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Lazio bezwingt die AS Roma im Derby +++ Wayne Rooney ist bei Derby County nur noch Trainer, als Spieler hört er auf – und weitere Sportmeldungen

Roman Josi steigt zum erfolgreichsten Schweizer Punktesammler in der NHL auf. Der frühere Schweizer Fussball-Nationalspieler Jörg Stiel wird Goalietrainer in Liechtenstein. Und Moussa Dembélé wechselt leihweise zu Atlético Madrid. Die wichtigsten Sportmeldungen im Überblick.

Erzielen die Tore im Römer Derby: Der Stürmer Ciro Immobile (links) und der Mittelfeldspieler Carlos Alberto (2) von Lazio Rom.

Erzielen die Tore im Römer Derby: Der Stürmer Ciro Immobile (links) und der Mittelfeldspieler Carlos Alberto (2) von Lazio Rom.

Ettore Ferrari / EPA

(sda) Lazio Rom hat im Derby gegen die AS Roma einen prestigeträchtigen Sieg errungen. Dank dem 3:0 verhindert Lazio, dass der Erzrivale nach Punkten zum Tabellenzweiten Inter aufschloss. Der
Topskorer und Captain Ciro Immobile brachte sein Team nach einer Viertelstunde in Führung, zum Mann des Spiels avancierte allerdings Immobiles Teamkollege Luis Alberto. Der 28-jährige Spanier traf im Derby doppelt. Ein erstes Mal war Alberto in der 23. Minute erfolgreich, in der 67. Minute entschied der Mittelfeldspieler die Partie mit seinem zweiten Tor vorzeitig. Während Lazio den dritten Sieg in Folge feierte, droht die Roma nach dem zweiten sieglosen Spiel in Serie aus den Champions-League-Startplätzen zu fallen. Sowohl Juventus Turin als auch Atalanta Bergamo können mit Siegen am Sonntag an den Römern vorbeiziehen.

(dpa) Der bisherige Spielertrainer Wayne Rooney hat seine Karriere als Profispieler beendet und ist vom englischen Zweitligisten Derby County zum Chefcoach befördert worden. Wie die Rams am Freitag mitteilten, erhält der 35-Jährige einen Vertrag, der bis zum Sommer 2023 läuft.

Der Rekordtorschütze der englischen Nationalmannschaft und von Manchester United hatte das Trainerteam seit Ende November 2020 geleitet, nachdem sich Derby vom damaligen Coach Phillip Cocu getrennt hatte. Rooneys erstes Spiel als neuer Trainer ist das Championship-Duell an diesem Samstag gegen Rotherham United.

Roman Josi steigt zum erfolgreichsten Schweizer Punktesammler in der NHL auf.

Roman Josi steigt zum erfolgreichsten Schweizer Punktesammler in der NHL auf.

Mark Humphrey / AP

(sda) Roman Josi lancierte die NHL-Saison mit einem Schweizer Meilenstein. Der Verteidiger der Nashville Predators verbuchte beim 3:1-Sieg gegen Columbus seinen 450. NHL-Skorerpunkt und übertraf damit Mark Streit.

Josi, der die Predators nach zehnmonatiger Matchpause auch in dieser Saison als Captain anführt, lieferte anderthalb Minuten vor Schluss einen Assist zum letzten Treffer von Calle Jarnkrok ins leere Tor. Mit nunmehr 119 Toren und 331 Vorlagen in Regular Season sowie Play-offs löste er Mark Streit als erfolgreichsten Schweizer Punktesammler in der nordamerikanischen Profiliga ab.

Der von Winnipeg gekommene Luca Sbisa war beim erfolgreichen Auftakt der Predators nicht dabei. Der Zuger Verteidiger befindet sich nach seinem in dieser Woche vollzogenen Wechsel in Quarantäne. Bei Columbus kam Dean Kukan auf eine Minus-1-Bilanz.

Auch Nino Niederreiter startete mit einem Erfolgserlebnis in die Saison. Der Churer Stürmer eröffnete beim 3:0-Auswärtssieg der Carolina Hurricanes bei den Detroit Red Wings in der 4. Minute das Skore. Nach einem Puckgewinn von Sebastian Aho liess er Detroits Goalie Thomas Greiss keine Chance.

Siegreich waren in der Nacht auf Freitag auch Timo Meier mit den San Jose Sharks (4:3 n. P. gegen Arizona) und Kevin Fiala mit den Minnesota Wild (4:3 n. V. gegen die Los Angeles Kings). Nico Hischier verpasste den Saisonstart mit den New Jersey Devils (2:3 n. P. gegen Boston) wegen einer Verletzung.


ac. Der frühere Schweizer Nationaltorhüter Jörg Stiel hat einen neuen Job. Der 52-Jährige übernimmt in Liechtensteins Nationalmannschaft den Posten des Goalietrainers. In der gleichen Funktion hatte Stiel zuletzt für Neuchâtel Xamax gearbeitet. Wie Liechtensteins neuer Nationaltrainer Martin Stocklasa hat Stiel eine Vergangenheit beim FC St. Gallen. In der WM-Qualifikation wird das Nationalteam aus dem Fürstentum auch auf Deutschland treffen.

(sda) Stéphane Peterhansel hat zum 14. Mal die Rallye Dakar zu seinen Gunsten entschieden. Der 55-jährige Franzose brachte auf der Schlussetappe in Saudiarabien seinen komfortablen Vorsprung sicher ins Ziel. Für Peterhansel ist es seit 2004 der achte Gesamtsieg mit dem Auto. Davor hatte er zwischen 1991 und 1998 sechsmal auf dem Motorrad triumphiert. Den diesjährigen Gesamtsieg mit dem Motorrad holte sich der Argentinier Kevin Benavides.

Pius Suter (links) kassiert mit Chicago gegen den Stanley-Cup-Sieger Tampa Bay eine Niederlage.

Pius Suter (links) kassiert mit Chicago gegen den Stanley-Cup-Sieger Tampa Bay eine Niederlage.

Imago

(sda) Pius Suter debütierte in der NHL mit einer Niederlage. Der ehemalige Stürmer der ZSC Lions verlor mit den Chicago Blackhawks bei den Tampa Bay Lightning 1:5.

Suter, der wegen des verspäteten Saisonstarts noch bis kurz vor Weihnachten für die Lions im Einsatz gewesen war, stand rund zwölf Minuten auf dem Eis. Am Ende resultierte für ihn eine Minus-1-Bilanz. Die Blackhawks lagen schon nach dem ersten Drittel 0:3 zurück. Das Tor für die Mannschaft aus Chicago erzielte Dylan Strome dreieinhalb Minuten vor Schluss beim Stand von 0:5.

Philipp Kuraschew, der zweite Schweizer in den Reihen der Blackhawks, muss sich mit dem ersten NHL-Einsatz noch gedulden. Der Center gehört der so genannten «Taxi Squad» an, einem Pool von Reservespielern, die mit dem Team trainieren und kurzfristig aktiviert werden können.

Moussa Dembélé posiert nach dem medizinischen Test.

Moussa Dembélé posiert nach dem medizinischen Test.

Atletico Madrid / EPA

(sda) Der spanische Tabellenführer Atlético Madrid verpflichtet leihweise den ehemaligen französischen Nachwuchs-Internationalen Moussa Dembélé. Der Stürmer kommt für eine Gebühr von 1,5 Millionen Euro bis Saisonende von Olympique Lyon, im Sommer können die Spanier den 24-Jährigen für mindestens 33,5 Millionen Euro fix unter Vertrag nehmen. Als Ersatz holte Lyon den algerischen Stürmer Islam Slimani ablösefrei von Leicester City.

James Harden ist frustriert über den Misserfolg der Rockets – jetzt geht sein Transfer-Wunsch in Erfüllung.

James Harden ist frustriert über den Misserfolg der Rockets – jetzt geht sein Transfer-Wunsch in Erfüllung.

Mark Mulligan / AP

(sda) Der 31-jährige James Harden wird, wie von ihm forciert, ab sofort nicht mehr für die Houston Rockets in der NBA tätig sein. In New York bei den Brooklyn Nets wird der Olympiasieger mit dem auffälligen Bart ab sofort unter dem ehemaligen NBA-Star Steve Nash und zusammen mit Kevin Durant und Kyrie Irving spielen. Die Nets dürften durch Hardens Zuzug zu einem der härtesten Konkurrenten des aktuellen Champions Los Angeles Lakers aufsteigen.

Harden, der während der letzten Saison seine beiden Schweizer Teamkollegen Clint Capela (Wechsel zu den Atlanta Hawks) und Thabo Sefolosha (Rückzug wegen Corona) in Houston verlor, hatte in den vergangenen Wochen deutlich gemacht, dass er mit der Situation bei den Rockets unzufrieden war. «Diese Situation ist verrückt und die Probleme können nicht gelöst werden», sagte Harden, der noch ohne NBA-Meistertitel ist.

Seine Ankunft bei Brooklyn ist mit einer grösseren Rochade verbunden. Jarrett Allen und Taurean Prince wurden als Teil des Deals an die Cleveland Cavaliers abgegeben. Caris LeVert und Rodions Kurucs wechselten zu Hardens ehemaligem Klub nach Texas. Von Cleveland zu den Rockets wurde Dante Exum transferiert. Zudem wurden diverse Draft-Rechte von den Nets an Houston abgegeben.

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