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Kommentar zum Massaker an US-Schule: Manchen Amerikanern gelten tote Schüler als Preis der Freiheit

Kommentar zum Massaker an US-SchuleManchen Amerikanern gelten tote Schüler als Preis der Freiheit

Nach dem neusten Massaker mit 19 toten Kindern betet und trauert das Land. Doch in ein, zwei Wochen wird das Vergessen beginnen. Dann das Verdrängen und Ignorieren.

Mehr als 20 Menschen starben bei dem Attentat auf eine Grundschule in Texas: Trauer in Uvalde. 

Mehr als 20 Menschen starben bei dem Attentat auf eine Grundschule in Texas: Trauer in Uvalde. 

Foto: Allison Dinner (AFP)

Das Furchtbarste sind die toten Kinder. Das Frustrierendste ist die Gleichgültigkeit, mit der Amerika den Tod dieser Kinder hinnimmt. Vielleicht nicht jetzt, in den ersten Stunden und Tagen nach dem Massaker. Da stellt sich der Präsident persönlich vors Mikrofon, jeder Senator und Abgeordnete sagt oder fordert etwas, die Fernsehsender schicken Reporter zum Tatort, das Land betet und trauert. Aber in ein, zwei Wochen wird das Vergessen beginnen – schlimmer noch: das Verdrängen und Ignorieren. In einem Monat muss man dann bei Wikipedia nachschauen, welches Dorf in Westtexas es war, in dem die Grundschüler umgebracht wurden, und wie viele Opfer es gab.