Switzerland

KOMMENTAR - Die Diskussion um Norwegens «grüne Zukunft» ist nur produktiv, wenn sie ehrlich geführt wird

Fünfzig Jahre lang war die Erdölindustrie die Milchkuh Norwegens. Nun setzt der Klimawandel sie unter Druck, der Ruf nach einem vorzeitigen Ausstieg wird lauter. Eine ehrliche Diskussion ist nötig, Schlagworte und Wunschdenken helfen nicht.

Viele junge Norweger fordern eine forsche Abkehr von der hochprofitablen Erdölindustrie, aber die Folgen für den grosszügigen Wohlfahrtsstaat, von dem alle profitieren, bedenken sie meistens nicht.

Viele junge Norweger fordern eine forsche Abkehr von der hochprofitablen Erdölindustrie, aber die Folgen für den grosszügigen Wohlfahrtsstaat, von dem alle profitieren, bedenken sie meistens nicht.

Natalie Thomas / Reuters

Die Erwartung stand den Anwesenden ins Gesicht geschrieben, auch wenn die Aussicht auf den erhofften Erfolg gering war. Eine Schar war vor Norwegens höchstes Gericht gekommen, um das Urteil in einem der aufsehenerregendsten Verfahren der letzten Zeit zu vernehmen, angestrengt von den Umweltorganisationen Greenpeace und Young Friends of the Earth Norway (Natur og Ungdom). Es ging um die Frage, ob der norwegische Staat gegen die Verfassung verstösst, wenn er Erdölförderlizenzen vergibt. Denn das Grundgesetz enthält einen Passus, der den Staat dazu verpflichtet, künftigen Generationen eine intakte Umwelt zu hinterlassen. Die Erschliessung neuer Erdölquellen stehe damit in Konflikt, argumentierten die Kläger, denn sie verunmögliche das Erreichen der Klimaziele, zu denen sich Norwegen im Pariser Vertrag von 2015 verpflichtet habe.

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