Switzerland

Lewis Hamilton mit hundertster Pole-Position  +++ Neymar verlängert seinen Vertrag bei PSG– und weitere Sportmeldungen

GC lässt sich vorführen und muss wieder zittern. Van der Poel gewinnt das erste Mountainbike-Rennen in Albstadt – Schurter wird Dritter. Und Rafael Nadal scheitert in Madrid im Viertelfinal an Zverev. Die neuesten Nachrichten in der Übersicht.

Lewis Hamilton feiert beim Qualifying zum Grand Prix von Spanien ein ganz besonderes Jubiläum.

Lewis Hamilton feiert beim Qualifying zum Grand Prix von Spanien ein ganz besonderes Jubiläum.

Steven Tee / Imago

(sda)

Lewis Hamilton steht zum 100. Mal in der Formel 1 auf dem besten Startplatz. Der Weltmeister sichert sich für den Grand Prix von Spanien die Pole-Position vor Max Verstappen im Red Bull.

Es ging ein weiteres Mal ganz eng zu und her im Duell der derzeit dominierenden Fahrer. Hamilton war im entscheidenden dritten Teil des Qualifyings 36 Tausendstel schneller als der Niederländer. In der zweiten Startreihe werden Valtteri Bottas im anderen Mercedes und Charles Leclerc im Ferrari stehen.

Hamilton hat sich mit seinem Jubiläum die optimale Basis geschaffen, um den Grand Prix von Spanien zum fünften Mal in Folge und zum sechsten Mal insgesamt zu gewinnen, womit er eine weitere Bestmarke von Michael Schumacher egalisieren würde.

Antonio Giovinazzi entschied das interne Duell der Fahrer des Teams Alfa Romeo in der vierten Qualifikation des Jahres zum dritten Mal für sich. Der Italiener startet am Sonntag von Platz 14, Kimi Räikkönen von Platz 17.

Neymar verlängert seinen Vertrag bei PSG bis 2025.

Neymar verlängert seinen Vertrag bei PSG bis 2025.

Phil Noble / Reuters

(sda) Neymar verlängert seinen Vertrag mit Paris Saint-Germain um drei Jahre bis 2025. Der französische Meister gibt die Einigung mit dem Brasilianer nach langen Verhandlungen am Samstag bekannt.

Neymar spielt seit 2017 für die Pariser, zu denen er für die Rekord-Ablösesumme von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona gestossen war. Mit dem 29-Jährigen erreichte PSG zuletzt 2020 den Final und in diesem Jahr den Halbfinal der Champions League. Weiterhin offen ist die Zukunft von Neymars Teamkollegen Kylian Mbappé, dessen Vertrag im Sommer 2022 ausläuft.

(sda) Timo Meier erreicht in der Nacht auf Samstag die Marke von 30 Skorerpunkten.

Der NHL-Söldner aus Herisau schoss die San Jose Sharks zu Beginn des zweiten Drittels mit dem 11. Saisontreffer zur 2:0-Führung gegen die Arizona Coyotes. Danach drehte die Partie. Die Gäste schossen noch fünf Tore.

Der 5:2-Sieg der Coyotes bleibt aber ein Muster ohne Wert. Das Team aus Arizona hat die Play-offs ebenso verpasst wie die San Jose Sharks. Aus diesem Grund erhielt Timo Meier auch die Freigabe für die Weltmeisterschaften in Riga.

Die Minnesota Wild hingegen sind schon seit längerer Zeit für die K.o.-Phase qualifiziert. Aus diesem Grund legen einige Top-Spieler zwischendurch eine Pause ein. Kevin Fiala kehrte beim 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen die Anaheim Ducks aufs Eis zurück. Der Uzwiler blieb ohne Skorerpunkt, mit 39 Zählern (20 Tore/19 Assists) ist er aber in der laufenden Meisterschaft weiterhin der erfolgreichste Schweizer in dieser Statistik.

Die Schweizerinnen um Skip Silvana Tirinzoni siegen auch gegen Deutschland.

Die Schweizerinnen um Skip Silvana Tirinzoni siegen auch gegen Deutschland.

Jeff Mcintosh / AP

(sda) Auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung an der Weltmeisterschaft in Calgary tun die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni einen weiteren Schritt.

Mit einem 8:3 gegen Deutschland sichern sie sich den 1. Platz der Round Robin. Danach gewinnen sie mit 9:5 gegen Estland auch noch die letzte Partie der Round Robin, die sie mit 12:1 Siegen auf grandiose Weise abschliessen.

Für Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz bringt der Gewinn der Round Robin erhebliche Vorteile. Sie umgehen auf diese Weise die Viertelfinals und sind für die Halbfinals gesetzt. Und sie werden die verbleibenden Spiele jeweils mit dem Vorteil des letzten Steins beginnen können.

Auf wen die Schweizerinnen am Samstag um 23 Uhr Schweizer Zeit in den Halbfinals treffen werden, ist offen. Es wird der in der Round Robin schlechter klassierte Viertelfinal-Gewinner sein. Die Viertelfinals lauten Schweden (3.) gegen Kanada (6.) und Dänemark (4.) gegen die USA (5.).

Mit den 12:1 Siegen (92,3 Prozent) haben die Aarauerinnen vorerst die beste WM-Bilanz eines Schweizer Frauenteams egalisiert. Alina Pätz, die heutige Nummer 4 in Tirinzonis Team, stellte diesen Rekord als Skip des Teams Baden Regio an der WM 2015 in Sapporo auf. Die Badenerinnen errangen damals den WM-Titel.

In der 20. Minute trifft der Stürmer Leo Bonatini mittels Penalty zum 1:0 – doch GC gibt die Partie gegen Lausanne-Ouchy noch aus der Hand.

In der 20. Minute trifft der Stürmer Leo Bonatini mittels Penalty zum 1:0 – doch GC gibt die Partie gegen Lausanne-Ouchy noch aus der Hand.

Patrick B. Kraemer / Keystone

Tore : 20. Bonatini 1:0 (Penalty). 83. Amdouni 1:1. 85. Asllani 1:2. – GC enttäuschte gegen Lausanne-Ouchy in allen Belangen und verlor das zweite Spiel in Folge. Weil Thun in Kriens nur 1:1 spielte, liegt GC drei Runden vor Schluss noch mit drei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze der Challenge League.

So lief das Spiel: Am Ende war da nur noch Hilflosigkeit bei den Grasshoppers. 4 Minuten mehr hatte der Schiedsrichter dem designierten Aufsteiger Zeit gegeben, wenigstens noch einen Punkt zu erringen. Doch die GC-Spieler fanden auch kein Mittel mehr am Schluss einer Partie, in der sie nur Magerkost geboten hatten. Geht es nach der zweiten Niederlage in Folge so weiter am Montag in Winterthur, rückt der Aufstieg in die Ferne.

Als die Grasshoppers nach einem Penalty-Tor von Léo Bonatini 1:0 in Führung lagen, begann ein grosses Raunen in den Reihen der rund fünfzig Zuschauerinnen und Zuschauer im Letzigrund. Denn die Grasshoppers zogen sich in die eigene Hälfte zurück, als wären sie eine Underdog-Mannschaft in einem Auswärtsspiel. Gjorgjev verpasste das Zuspiel bei mehreren GC-Kontern, sonst war da nichts. Die Equipe aus dem Vorort von Lausanne bestimmte das Spiel, ohne zu Torchancen zu kommen.

Das änderte sich in der zweiten Halbzeit, als Ajdini viel Pech hatte mit einem Schuss ans Lattenkreuz. Auch Asllani scheiterte kurz danach, diesmal am GC-Goalie Matic. Erst nach einer langweiligen Stunde begann sich die Mannschaft von Trainer Pereira darauf zu besinnen, ein zweites Tor als Möglichkeit in Betracht zu ziehen, um die Verhältnisse geradezurücken. Aus Kriens war in diese Phase die Nachricht eingetroffen, dass der Verfolger Thun zwei Punkte abgegeben hatte.

Doch die Phase der Dominanz war von kurzer Dauer. Der GC-Trainer Pereira begann mit den Auswechslungen, welche die Weichen auf Resultathalten stellten. Ein Fehler, den Lausanne prompt bestrafte. Innert zwei Minuten drehte die Mannschaft aus der Romandie die Partie. Amdouni verwertete mit dem Kopf, Asllani belohnte sich mit einem Schuss, der via Innenpfosten ins Tor von GC-Goalie Matic einschlug. Lausanne machte den Kampf um den Aufstieg wieder spannend. «Vielleicht waren wir etwas nervös, weil wir unbedingt aufsteigen wollen», sagte Nuno Da Silva nach dem Spiel im TV-Interview. «Wir haben schlecht gespielt», sagte der GC-Trainer Pereira. «Wir haben die Organisation verloren nach den Auswechslungen und wurden dafür bestraft – nun haben wir drei Finalspiele vor uns.» (ram.)

(sda) Mathieu van der Poel hat den mit Spannung erwarteten Mountainbike-Weltcup in Albstadt mit einem Sieg im Short Track lanciert. Nino Schurter errang den 3. Platz.

Van der Poel, der im Cross-Country auch als Favorit auf den Olympiasieg gilt, setzte sich vor dem Franzosen Victor Koretzky und Nino Schurter durch. Schurter zeigte sich im ersten Short Track der Saison wesentlich angriffiger als von ihm gewohnt in diesem Kurzformat, in dem es um die Hälfte der üblichen Weltcup-Punkte geht. Gegen den finalen Antritt des siegreichen Niederländers war der Bündner indes machtlos. Zweitbester Schweizer war Mathias Flückiger als Fünfter. Auch der Berner versuchte es in der vorletzten Runde ohne Erfolg mit einem Angriff.

Bei den Frauen wurde Linda Indergand Zweite hinter der französischen Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot. Jolanda Neff musste sich mit Platz 13 begnügen, fünf Positionen hinter Sina Frei. Die Ostschweizerin hat damit am Sonntag keine ideale Startposition.

Unterliegt Alexander Zverev im Viertelfinal des ATP-Turniers von Madrid: der Spanier Rafael Nadal.

Unterliegt Alexander Zverev im Viertelfinal des ATP-Turniers von Madrid: der Spanier Rafael Nadal.

Oscar J. Barroso / Imago

(sda) Rafael Nadal ist am Masters-1000-Turnier in Madrid in den Viertelfinals ausgeschieden. Der Spanier unterlag dem Deutschen Alexander Zverev in 1:44 Stunden 4:6, 4:6.

Im ersten Halbfinal kommt es damit zur Neuauflage des Madrid-Endspiels von 2018 sowie des letzten US-Open-Finals zwischen Zverev und Dominic Thiem. Der als Nummer 3 gesetzte Österreicher Thiem behielt gegen John Isner in drei Sätzen die Oberhand. 2018 hatte sich Zverev in Madrid durchgesetzt, den US-Open-Final entschied Thiem nach 0:2-Satzrückstand für sich.

Für Nadal ist es in der Vorbereitung auf das French Open die zweite Viertelfinal-Niederlage auf Sand nach jener im Turnier von Monte Carlo. Dazwischen hat der 34-Jährige in Barcelona zum zwölften Mal triumphiert. Der Titelverteidiger Novak Djokovic zog seine Teilnahme in diesem Jahr kurzfristig zurück.

Football news:

Müller-Gossens nach dem 4:2 gegen Portugal: Kein Wunder, dass du nur 60 Minuten gelaufen bist. Du spielst in Italien
Spanien wird in den Playoffs, sicher. Alba über die Euro
Mendieta über das 1:1 gegen Polen: Spanien wirkte sehr eintönig
Lewandowski über das 1:1 gegen Spanien: Unser Plan hat funktioniert. Im Spiel gegen Schweden wird Polen nicht der Favorit sein
Pau Torres: Spanien wird alles tun, um in die nächste Euro-Runde zu kommen. Man muss an sich glauben
Enrique über das 1:1 gegen Polen: Von Spanien hatte er mehr Überlegenheit erwartet. Niemand hat gesagt, dass es einfach sein wird
Rodri über das 1:1 gegen Polen: Wir sind sehr enttäuscht. Das Feld war nicht in bester Verfassung, aber das ist keine Entschuldigung