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Langenthal in Rücklage – Aufsteiger in Sicht +++ Milan siegt trotz Rot gegen Ibrahimovic

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Langenthal in Rücklage – Aufsteiger in Sicht +++ Milan siegt trotz Rot gegen Ibrahimovic

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Langenthal in Rücklage – Aufsteiger in Sicht

In den Playoff-Halbfinals der Swiss League führen die Favoriten Kloten (1. der Qualifikation) und Ajoie

«Match-Puck». Olten feierte mit 6:3 den ersten Sieg in dieser Halbfinalserie und verkürzte auf 1:3. Ajoie dagegen, das gegen den SC Langenthal das erste Spiel verloren hatte, kam gegen die Oberaargauer mit 6:2 zum dritten Sieg hintereinander.

Damit zeichnet sich immer deutlicher ab, dass nächste Saison in der National League 13 Teams mitspielen werden. Sowohl Kloten wie Ajoie (als auch Olten) erhielten von der Liga «Grünes Licht» für den Aufstieg. Nur Langenthal, der Swiss-League-Meister von 2019, könnte die Aufstockung auf 13 Teams noch verhindern – wenn sie den Titel in der Swiss League erneut gewinnen würden.

Die Langenthaler verloren gegen Ajoie aber den Faden. Nach dem fulminanten Auftakt mit dem 5:4-Auswärtssieg im Jura in Spiel 1 rannten die Langenthaler nur noch Rückständen hinterher. Während mehr als 103 Minuten – vom 3:4 in Spiel 2 bis zum 1:3 in Spiel 4 – gelang den Langenthalern gar kein Tor mehr. Philip-Michael Devos (2 Tore, 1 Assist) und Jonathan Hazen (3 Assists) führten Ajoie in Langenthal zum dritten Sieg. Zudem gelang Reto Schmutz, der an der Seite der kongenialen «Québeciens» stürmen darf, bereits das neunte Playoff-Tor.

(zap/sda)

Aarau hält Anschluss an Platz 2

Der FC Aarau hat dank einem späten Tor auswärts gegen Neuchâtel XamaxChallenge League noch nicht aus den Augen verloren. Der FC Thun, der auf dem Barrage-Platz klassiert ist, liegt nach der 28. Runde weiterhin nur fünf Punkte vor den Aargauern.

Stürmer Filip Stojilkovic erzielte den entscheidenden Treffer nach einem Querpass von Liridon Balaj in der 91. Minute aus wenigen Metern ins verlassene Tor. Es war für Aarau nach sechs erfolglosen Versuchen der erste Auswärtssieg in der Meisterschaft seit dem 15. Dezember 2020. (zap/sda)

Milan gewinnt trotz Platzverweis von Ibrahimovic

Zlatan Ibrahimovic Milan in Parma nach einer Stunde die Rote Karte. Der Schwede legt sich mit dem Schiedsrichter an.

Der Platzverweis von Ibrahimovic nach einer Stunde hatte keinen Einfluss auf das Resultat. Zwar kassierte der Serie-A-Zweite zu zehnt das 1:2, doch kurz vor Schluss sicherte der Portugiese Rafael Leão den Sieg.

Ibrahimovic verdiente sich den ersten Platzverweis in der Serie A seit neun Jahren offensichtlich mit einer deplatzierten Bemerkung an die Adresse von Referee Fabio Maresca, nachdem dieser im Mittelfeld ein Foul für Milan gepfiffen hatte. (zap/sda)

Die rote Karte gegen Ibrahimovic (60.) Video: streamja

Kloten-Dietlikon zum achten Mal Schweizer Meister

Kloten-Dietlikon ist zum achten Mal Schweizer Meister im Frauen-Unihockey. Die Zürcherinnen setzen sich im Superfinal in Winterthur gegen Emmental Zollbrück

Matchwinnerin der Favoritinnen ist Michelle Wicki mit drei Toren und einem Assist. Dass die 31-jährige Stürmerin die entscheidende Rolle spielte, war irgendwie logisch. Sie ist aktuell die beste Schweizer Unihockeyspielerin. In der Qualifikation hatte sie in 13 Partien 26 Tore und 13 Assists erzielt, womit sie die klare Nummer 1 war. In den sieben Playoff-Spielen kam sie auf je neun Tore und Assists. Für die Schweiz bestritt sie 115 Länderspiele und erzielte dabei 90 Treffer. Wicki machte sich mit ihrer Leistung selber ein schönes Abschiedsgeschenk. Die Anwältin wechselt auf die nächste Saison hin nach Schweden zu IK Sirius und bestritt nach eigener Aussage ihr wohl letztes Spiel in der Schweiz.

Die Schlussphase hatte es in sich. Nachdem die Bernerinnen in der 48. Minute nach einem schönen Konter durch Lena BaumgartnerHelen Bircher durch eine sechste Feldspielerin. 54 Sekunden vor Schluss schien Julia Suter das 4:2 zu erzielen, doch rettete Zollbrücks Verteidigerin Lisa Liechti im Stile eines Goalies, was einen Penalty zur Folge hatte, den Natalie Martinakova kläglich vergab. Später traf Wicki das leere Gehäuse nicht, ehe sie 15 Sekunden vor der Schlusssirene doch noch alles klarmachte. (zap/sda)

Video: SRF

Roglic gewinnt Baskenland-Rundfahrt

Der Slowene Primoz Roglic gewinnt die 60. Auflage der traditionsreichen Baskenland-Rundfahrt.

Der 31-Jährige aus dem niederländischen Jumbo-Visma-Team konnte auf der abschliessenden sechsten Etappe dem als Gesamtführendem gestarteten Amerikaner Brandon McNulty das Gelbe Trikot noch abnehmen und seinen ersten Rundfahrterfolg 2021 perfekt machen.

Roglic, der mit 23 Sekunden Rückstand auf McNulty in den Schlusstag gegangen war, belegte auf der nur 111,9 Kilometer langen, aber sehr anspruchsvollen Etappe von Ondarroa nach Arrate bei Eibar den zweiten Platz hinter dem Franzosen David Gaudu. Das Duo hatte sich in der Schlussphase der von vielen Attacken geprägten Etappe aus einer Spitzengruppe absetzen können.

In der Endabrechnung konnte sich der amtierende Vuelta-Sieger Roglic mit 52 Sekunden vor seinem dänischen Teamkollegen Jonas Vingegaard behaupten. Dritter wurde mit 67 Sekunden Rückstand Tour-de-France-Sieger und Roglic-Landsmann Tadej Pogacar.

Bester Schweizer war im Baskenland Gino Mäder als Etappen-24. mit gut acht Minuten Rückstand und dem 21. Platz im Gesamtklassement. Marc Hirschi hat zu Saisonbeginn seine Topform noch nicht gefunden. Der Aufsteiger des letzten Jahres verlor auch zum Abschluss über 18 Minuten. (zap/sda/dpa)

Bild: keystone

Clint Capela überzeugt bei Rückkehr

Clint Capela kehrt in der NBA mit einer überzeugenden Leistung aufs Parkett zurück. Der Genfer gewinnt mit den gegen die Chicago BullsMemphis Grizzlies hatte Capela wegen Achillessehnen-Beschwerden im linken Fuss pausieren müssen. Gegen die Bulls gehörte der Romand mit 22 Punkten und zehn Rebounds wieder zu den Besten seines Teams.

Er hatte grossen Anteil daran, dass Atlanta die Partie nach einem 53:66-Rückstand bei Spielhälfte zu drehen vermochte. In den ersten beiden Vierteln hatte auf Seiten der Bulls Zach LaVine gross aufgespielt und 39 Punkte totalisiert. Am Ende hatte der Gard 50 Punkte auf seinem Konto. Erfolgreichster Werfer der Hawks war Trae Young mit 42 Punkten. Atlanta liegt in der Eastern Conference weiterhin auf dem 5. Platz. (viw/sda)

Bild: keystone

US Masters: Titelverteidiger Dustin Johnson ausgeschieden

Die Finalrunden des US Masters in Augusta finden ohne Vorjahressieger Dustin Johnson statt. Der Amerikaner, klare Nummer 1 der Weltrangliste, benötigte in den ersten zwei Runden zwei Schläge zu viel. Die gleiche Enttäuschung erlebte Johnsons Landsmann Brooks Koepka, mit fünf Titeln an Major-Turniere der erfolgreichste Golfer der letzten fünf Jahre.

An der Spitze sind die Spieler zusammengerückt. Der englische Olympiasieger Justin Rose führt nach wie vor, aber die ersten Verfolger sind bis auf einen Schlag herangekommen. Der wiedererstarkte Amerikaner Jordan Spieth, seit 2015 dreifacher Gewinner grosser Turniere, hat sich in eine vorzügliche Position gebracht. Es liegt als Vierter nur noch zwei Schläge hinter Rose. (viw/sda)

Bild: keystone

Schweizer Curler im Viertelfinal gegen die USA

Die Schweizer Curler um Skip Peter De Cruz treffen in den Viertelfinals der Weltmeisterschaft in Calgary auf das Olympiasieger-Team aus den USA. Das Spiel findet am Samstag um 17 Uhr Schweizer Zeit statt. Die von John Shuster angeführten Amerikaner aus Duluth im Bundesstaat Minnesota siegten gegen Südkorea

Den zweiten Viertelfinal bestreiten Kanada und Schottland. Titelverteidiger Schweden und das überraschend stark aufspielende Team Russland sind als Erster respektive Zweiter der Round Robin für die Halbfinals gesetzt. Bereits jetzt ist bekannt, dass es die Schweizer in den Halbfinals mit den Schweden (Niklas Edin) zu tun bekommen werden, wenn sie sich gegen die Amerikaner durchsetzen. (viw/sda)

Bild: keystone

Bielefeld verlässt die Abstiegsplätze

Arminia Bielefeld feiert zum Auftakt der 28. Runde der Bundesliga einen wegweisenden Sieg. Der Aufsteiger gewinnt gegen Freiburg

Freiburgs Verteidiger Baptiste Santamaria lenkte in der 68. Minute eine scharfe Hereingabe des Japaners Masaya Okugawa ins eigene Tor ab und ebnete der Arminia damit den Weg zum Sieg. Cedric Brunner wurde beim Heimteam eine Viertelstunde vor Schluss ausgewechselt.


Bemerkung: Bielefeld bis 76. mit Brunner. (abu/sda)

GC und Thun ziehen davon

Leader Grasshoppers siegte beim FC Schaffhausen 2:0 und rehabilitierte sich damit für die 1:4-Niederlage vor einer Woche gegen Neuchâtel Xamax. Nuno da Silva (16.) und Nikola Gjorgjev (39.) trafen vor der Pause für die Zürcher, die sich bei ihrem Torhüter bedanken mussten, dass sie nicht noch einmal ins Zittern gerieten. Mateo Matic lenkte in der 73. Minute den scharf getretenen Penalty von Mirza Mujcic an die Latte.

Weiterhin vier Punkte hinter GC liegt der FC Thun, der gegen den direkten Verfolger Stade Lausanne-Ouchy zu einem 3:2 kam. Chris Kablan mit einem herrlichen Schuss unter die Latte (6.) und Nikki Havenaar (37.) mit einem Kopfball sorgten bereits vor dem Seitenwechsel für eine 2:0-Führung für die Gäste, Nicola Sutter mit einem weiteren Kopfballtor entschied nach gut einer Stunde die Partie.

SR Cibelli.
Tore:
Bemerkung: 73. Matic (Grasshoppers) lenkt Handspenalty von Mujcic an die Latte.

SR von Mandach.
Tore:

Schweizer Curler in den K.o.-Spielen der WM

Die Schweizer Curler erreichen an der WM in Calgary das wichtigste Ziel. Sie qualifizieren sich für die K.o.-Spiele der besten sechs Teams und sichern der Schweiz einen direkten Olympia-Quotenplatz.

China schliessen Valentin Tanner, Skip Peter De Cruz, Sven Michel und Benoît Schwarz die Round Robin der WM mit der Bilanz von 8:5 Siegen ab. Um weiterzukommen, benötigten die Olympia-Dritten des CC Genf zuletzt auch Glück. Denn sie konnten nur bei einem Sieg Schottlands gegen Norwegen in die Viertelfinals gelangen. Die Schotten leisteten diese notwendige Schützenhilfe. (abu/sda)

Bild: keystone

Acht EM-Stadien lassen Fans zu

Rund zwei Monate vor Beginn der wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschobenen Fussball-EM 2020 hat die UEFA über die geplanten Spielorte informiert. Für acht von zwölf Stadien wurde von den jeweiligen Landesverbänden bestätigt, dass Zuschauer zugelassen werden.

In Budapest soll das Stadion nach Möglichkeit zu 100 Prozent gefüllt werden, heisst es. Mit einer Auslastung von 50 Prozent planen Sankt Petersburg und Baku (Bild). In der Hauptstadt Aserbaidschans trägt die Schweiz zwei Partien aus. Zu diesen dürfen nach Vorweisen eines negativen Corona-Tests auch Schweizer Fans anreisen. Zwischen 25 und 33 Prozent der Kapazität werden in Amsterdam, Bukarest, Kopenhagen, Glasgow und London ausgeschöpft.

Bei vier Gastgeberstädten besteht noch Unklarheit darüber, ob sie tatsächlich EM-Spiele bei sich haben können: München, Rom (Austragungsort von Italien–Schweiz), Bilbao und Dublin. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte unlängst betont, dass nur akzeptiert werde, wer Fans ins Stadion lasse. Einen endgültigen Entscheid will der europäische Fussballverband in zehn Tagen, am 19. April fällen. (ram)

Bild: Shutterstock

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Konsum, Jobs, Investitionen: Der Einbruch ist viel tiefer als in der Finanzkrise 2008/2009, doch die Wirtschaft erholt sich deutlich schneller. Die Pessimisten scheinen falsch zu liegen.

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