Switzerland

Langenthal schlägt Winterthur: Ein Arbeitssieg gegen das Schlusslicht

Nach dem Punktverlust von vor zwei Wochen gegen den EHC Winterthur gewinnt der SC Langenthal nun ohne Zusatzschicht: Am Dienstagabend resultierte ein unspektakulärer aber verdienter 4:1-Erfolg.

Grund zum Jubeln: Der SC Langenthal schlägt das Schlusslicht aus Winterthur.

Grund zum Jubeln: Der SC Langenthal schlägt das Schlusslicht aus Winterthur.

Foto: Leroy Ryser

In den letzten zwei Minuten des Mitteldrittels hätte die Partie in beide Richtungen kippen können. Zuerst hatte Elvis Schläpfer nach einem Querpass die beste Möglichkeit, das Duell mit Winterthur schon vor der zweiten Pause für den SC Langenthal zu entscheiden. In der 38. Minute wurde der in dieser Swiss-League-Saison noch torlose Stürmer mit einem Querpass im Slot angespielt, wo er die Scheibe nebens Tor lenkte.

Wenige Sekunden später ging es dann in die andere Richtung: Eingeleitet von Riley Brace griffen Fabio Arnold und Tim Wieser an, Wieser spielte vors Tor auf Arnold wo dieser einzig an Pascal Caminada scheiterte. Dabei war es längst nicht das erste Mal, dass der SCL-Keeper eingriff: Gegen Nico Lehmann rettete zuletzt die Latte, aus nächster Nähe parierte er zudem mit guter Reaktion einen ansatzlosen Abschluss, indem er den Fanghandschuh ausstreckte. Weil aber all diese beschriebenen Szenen ohne Torerfolg endeten, stand es nach 40 Minuten 3:1 für Langenthal, das somit die Partie im Griff zu haben schien.

Zumeist mit Tempo

Der SCL begann im ersten Abschnitt stark, liess dann aber etwas nach. Das 1:2 war unter anderem das Produkt aus dieser Schwächephase, einmal mehr führte dabei eine Unterzahlsituation zu einem Gegentor, welches mittels Weitschuss von Joel Steinauer erzielt wurde.

Zuvor hatte aber nichts auf eine Schwächephase der Langenthaler hingedeutet. Obwohl sich die Winterthurer taktisch gut aufgestellt zeigten schienen sie im ersten Drittel grösstenteils überfordert gegen die Oberaargauer. Diese powerten unablässig, konnten sich zwar nicht immer im gegnerischen Drittel festsetzen, aber gelangten oft mit viel Tempo in den offensiven Abschnitt.

Nach einem Powerplaytreffer von Stefan Tschannen ging Jack Walker mit viel Tempo über die Seite durch und erhöhte kurz vor der ersten Pause auf 2:0. Tyler Higgins sollte dann fast schon entgegen dem Spielverlauf – Winterthur schien den Druck zu erhöhen – auf 3:1 für den SCL stellen. Sein Schuss hätte das Tor zwar weit verfehlt, Ari Shane Birchler sollte diesen aber doch noch unglücklich ins eigene Tor ablenken.

Pienitz entscheidet

Obwohl Langenthal im Mitteldrittel nicht restlos überzeugte, drohte keine Niederlage. «Das Tor gab uns etwas Sicherheit und liess uns ein wenig durchatmen», kommentierte Torschütze Higgins das 3:1. Dennoch war die Partie bis in die 52. Minute noch nicht entschieden. Dort ging Hans Pienitz in die Offensive und bewies damit den richtigen Riecher. Nach einem Schuss von Tom Gerber drückte er den Abpraller über die Linie.

Dass die Partie nun endgültig in entscheidende Bahnen gelenkt wurde, daran gab es keine Zweifel. Langenthal hatte damit auch von der Partie von vor zwei Wochen gelernt, als es sich nach einer Aufholjagd in die Verlängerung rettete, so aber auch einen Punkt gegen das Schlusslicht abgeben mussten. «Wir haben ein paar Videos angeschaut und waren heute zweifellos besser. Wir haben solid gespielt», meinte Tyler Higgins.

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