungs-Dienstes der Marine (NCIS) beantworten müssen, ist deshalb, wie die Waffe auf die Basis kam. Sie werden zudem nach möglichen Komplizen suchen und allfälligen Spuren des Täters in den sozialen Netzwerken nachgehen.

Verschiedene Kommentatoren machten aber bereits deutlich, dass allein die Nationalität des Täters auf den terroristischen Hintergrund hinweist. Amerikaner sind in dieser Hinsicht traumatisiert, da 15 der 19 Attentäter der Anschläge vom 11. September 2001 saudische Staatsbürger waren. Auch Usama bin Ladin, der bis zu seinem Tod 2011 der Inbegriff der terroristischen Bedrohung für die USA war, entstammte einer wohlhabenden und einflussreichen saudischen Familie.

Bei der Bluttat in der Joint Base Pearl Harbor-John Hickam hatte ein Matrose des Unterseeboots «Columbia» zwei zivile Angestellte auf einem Trockendock erschossen, wo die Columbia für Reparatur- und Unterhaltsarbeiten lag. Die Verantwortlichen der Basis machten inzwischen klar, dass die Gedenkfeiern zum 78. Jahrestag des japanischen Angriffs am Samstag wie vorgesehen stattfinden werden. Der Angriff am 7. Dezember 1941 hatte den amerikanischen Kriegseintritt zur Folge.

* mit Agenturmaterial

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