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Switzerland

Kriens LU: Erstes Bordell setzt voll auf Sexpuppen

Sex mit Puppen: In der Zentralschweiz ist das Angebot gross. In Ried-Moutathal SZ etwa gibts den ersten Sexdoll-Showroom der Schweiz. Kunden können sich dort diskret beraten und ihre personalisierte Puppe zusammenstellen lassen. Und als eines der ersten Bordelle hatte das Studio-Elite in Luzern eine Sexpuppe im Angebot.

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Sexpuppe ist deutlich günstiger als Prostituierte

Nun gibts in Kriens ein Studio, das voll auf Sexpuppen setzt: Im Arsenal 51 gibts rund ein Dutzend Puppen, während dort nur wenige echte Prostituierte arbeiten. Eine Stunde mit einer Sexpuppe wird dort mit 90 Franken verrechnet, während der Service einer Prostituierten 200 Franken kostet. Die Puppen werden auf Wunsch auch im Rollkoffer als Escort an Privatadressen geliefert.

Laut Birgitte Snefstrup vom Verein Lisa, der sich um Prostituierte in der Region kümmert, ist es ein neues Phänomen, dass ein Bordell fast nur Puppen und kaum Frauen im Angebot hat. «Dass es mehr Puppen als Sexarbeiterinnen hat, erachte ich als einen Einzelfall. Ich habe jedenfalls keine Kenntnis davon, dass das öfters vorkommt.»

Puppen können Frauen nicht ersetzen

Sexbetriebe mit Puppen gäbe es inzwischen schweizweit, sagt die Szenenkennerin weiter. Grund: «Viele Betriebe wollen eine besondere Dienstleistung anbieten, um am Markt wettbewerbsfähig zu sein. Das ist ja in jeder Branche so.»
Dass es sich in Sachen Real Dolls in der Schweiz um ein neues Phänomen mit grosser Zunahme handelt, könnten Fachstellen aber nicht bestätigen. Auch bei den echten Prostituierten scheint die Konkurrenz aus Silikon noch kein Thema zu sein: «Sexpuppen waren noch nie ein Thema in einem Gespräch zwischen einer Sexarbeiterin und mir», sagt Snefstrup.

Sie glaube auch nicht, dass Sexpuppen die Dienstleistungen von Prostituierten verdrängen werden. «Das kann ich mir schlecht vorstellen. Über die Wünsche der Kunden kann ich mich zwar wenig äussern. Ich weiss aber, dass es bei vielen Kontakten um viel mehr als nur um Sex geht. Eine Puppe kann den menschlichen Kontakt nicht ersetzen.»

Dennoch befriedigen Sexpuppen offensichtlich ein Bedürfnis vieler Männer. In einer früheren Umfrage auf 20 Minuten mit 9000 Teilnehmer gaben ein Drittel an, sie seien offen für Sex mit Puppen, würden das gerne einmal ausprobieren.

«Das ist einfach ein Fetisch»

Warum aber ist das so? Studien darüber liegen nicht vor, aber Vermutungen. Felix Neuenschwander vom Präventionsangebot für Freier Don Juan sagt: «Das ist wohl einfach ein Fetisch von einigen Männern, so, wie andere zum Beispiel auf Leder abfahren; Puppen bedienen bei ihnen eine spezielle Fantasie. Und einige Männer denken wohl, bei einer Puppe könnten sie sich keine Geschlechtskrankheiten holen.»

Auch Puppen können Krankheiten übertragen

Bei letzterem liegen sie aber falsch, warnt der Experte: Wenn ein Mann sein Glied in eine Öffnung der Puppe einführe und vielleicht gar ejakuliere, dann könne sich der nächste Kunde durchaus mit einer Geschlechtskrankheit anstecken, etwa mit Syphilis, sofern die Puppe nicht gereinigt wurde. Der Fachmann empfiehlt deshalb, auch Puppen nur mit Kondom zu benutzen.

(20 Minuten)

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