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Lindner zur Goaliesituation beim FCB: «Jeder Fussballprofi will spielen!»

Vom Bollwerk zur Schiessbude! In der letzten Saison stellte der FCB unter Marcel Koller die beste Abwehr der gesamten Liga, nun haben die Basler unter Nachfolger Ciriaco Sforza in den ersten acht Saisonspielen schon elf Tore kassiert. Nur der FCL hat noch mehr Gegentreffer zu beklagen, kein einziges Mal stand am Ende die rotblaue Null. Auf die Frage, woran es liegt, fehlen selbst dem wortgewandten Heinz Lindner die Worte. Unerklärlich sei das, sagt der 28-fache österreichische Nationalgoalie. Weil die Abwehr im Grunde «sehr, sehr gut steht. Wenn wir uns die Gegentore anschauen, dann sind es Fehler, die man hätte vermeiden können.»

Ihn selbst trifft keine Schuld an den Pleiten gegen YB (1:2) und Lugano (0:1), auch beim 2:1-Sieg gegen Lausanne ist er beim Gegentreffer machtlos. «Ich bin zufrieden mit meinen Leistungen und habe versucht, der Mannschaft Ruhe zu geben», sagt Lindner.

Nikolic ist zurück

Ob das reicht, um auch in Zukunft zwischen den Pfosten zu stehen? Die von Coach Ciriaco Sforza ausgerufene Nummer 1, Djordje Nikolic, ist nach Corona-Isolation wieder im Training, dürfte – wenn er am Samstag gegen Servette zu 100% einsatzbereit ist – seinen Platz im Tor behalten.

Lindner sagt, dass jeder Spieler auf Einsätze hoffe. «Sonst wäre ich im falschen Beruf. Jeder Fussballprofi will spielen, aber am Ende entscheidet der Trainer.» Sollte die Wahl aber auch in Zukunft auf Nikolic fallen, würde Lindner die Entscheidung akzeptieren. «Es entspricht nicht meinem Charakter, Stunk zu machen. Im Gegenteil. Ich will mich in den Dienst der Mannschaft stellen, damit wir gemeinsam erfolgreich sein können.»

Das hat zuletzt nur bedingt geklappt. Mit GC stieg er in die Challenge League ab, mit Wehen-Wiesbaden in die dritte deutsche Bundesliga. Bitter: Pechvogel Lindner war in beiden Jahren noch einer der Besten. «Nun will ich beim FCB meine Bilanz wieder verbessern», sagt Lindner. Sein Ziel? Ein Titel mit Basel.

Vom Libero zum Goalie

Es wäre nach dem Meistertitel mit Austria Wien der zweite seiner Karriere. Eine Laufbahn, die für den Polizistensohn aus Linz bei den Junioren des LASK beginnt. «Zuerst war ich Libero, aber als klar war, dass der Goalie wegen einer Krankheit nicht kommen wird, hat der Trainer gesagt, dass ich in die Kiste müsse, weil ich der Grösste war.»

Lindner erledigt seine Sache derart gut, dass er von nun an zwischen den Pfosten steht. Mit 14 der Wechsel zur Austria Wien, Meister, Champions League, über 170 Pflichtspiele. Dann, mit 25, gehts in die Bundesliga, wo er bei der Frankfurter Eintracht aber nicht am überragenden Lukas Hradecky vorbeikommt. Nach zwei Jahren als Nummer 2 dann der Wechsel zu GC, von dort gehts nach Wehen.

Bei beiden Stationen war er Pechvogel, nun will er in Basel zum Glücksbringer werden. Und das, obwohl er die Rückennummer 13 trägt.

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