Switzerland

Manu Burkart (42) musste für «SRF bi de Lüt»-Premiere eigene Angst überwinden: In der Wand verliess ihn der Humor

Nur so ein bisschen an der frischen Luft spazieren, da langweilt sich ein Manu Burkart (43) ziemlich schnell. Wenn es über die Waldgrenze hinausgeht, steigt beim Divertimento-Komiker der Adrenalinspiegel: «Im hochalpinen Bereich habe ich kaum Erfahrung. Umso mehr interessiert mich diese Welt unseres Alltags – und was die Menschen dahin zieht.»

Burkart führt erstmals durch die Samstagabendsendung «SRF bi de Lüt – Hüttengeschichten Spezial», eine ganze Woche lang war er mit einem Kamerateam unterwegs, von der Motterasciohütte im Tessin bis ins Bergell und zuletzt gehts zur Sewenhütte im Kanton Uri. Grösste Herausforderung ist der Aufstieg zur Sasc-Furä-Hütte, wegen dem Bergsturz von Bondo gibt es einen neuen Weg, der ist steiler und länger: «Darum habe ich auch unseren Hund nicht dabei, der könnte nicht an Eisenleitern den Fels hochklettern. Zudem ist er halbblind und fast taub.»

Traum vom Sommer auf der Alp

Bei der Familie Burkart sind Tiere beliebt. «Wir haben einen halben Zoo. Ein Hundefan bin ich weniger, aber die alte Tina brauchte ein neues Daheim, und sie ist wirklich sehr lieb.» Vor der grossen Wanderung verabschiedet er sich nicht nur von den drei Kindern, sondern auch bei den Minipigs – und natürlich seiner Frau Michèle (36). «Seit ich auf dieser Tour war, nerve ich sie mit meiner neusten Idee: den Sommer mit der ganzen Familie auf einer Alp verbringen, zum Heuen, Mähen, Einzäunen.»

Das karge und urtümliche Leben bei den Älplern fasziniert Manu: «Die Berge machen demütig und bringen mich zum Staunen, für die Natur kann ich mich sehr begeistern.» Besonderen Respekt flösste Manu der Klettergarten bei Hüttenwartin Heidi Altweger ein. «Ich kenne meine Talente. Klettern gehört nicht dazu», gibt Burkart zu. Trotzdem überwindet er sich, in den Seilen von Profi Heidi und der Crew fühlt er sich sicher.

Abwechslung zum Familienleben

Für den Divertimento-Komiker ist das Abenteuer in den Bergen eine willkommene Abwechslung zum Familienleben. Dieses nimmt momentan 24 Stunden an sieben Tagen ein: «Das ist manchmal die grössere Herausforderung als so ein Fels», so Burkart. Wegen Corona gibt seit neun Monaten keine Divertimento-Auftritte an der Seite von Bühnenpartner Jonny Fischer (41): «Wenigstens müssen wir uns keine existenziellen Sorgen machen – noch nicht.»

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