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Klinsmann nicht mehr im Hertha-Aufsichtsrat: «Er hat seine Glaubwürdigkeit verloren»

Jürgen Klinsmann und Hertha-Sportvorstand Michael Preetz hatten das Heu nicht auf der gleichen Bühne. Bild: EPA

Klinsmann nicht mehr im Hertha-Aufsichtsrat: «Er hat seine Glaubwürdigkeit verloren»

Die Zeit von Jürgen Klinsmann bei Hertha Berlin ist endgültig vorbei. Nach dem Rücktritt als Trainer wird er auch nicht mehr dem Aufsichtsrat angehören. «Leider ist die Art und Weise des Abgangs so unakzeptabel, dass wir im Sinne des Vereins eine zielführende Zusammenarbeit so nicht fortführen können», sagte Investor Lars Windhorst bei einer Pressekonferenz. «Jürgen Klinsmann hat viel an seiner Glaubwürdigkeit verloren. Das ist wirklich traurig, aber wir müssen damit leben.»

Ein Ersatz für Klinsmann soll zeitnah gefunden werden. «Ob ich mich in ihm getäuscht habe? Das ist nicht so einfach zu beantworten», erklärte Windhorst weiter. «Der Rücktritt ist nicht akzeptabel. Das kannst du als Jugendlicher machen, aber nicht als Erwachsener. Leider ist das Kind jetzt in den Brunnen gefallen.»

Investor Lars Windhorst erklärt die endgültige Trennung von Klinsmann. Bild: EPA

Klinsmann war am Dienstagvormittag völlig überraschend nach nur elf Wochen als Trainer der Hertha zurückgetreten, womit er den Verein schockte. Dennoch beabsichtigte der 55-Jährige, ins Aufsichtsgremium zurückzukehren, in das er Anfang des vergangenen Novembers benannt worden war. Dieses Amt liess er nach der Beförderung zum Cheftrainer ruhen.

Klinsmann hatte am Mittwochabend via Internet-Botschaft die Umstände seines plötzlichen Abgangs als «fragwürdig» bezeichnet und sich bei den Fans entschuldigt. Gleichzeitig kritisierte er aber auch deutlich die Rolle von Manager Michael Preetz und begründete seinen Rücktritt mit dem Wunsch nach mehr Kompetenzen, den ihm der Klub verwehrt hatte. (pre/sda)

Das Facebook-Statement von Jürgen Klinsmann.

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