Switzerland

KOMMENTAR - Der Nationalrat will Pensionskassen mehr Freiheiten bei den Anlagen geben – doch das Kernproblem in der beruflichen Vorsorge liegt anderswo

Höhere Anlagerenditen ohne mehr Risiken: Das verspricht ein Vorstoss, den der Nationalrat am Mittwoch klar angenommen hat. Doch eine schmerzlose Sanierung der beruflichen Vorsorge ist nur im Märchenbuch zu haben.

Die Pensionskassen haben bisher gut überlebt, unter anderem dank massiver Subventionierung der Rentner zulasten der Erwerbstätigen.

Die Pensionskassen haben bisher gut überlebt, unter anderem dank massiver Subventionierung der Rentner zulasten der Erwerbstätigen.

Annick Ramp / NZZ

Die Pensionskassen in der Schweiz verwalten derzeit rund 1000 Milliarden Franken. Das angesparte Kapital muss wegen der gestiegenen Lebenserwartung zurzeit etwa 20 bis 25 Prozent länger Altersrenten finanzieren, als dies noch 1985 der Fall war. Diese massive Ausdehnung lässt sich finanzieren durch Erhöhung der Beiträge (unpopulär), Senkung der Jahresrenten (unpopulär), Erhöhung des Rentenalters (unpopulär) oder Mehrrenditen (sehr populär).

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