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Lionel Messi und Lewis Hamilton werden als Weltsportler des Jahres geehrt

Der argentinische Superstar des FC Barcelona und der sechsfache Formel-1-Weltmeister erhielten bei der Wahl für die 20. Laureus World Sports Awards die gleiche Anzahl an Stimmen.

Lewis Hamilton an der Gala zum Weltsportler des Jahres.

Lewis Hamilton an der Gala zum Weltsportler des Jahres.

Clemens Bilan / EPA

(sda) Lewis Hamilton und Lionel Messi sind bei den Laureus-Awards in Berlin als Weltsportler des Jahres geehrt worden. Hamilton nahm den Sportpreis bei der Gala in der Verti Music Hall aus den Händen des früheren Arsenal-Coaches Arsène Wenger entgegen. «Das ist so unglaublich, die Grössen zu sehen, denen ich jetzt folgen darf», sagte der 35-Jährige auf der Bühne: «Ich wurde von vielen von euch inspiriert.» Messi war nicht nach Berlin gereist und übermittelte seinen Dank per Video. Mit fünf Laureus-Awards als Sportler des Jahres hält Roger Federer den Rekord.

Bei den Frauen sicherte sich Kunstturnerin Simone Biles ihre dritte Auszeichnung als Sportlerin des Jahres. Die 22-jährige Amerikanerin ist in der Kunstturn-Szene das Mass der Dinge. 19 WM-Goldmedaillen und vier Mal Gold bei Olympischen Spielen stehen bei der grossen Favoritin im Hinblick auf Tokio 2020 zu Buche. «Es bedeutet mir die Welt, ich möchte aber auch allen anderen Nominierten gratulieren», sagte Biles, die aufgrund der Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele nicht vor Ort sein konnte.

Mit Manuela Schär fand sich unter den Nominierten auch eine Schweizer Athletin wieder. Die 35-jährige Rollstuhlsportlerin, die in der vergangenen Saison sämtliche Rennen der World Marathon Series gewonnen hatte und die Weltrekorde über 800 und 10'000 m hält, musste sich bei der Wahl der Behindertensportlerin des Jahres Oksana Masters geschlagen geben. Die US-Amerikanerin gewann bereits Paralympische Medaillen im Rudern, Langlauf und Biathlon. 2019 sicherte sie sich an den nordischen Weltmeisterschaften je zwei Goldmedaillen im Langlauf und Biathlon.