Switzerland

Keine Parolen an der digitalen Parteiversammlung – dafür Besuch von Petra Gössi

Vor Abstimmungen treffen sich die Mitglieder der Aargauer FDP, um ihre Parolen zu fassen. Nur Parolen wurden am Dienstag noch keine gefasst. Aber normalerweise treffen sich die über 100 Liberalen auch irgendwo physisch und nicht am Bildschirm via Google Zoom. Und da wegen Corona genau dies heuer der Fall war, verschob sich auch die Parolenfassung. Abgestimmt wird über ein Online-Tool, die Ergebnisse werden am Donnerstag bekannt gegeben.

So nutzten die anwesenden Vertreter der FDP aus Bundesbern die virtuelle Versammlung, um für ihre Standpunkte zu den jeweiligen Abstimmungen zu weibeln. Da war zuerst Nationalrätin Maja Riniker, die sich gegen das Verhüllungsverbot aussprach. «Die Zeit, in der Obrigkeiten uns Frauen vorschreiben, wie wir uns kleiden sollen, sind hoffentlich vorbei», sagte sie. Damit stiess sie auf breite Zustimmung, nur eine einzige kritische Gegenstimme gab es.

Ehrengast kam um über die «Enkelstrategie» zu sprechen

Anschliessend weibelten Nationalrat Matthias Jauslin für die E-ID und Ständerat Thierry Burkhart für das Freihandelsabkommen mit Indonesien. Gerade ersteres Thema sorgte für einige Verwirrung; Jauslin musste einige Fragen beantworten, bis allen abschliessend klar war, wie das mit dieser elektronischen Identität genau funktionieren soll. Einfacher hatte es Burkhart; er musste keine einzige Fragen beantworten. Ob es allerdings an der vermeintlich einfacheren Materie lag oder aber daran, dass Burkharts Internetverbindung nicht ganz so stabil war und nicht immer zu verstehen war, was er sagte, ist unbekannt.

Ehrengast an der digitalen Versammlung war Petra Gössi, Präsidentin der FDP Schweiz. Sie war eigentlich gekommen, um über die sogenannte «Enkelstrategie» der FDP zu sprechen. Damit ist eine für Wirtschaft und Umwelt zukunftsgerichtete Politik gemeint. Auf Wunsch der Anwesenden sprach sie dann aber auch über Corona und brachte den Zuhörern die Überlegungen, Diskussionen und Beschlüsse in Bundesbern nahe.

Einen Wechsel wird es bekanntlich an der Spitze der Aargauer FDP geben: Weil Lukas Pfisterer aller Voraussicht nächstes Jahr vom 2. zum 1. Vizerpräsident im Grossen Rat gewählt wird und in zwei Jahren zum Ratspräsidenten aufsteigt, wird er als Parteipräsident zurücktreten. Die beiden Ämter seien nicht vereinbar, so Pfisterert. Im Mai soll sein Nachfolger gewählt werden.

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