Switzerland

Kommentar zur Burkadebatte: Die verhüllten Frauen schweigen

Unsere Autorin wollte mit Nikabträgerinnen sprechen – doch keine wollte sich äussern. Dass ausgerechnet die Betroffenen schweigen, ist heikel.

Hier ging eine Nikab-Trägerin für ihr Anliegen auf die Strasse: Anlässlich des Burkaverbots im Kanton St. Gallen demonstrierte Karima gemeinsam mit dem algerischen Polit-Aktivisten Rachid Nekkaz (nicht im Bild) im Oktober 2018. Nekkaz bewarb in St. Gallen ausserdem sein Buch «Voltaire du Niqab». (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Hier ging eine Nikab-Trägerin für ihr Anliegen auf die Strasse: Anlässlich des Burkaverbots im Kanton St. Gallen demonstrierte Karima gemeinsam mit dem algerischen Polit-Aktivisten Rachid Nekkaz (nicht im Bild) im Oktober 2018. Nekkaz bewarb in St. Gallen ausserdem sein Buch «Voltaire du Niqab». (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

KEYSTONE

Wie viele verhüllte Musliminnen gibt es in der Schweiz? 95 bis 130, schätzte der Bundesrat vor ein paar Jahren. 20 bis 30, sagt Religionsforscher Andreas Tunger. Eine verlässliche Antwort ist fast nicht möglich.

Doch es sollte doch möglich sein, mit einer von ihnen zu reden und sie in der Zeitung zu porträtieren. Mit Schleier natürlich und anonym, sofern sie will. Es gibt immer wieder Porträts und Interviews mit Personen, die aus guten Gründen anonym bleiben wollen. Es ist aber nicht möglich.

Während Wochen liess sich mit vertretbarem Aufwand keine Frau finden, die sich verhüllt und die bereit ist, ihre Interessen öffentlich zu vertreten. Zahlreiche Anfragen waren ergebnislos. «Vielen Dank, ich habe kein Interesse», lautete die Standard-Antwort. Vertreterinnen und Vertreter von muslimischen Verbänden, die bei der Suche halfen, kapitulierten irgendwann. Die betreffenden Frauen wollten nicht an die Öffentlichkeit oder sie hätten nach zahlreichen Medienauftritten keine Lust mehr auf Rampenlicht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Football news:

Benzema und Real stehen kurz vor einer Vertragsverlängerung bis 2023
1936 musste die Stadt in die UdSSR kommen. Die Tournee wurde von Stalin genehmigt, aber der Veranstalter schoss
Petrzela über Kudelas Disqualifikation: Katastrophe! Schwarz ist schwarz und Weiß ist weiß. Wie kann man das anders sagen?
Neymar wurde zum besten Spieler der Woche in der Champions League gewählt
Die Fans haben Agnelli mit ihrer Kritik an der Champions-League-Reform kritisiert: Sie werden nur die Kluft zwischen den Reichen und den Anderen vergrößern In der Erwartung, dass die Fans Zeit und Geld spenden
Wenn ich den Richter, Hitler und Napoleon, und mir zwei Kugeln geben würde, würde ich beide zum Richter fahren. April fand in Jewpatoria das Spiel der Nationalen studentischen Fußballliga zwischen den Mannschaften der Rostower Staatlichen Wirtschaftsuniversität (RINCH) und der Kalmückischen staatlichen Universität aus Elista statt. Die Rostocker gewannen 2:1, aber Schiedsrichter Maxim Klim zeigte der Mannschaft sieben gelbe Karten und eine rote Karte. Nach dem Spiel war Rinchs Trainer Viktor Zubtschenko wütend
Real erwartet, dass Ramos geht. Real Madrid erwartet, dass Verteidiger Sergio Ramos seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängert und den Verein verlässt, teilte Cadena SER mit