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Lausannes Genazzi vorsorglich gesperrt +++ Ex-DFB-Boss Zwanziger klagt FIFA an

Sport-News

Lausannes Genazzi vorsorglich gesperrt +++ Ex-DFB-Boss Zwanziger klagt FIFA an

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Lukaschenkos Sohn neuer NOK-Präsident

Der Sohn von Machthaber Alexander Lukaschenko ist neuer Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) von Weissrussland. Viktor Lukaschenko hat die Nachfolge seines Vaters angetreten.

Viktor Lukaschenko wurde bei einer Versammlung des Gremiums in der Hauptstadt Minsk gewählt. Alexander Lukaschenko hatte das Amt seit 1997 innegehabt. Seit der weithin als gefälscht geltenden Präsidentenwahl vor mehr als einem halben Jahr und den Massenprotesten mit massiver Polizeigewalt übten immer wieder Sportler Kritik an dem Staatschef.

Lausannes Genazzi vorsorglich für ein Spiel gesperrt

Die Disziplinarkommission von Swiss Ice Hockey hat Joël Genazzi vom Lausanne HC vorsorglich für ein Meisterschaftsspiel gesperrt. Der Nationalverteidiger wird am Samstag auswärts gegen die Rapperswil-Jona Lakers zuschauen müssen.

Genazzi wurde wegen eines Checks gegen den Kopf von Julian Schmutz von den SCL Tigers in der Partie vom Donnerstag (0:1) belangt. Gleichzeitig wurde gegen Genazzi ein ordentliches Verfahren eröffnet. (abu/sda)

Theo Zwanziger stellt Strafanzeige

Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger geht gerichtlich gegen die Vorsitzenden der unabhängigen Ethikkommission des Fussball-Weltverbandes FIFA vor. In einer Mail an die beiden Kammern vom 1. Februar hat der 75-Jährige nach eigenen Angaben angekündigt, dass er bei einer Schweizer Strafverfolgungsbehörde gegen den Griechen Vassilios Skouris und die Kolumbianerin Maria Claudia Rojas Strafanzeige und zugleich Strafantrag wegen Verleumdung oder übler Nachrede gestellt hat.

«Die Vorsitzenden der Ethikkommission haben ohne sachlichen Grund und damit rein willkürlich mit der Behauptung, ich sei an einem Bestechungsmodell beteiligt gewesen, öffentlich meine ethische Integrität schwer beschädigt», begründete Zwanziger sein Vorgehen. (abu/sda)

Bild: KEYSTONE

Tiger Woods in anderes Spital verlegt

Tiger Woods ist zwei Tage nach seinem schweren Autounfall in ein anderes Spital verlegt worden. Der vorerst ins Harbor-UCLA Medical Center eingewiesene Woods wird im Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles weiter behandelt. Angaben zum Zustand des Gewinners von 15 Major-Turnieren machten die Ärzte keine.

Woods war am Dienstag mit dem Auto von der Strasse abgekommen, hatte sich mit dem Fahrzeug mehrfach überschlagen und schwer verletzt. Offiziell bekannt sind bisher mehrere offene Brüche am rechten Bein. (abu/sda/dpa)

Bild: keystone

Jil Teichmann im Halbfinal ausgeschieden

Jil Teichmann scheidet im Halbfinal des WTA-Turniers in Adelaide aus. Die Seeländerin verliert gegen die Polin Iga Swiatek 3:6, 2:6. Swiatek, als Nummer 18 im Ranking 43 Plätze vor der Schweizerin klassiert, genügte im ersten Durchgang ein Servicedurchbruch zum Satzgewinn.

Im zweiten Umgang hielt Teichmann mit der letztjährigen French-Open-Siegerin nur kurz mit. Die letzten fünf Games gewann alle die Polin. Den zweiten Halbfinal bestreiten Belinda Bencic und die 16-jährige Amerikanerin Cori Gauff. (abu/sda)

Angeklagter Turntrainer nimmt sich das Leben

John Goddert ist tot. Der Trainer der amerikanischen Mannschaft bei den Olympischen Spielen in London 2012 war wegen sexueller Nötigung und Menschenhandel in dem von ihm gegründeten Klub in Michigan angeklagt worden. Er beging ein paar Stunden später Selbstmord.

Dem 63-jährigen Ex-Trainer wurde vorgeworfen, seine Opfer über mehrere Jahre hinweg körperlich, verbal und sexuell missbraucht zu haben. Dies in seinem Verein, in dem auch der wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs zu lebenslanger Haft verurteilte Ex-US-Teamarzt Larry Nassar arbeitete. (ram/sda/afp)

Zug-Goalie Hollenstein länger out

Luca Hollenstein, der Goalie Nummer 2 des EV Zug hinter Leonardo Genoni, fällt aufgrund einer Unterkörperverletzung etwa sechs Wochen aus. Der 20-Jährige überzeugte in seinen zwölf Einsätzen in der National League in dieser Saison mit einer Abwehrquote von 93,8 Prozent. (ram/sda)

Bild: keystone

Ex-Natispieler Ziegler fix zu Lugano

Der Wechsel des früheren Schweizer Internationalen Reto Ziegler zum FC Lugano ist endgültig vollzogen. Der 35-jährige Defensivspieler wird am Freitag im Tessin den Medien vorgestellt. Der Romand, dessen Schweizer Stationen GC, Sion und Luzern waren, hatte zuletzt beim FC Dallas in der Major League Soccer gespielt. (ram/sda)

Hitz verlängert beim BVB

Der Schweizer Goalie Marwin Hitz hat bei Borussia Dortmund einen neuen Vertrag unterschrieben. Hitz, dessen bisheriger Kontrakt im Sommer endet, verlängerte um zwei Jahre bis im Sommer 2023.

«Meine Familie und ich fühlen uns in Dortmund sehr wohl. Sportlich haben wir auch in dieser Saison noch grosse Ziele, die wir gemeinsam erreichen wollen», sagte Hitz, der die etatmässige Nummer 2 hinter Landsmann Roman Bürki ist. (ram)

Pogacar vor Gesamtsieg der UAE-Tour

Tadej Pogacar steht vor dem Gesamtsieg bei der stark besetzten UAE-Tour. Der slowenische Tour-de-France-Champion verteidigte mit einem 2. Platz auf dem fünften Teilstück erfolgreich seine Führung in der Gesamtwertung. Pogacar liegt vor den letzten beiden Flachetappen 45 Sekunden vor dem Briten Adam Yates.

Den Tagessieg bei der Bergankunft in Jebel Jais holte sich der Däne Jonas Vingegaard. Bester Schweizer war Gino Mäder auf Platz 18, fünf Positionen vor Matteo Badilatti. Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome musste sich aus dem Kreis der Topfahrer verabschieden. Die siebentägige Rundfahrt, die zur World Tour gehört, endet am Samstag in Abu Dhabi. (pre/sda)

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Gut-Behrami im Training erneut stark

Lara Gut-Behrami liegt im Gesamtweltcup vor den drei Speedrennen in Val di Fassa vom Wochenende nur 42 Punkte hinter Leaderin Petra Vlhova. Doch das könnte sich bald ändern: Ohne ans Limit zu gehen fuhr die Tessinerin im zweiten Abfahrtstraining auf Rang 6. Sie büsste 74 Hundertstel auf die Bestzeit der Amerikanerin Breezy Johnson ein.

Zweitbeste Schweizerin war Joana Hählen im 9. Rang. Die Bernerin, die an der WM nur als Ersatzfahrerin nominiert war, fuhr acht Hundertstel schneller als Weltmeisterin Corinne Suter (10.). Priska Nufer und Michelle Gisin reihten sich auf den Plätzen 15 und 17 ein, dahinter folgten Katja Grossmann (20.), Delia Durrer (22.) und Noémie Kolly (23.). (pre/sda)

Bild: keystone

Hediger scheitert erst im WM-Halbfinal

Jovian Hediger stösst zum Auftakt der nordischen Weltmeisterschaften in Oberstdorf im Sprint in klassischer Technik in den Halbfinal vor. Der Romand schaffte im Viertelfinal nach einem beherzten Lauf im Rücken von Alexander Bolschunow über die Zeit gerade noch den Vorstoss in die Vorschlussrunde. In den Halbfinals war der Tank aber leer. Die Norweger und Russen drückten derart aufs Tempo, dass der Schweizer bereits vor der Zielgeraden aus der Entscheidung gefallen war.

Laurien van der Graaff hingegen wurde für eine starke Vorstellung im Viertelfinal schlecht belohnt. In ihrer Serie mit den Medaillen-Anwärterinnen Linn Svahn und Anamarija Lampic war sie im Prinzip chancenlos, zumal die Bündnerin lieber auf Skating-Latten unterwegs ist. Dank eines couragierten Auftritts und perfekten Materials hielt Laurien Van der Graaff aber bis zum Endspurt mit und wurde erst kurz vor Schluss auf Platz 3 verbannt. In der Endabrechnung fehlten bloss 14 Hundertstel, um als Lucky Loser doch noch in den Halbfinal vorzustossen.

Im tiefen Sulzschnee feierte die Norweger angeführt vom erfolgreichen Titelverteidiger Johannes Hösflot Klaebo einen Dreifachsieg. Im Rennen der Frauen holte Schweden Gold, aber nicht wie erwartet durch Linn Svahn, die in den Halbfinals ausgeschieden war. Joanna Sundling lief bei frühlingshaften Temperaturen überlegen zum Triumph. Auch die Norwegerin Maiken Caspersen Falla als Titelverteidigerin oder Anamarija Lampic waren nicht unbedingt auf dem Podest erwartet worden. (pre/sda)

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Dickenmann tritt im Sommer zurück

Lara Dickenmann, die erfolgreichste Schweizer Fussballerin, beendet im kommenden Sommer nicht ganz unerwartet ihre Karriere. Dies bestätigte die 35-jährige Luzernerin gegenüber SRF. Der Rücktritt hat sich zuletzt abgezeichnet. Dickenmann plagte sich in den letzten Jahren mit schwierigen Verletzungen und Krankheiten herum (Kreuzbandriss und Blinddarmoperation) und gehörte beim VfL Wolfsburg in dieser Saison nicht mehr zum Stammpersonal. Der Vertrag wurde nicht verlängert.

«Das Feuer für den Fussball habe ich noch in mir. Trotzdem fühlt es sich richtig an, meine Karriere jetzt zu beenden», wird Dickenmann vom SRF zitiert. Aus dem Nationalteam war die Offensivspielerin bereits vor zwei Jahren zurückgetreten. Insgesamt hat Dickenmann für die Schweiz 135 Länderspiele absolviert und dabei 53 Tore erzielt. Auch nahm sie mit der Schweiz 2015 an der WM und 2017 an der EM teil. (pre/sda)

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