Switzerland

Lugano stoppt Berner Höhenflug – Servette siegt im Romand-Derby

Luganos Sandro Zangger (rechts) gegen den Berner Spieler Inti Pestoni (links) am 5. März 2021. Bild: keystone

Lugano stoppt Berner Höhenflug – Servette siegt im Romand-Derby

Der Höhenflug des SC Bern ist einstweilen vorbei. Die Mannschaft von Mario Kogler verpasst es beim 1:4 in Lugano eine perfekte Woche mit dem dritten Sieg in Folge abzuschliessen.Mit dem Cupsieg in der Tasche eilte der SCB diese Woche plötzlich von Sieg zu Sieg. Dem 4:3 n.P. gegen Servette (am Dienstag) liessen die Berner am Donnerstag in Davos ein 5:2 folgen. Tags darauf gelang es dem noch immer amtierenden Schweizer Meister beim Gastspiel in Lugano jedoch nicht, seine Position im Kampf um einen Platz in den Pre-Playoffs weiter zu verbessern.

Bern kam im Südtessin nie in die Nähe eines Punktgewinns. Lugano ging bereits mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die erste Pause. Das 2:0 der Bianconeri erzielte Luca Fazzini (nach einem Foul von Pestoni an Walker) per Foulpenalty. Das vorentscheidende 3:0 durch Mikkel Bödker fiel 17 Sekunden vor dem Ende des Startdrittel.

Berns Rückstand auf Platz 10 beträgt damit weiterhin vier Punkte, wobei die Berner bis zum Ende der Qualifikation noch vier bis sechs Partien mehr austragen müssen als die direkte Konkurrenz am unteren Tabellen-Strich. Derweil verbesserte Lugano dank dem zweiten Sieg im zweiten Saisonduell mit Bern seine Ausgangslage im Kampf um einen direkten Playoff-Platz und stiess auf Kosten von Davos in den 6. Rang vor.

Berns Torwart Tomi Karhunen hatte alle Hände voll zu tun mit den Angriffen seitens Lugano. Bild: keystone

0 Zuschauer
SR Stricker/Stolc, Altmann/Wolf
Tore: 4. Lajunen (Fazzini, Suri) 1:0. 15. Fazzini 2:0 (Penalty). 20. (19:43) Bödker 3:0. 35. Conacher (Andersson/Powerplaytor) 3:1. 56. Walker (Suri) 4:1.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Arcobello; Jeffrey.
Lugano: Schlegel; Heed, Wellinger; Loeffel, Chiesa; Nodari, Wolf; Traber, Antonietti; Bürgler, Arcobello, Bödker; Fazzini, Lajunen, Suri; Lammer, Sannitz, Bertaggia; Zangger, Walker, Haussener.
Bern: Karhunen; Untersander, Zryd; Andersson, Beat Gerber; Thiry, Colin Gerber; Burren, Henauer; Conacher, Jeffrey, Olofsson; Scherwey, Heim, Pestoni; Sopa, Praplan, Moser; Berger, Bader, Jeremi Gerber.
Bemerkungen: Lugano ohne Fadani, Herburger, Morini, Riva und Romanenghi (alle verletzt), Bern ohne Blum, Ruefenacht und Sciaroni (alle verletzt).

Servette hat nach zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Genfer behielten im vierten Saison-Duell mit Fribourg-Gottéron zum dritten Mal das bessere Ende für sich und siegten zuhause 3:0. Zum Mann des Spiels avancierte Genfs Goalie Gauthier Descloux, dem beim vierten Saison-Shutout starke 40 Paraden gelangen.

Die Tore der Servettiens fielen schön verteilt auf die einzelnen Drittel und gingen zu zwei Drittel auf das Konto von ausländischem Personal. Neben dem Kanadier Daniel Winnik, der in der 29. Minute nach einem fürchterlichen Fehlpass von Andrej Bykow zum 2:0 traf, reihte sich auch dessen Landsmann Guillaume Asselin bei seinem zweiten Einsatz in der National League unter die Torschützen. Der Stürmer aus Quebec, der sonst für Sierre in der Swiss League auf Torejagd geht, hatte die Genfer bei seinem Debüt im Januar im Zürcher Hallenstadion in der Verlängerung zum Sieg geschossen.

Servette machte in der Tabelle einen Platz gut und ist neu Fünfter. Fribourg-Gottéron seinerseits, das zuletzt mit vier Siegen aus fünf Spielen überzeugte, konnte nicht von der 1:5-Niederlage der ZSC Lions tags zuvor in Lausanne profitieren. Das Team von Trainer Christian Dubé liegt damit weiterhin hinter den punktgleichen Zürchern auf Platz 3. (sda)

Fribourg-Gottérons Spieler Killian Mottet (Mitte) mit dem Puck. Bild: keystone

1 Zuschauer
SR Hebeisen/Piechaczek, Obwegeser/Fuchs
Tore:
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 2mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron
PostFinance-Topskorer: Omark; Mottet.
Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Völlmin; Karrer, Le Coultre; Mercier, Kast; Smons; Miranda, Winnik, Omark; Rod, Richard, Vermin; Moy, Fehr, Asselin; Berthon, Smirnovs, Patry; Vouillamoz.
Fribourg-Gottéron: Hughes; Gunderson, Chavaillaz; Abplanalp, Jecker; Sutter, Furrer; Aebischer; Sprunger, Bykow, DiDomenico; Stalberg, Desharnais, Mottet; Herren, Walser, Jörg; Rossi, Schmid, Bougro; Jobin.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Maurer und Tömmernes (beide verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Berra, Brodin, Kamerzin und Marchon (alle verletzt).​

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