Switzerland

Lufthansa greift zu Buchhaltungskniff: Plötzlich sind Swiss und Edelweiss 6 Milliarden Franken wert

Die Lufthansa hat ihre Schweizer Töchter deutlich aufgewertet. Der Grund: Sie braucht dringend Eigenkapital, um nicht in Bedrängnis zu geraten.

Die Fluggesellschaft ist plötzlich Milliarden wert: Swiss-Maschinen am Flughafen Zürich.

Die Fluggesellschaft ist plötzlich Milliarden wert: Swiss-Maschinen am Flughafen Zürich.

Foto: Urs Jaudas

Die Schweizer Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss haben ihre Muttergesellschaft Lufthansa vergangenes Jahr aus einer misslichen Lage gerettet: Dank eines buchhalterischen Kniffs sind sie neu offiziell 5,6 Milliarden Euro wert, also gut 6 Milliarden Franken. Das ist dem Anfang März veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen.

Gegen Ende des Geschäftsjahrs 2020, als das Ausmass der roten Zahlen des Konzerns absehbar wurde, entschied sich die Lufthansa-Spitze im Verbund mit ihren Buchhaltungsfachleuten zu einer ungewöhnlichen Massnahme: Sie löste mit Stichtag 31. Oktober in der Schweiz eine stille Reserve auf. So werden Unternehmensteile genannt, die in der Bilanz mit weniger Wert aufgeführt sind, als sie eigentlich besitzen. Sie werden oft als Notgroschen für Krisen zurückgehalten.

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