Switzerland

Lewis Hamilton und die Zahl 91

Lewis Hamilton steht immer und überall, auf und auch neben der Rennstrecke, im Mittelpunkt. In diesen Tagen in Sotschi dreht sich erst recht (fast) alles um den Briten. Die bevorstehende Egalisierung von Michael Schumachers Rekord von 91 Grand-Prix-Siegen ist im Olympia-Ort an der Schwarzmeerküste selbstredend das ganz grosse Thema.

Hamilton selber vermag die mögliche Einstellung der Bestmarke des Deutschen, die noch vor nicht allzu lange Zeit unerreichbar schien, noch nicht richtig einzuordnen. "Ich weiss gar nicht, was dieser Rekord für mich bedeuten würde", sagte der sechsfache Weltmeister am Donnerstag. Die Gedanken daran will er vorerst verdrängen. Er will sich auf seine Aufgabe konzentrieren. "Zuerst muss ich meine Arbeit erledigen. Das wird schwierig genug. Valtteri (Bottas) wird hier sehr schnell sein. Hier hat er ja auch seinen ersten Sieg in der Formel eins errungen." Das war vor drei Jahren. Zwölf Monate später hätte der Finne erneut gewonnen, musste auf Geheiss der Teamleitung von Mercedes aber Hamilton den Sieg überlassen.

Dass die Chance sehr gross ist, dass am Sonntag einer der Fahrer der Weltmeister-Equipe im Grand Prix als Erster abgewinkt wird, ist sehr gross. Die in den Olympia-Park von 2014 gebaute Rennstrecke war bisher ausschliesslich Mercedes-Land. Die bisherigen sechs Formel-1-Rennen in Sotschi endeten allesamt mit Siegen von Hamilton und Co. Viermal gewann der Titelhalter selber, neben Bottas auch Nico Rosberg einmal.

Bottas war auch im ersten Training am Freitag der Schnellste. Der Finne führt die Rangliste mit beschränkter Aussagekraft mit einer halben Sekunde Vorsprung vor Daniel Ricciardo im Renault und gut sechs Zehnteln Abstand auf Max Verstappen im Red Bull an. Hamilton, der sich mit Reifenproblemen herumschlug, fand sich im Klassement auf dem 19. und zweitletzten Platz wieder.

Die Fahrer des Teams Alfa Romeo, Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen, beendeten die erste anderthalb Stunden dauernde Einheit in den Rängen 14 und 15.

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