Switzerland

Langjähriger SBB-Chef Werner Latscha verstorben

Als Mitglied der Generaldirektion habe Latscha die Debatte um den Ausbau der Bahn und die Einführung des Halbtax-Abo grundlegend mitgestaltet, würdigen die SBB den Verstorbenen in einer Todesanzeige in der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) vom Samstag. Über die Todesursache des vor einer Woche verstorbenen Latscha war nichts bekannt.

Latscha, im März 1925 in Zürich als Sohn eines Wagenführers der Zürcher Verkehrsbetriebe geboren, machte zunächst eine kaufmännische Lehre und anschliessend die Matura. Sein Studium der Rechte schloss er mit dem Doktorat ab. Er trat der Sozialdemokratischen Partei bei und wurde 1960 Chef der Zürcher Verkehrsbetriebe.

1974 wählte ihn der Bundesrat als Mitglied der dreiköpfigen Generaldirektion der SBB. 1984 wurde Latscha zum Präsidenten der Generaldirektion ernannt, die er bis 1990 leitete. Nach dem vorzeitigen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen seines Nachfolgers Hans Eisenring wurde 1993 Benedikt Weibel Chef der SBB.

In einem Nachruf in der NZZ Online bezeichnete Weibel Latscha als einen nüchterne, gradlinigen, dossierfesten und jederzeit präsenten Bahnchef. Seine Stärke seien Argumente, nicht die grossen Gesten gewesen.

Von 1984 bis 1991 sass Latscha im Verwaltungsrat der Swissair. Auch nach seiner Pensionierung blieb Latscha dem Verkehr treu. So präsidierte er von 1990 bis 1998 das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern, das sich damals in einer angespannten finanziellen Situation befand.

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