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#maskeauf: Selbst einfache Masken halten Coronaviren zurück

Während das Tragen von Masken in Asien längst an der Tagesordnung ist, rieten Experten wie WHO-Nothilfedirektor Michael Ryan bis vergangene Woche davon ab, «einen Mundschutz zu tragen, wenn man nicht selbst krank ist». Auch Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit BAG äusserte sich entsprechend.

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Doch mittlerweile hat offenbar ein Umdenken stattgefunden. So kündigte etwa WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus an, man wolle nun prüfen, «ob das umfassendere Tragen von Mundschutz Ansteckungen eindämmen kann».

Daniel Koch an der Pressekonferenz vom 23. März 2020. (Video: 20 Min)

Wissenschaftliches Virenzählen

Genau das haben Forscher aus China bereits getan. Für ihre im renommierten Fachjournal «Nature Medicine» publizierte Studie hatte das Team um Benjamin Cowling von der Universität Hongkong untersucht, wie viele Viren Mund oder Nase während des Atmens und Hustens verlassen.

Dafür wurden um die Köpfe der Probanden spezielle Trichter aufgebaut, die während 30 Minuten alles aufnahmen, was die Testpersonen von sich gaben. 124 von ihnen trugen dabei eine einfache Mund-Nasen-Maske, 122 trugen keinen Schutz. Alle Teilnehmer litten entweder an einem durch Grippe-, Rhino- oder saisonale Coronaviren ausgelösten Atemwegsinfekt.

Erhebliche Filterwirkung

Die Auswertung im Labor ergab, dass die Filterwirkung der Masken erheblich war. «Bei 111 Personen reduzierten die Masken das jeweilige Virus in Atemwegströpfchen und Aerosolen», so Cowlings Kollegin Nancy Leung Hiu-lan in einer Mitteilung. Diese seien mit Corona- und Grippeviren infiziert gewesen. Coronaviren wurden demnach in keinem Fall in der Atemluft nachgewiesen, während dies ohne Gesichtsmaske regelmässig der Fall war. «Die Emission von Rhinoviren konnten die Masken dagegen nicht reduzieren.»

Obwohl in der Studie nur harmlose Coronaviren untersucht wurden, nicht aber der Auslöser der aktuellen Pandemie, geht Cowling davon aus, dass die Erkenntnisse auch auf den Covid-19-Erreger übertragen werden können: Sie seien eng miteinander verwandt und könnten sich demnach – physikalisch betrachtet – sehr ähnlich verhalten wie die saisonalen Coronaviren.

Auch Stoffmasken schützen

Doch was, wenn man die Hygienemasken angesichts der knapper werdenden Lagerbestände den Ärzten- und dem Pflegepersonal überlassen möchte? Dann dürften es auch selbst genähte Masken tun, wie Cowling gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte: «Meiner Meinung nach dürften auch Stoff- oder Baumwollmasken schützen, wenn auch etwas weniger als eine richtig getragene chirurgische Maske.»

Wie man selbst mit den einfachsten Mitteln einen Schutz herstellen kann, zeigt unter anderem das Instagram-Profil @maskeaufjetzt:

Haben Sie Ihre Maske selbst genäht? Dann schicken Sie uns ein Foto davon!

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Damit die Masken nicht selbst zur Virenschleuder werden, ist es gemäss den Experten wichtig, sie richtig anzuwenden. Wie man beim Auf- und Absetzen richtig vorgeht, hat unter anderem die WHO zusammengetragen:

Studie zeigt: Selbst einfache Masken halten Coronaviren zurück

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