Switzerland

Keine Europa League für den Schweizer Cupsieger

Im Cup hängt alles von Basels EL-Auftritten ab, der Schweizer Cupsieger erhält keinen Europacup-Startplatz mehr und die Amateure müssen eine bittere Pille schlucken.

Der FCB-Spieler Raoul Petretta hält bei der Feier in Basel den Cup-Pokal in den Händen.

Der FCB-Spieler Raoul Petretta hält bei der Feier in Basel den Cup-Pokal in den Händen.

FC Basel/Uwe Zink

Dem Schweizer Fussball drohte ein Termin-Chaos. Aus diesem Grund hat der Schweizerische Fussballvervand mehrere Entscheidungen getroffen.

Dem Schweizer Fussball drohte ein Termin-Chaos. Aus diesem Grund hat der Schweizerische Fussballvervand mehrere Entscheidungen getroffen.

Keystone

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Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hat entschieden. Der Schweizer Cup wird nicht abgesagt, er findet statt. Zu wichtig sei er, sagt der Generalsekretär Robert Breiter an der Medienkonferenz. Und: «Eine Absage war nie eine Option, der Schweizer Cup ist schliesslich noch nie abgesagt worden.»

Der Cup geht also weiter. Trotz Termin-Chaos mit den zeitgleich stattfindenden Turnieren Europa League und Schweizer Cup. Der FC Basel kann also aufatmen. Auch wenn er in argen Stress kommt. Und: Es hängt alles von den Baslern ab.

Die Uefa bleibt hart

So werden drei Tage nach dem letzten Meisterschaftsspiel am 5./6. August die Viertelfinals gespielt. Nachdem die Basler bereits Mitte Juni gegen Lausanne das Habfinal-Ticket lösen konnten, stehen dann noch drei Spiele an (FC Luzern – BSC Young Boys, FC Winterthur – FC Bavois und FC Rapperswil-Jona – FC Sion).

Die Halbfinals folgen am 8./9. August – auch jener des FC Basel. Sollten die Basler jedoch in der Europa League weiterkommen, findet der Basler-Halbfinal nach dem Ende der Europacup-Saison des FCB statt. Ähnliches gilt für den Cup-Final: Er ist nach dem Ende der EL-Saison des FCB, es sei denn, der Cup-Halbfinal des FCB kann vor dem allfälligen EL-Viertelfinal des FCB stattfinden und der FCB würde den Halbfinal verlieren. In diesem Fall würde der Final voraussichtlich am 12. August stattfinden.

Der für den Cupsieger vorgesehenen Europacup-Platz fällt der Meisterschaft der Super League zu. Grund dafür ist, dass alle vier Schweizer Europacup-Teilnehmer 2020/21 definitiv bis am 3. August 2020 namentlich der Uefa gemeldet werden müssen. Eine Verlängerung dieser Frist hat der Verband trotz mehrerer Gesuche des SFV abgelehnt.

Bittere Meldung für Amateurclubs

Alles gut also? Nicht ganz. Zumindest für die Amateurclubs nicht. Sie werden sich über die Entscheide des SFV wohl nicht freuen. Sie büssen nämlich Freilose für den Schweizer Cup ein. Grund dafür ist der dicht gedrängte Terminkalender, weshalb der Schweizerische Fussballverband zwei Entscheidungen traf. So erhalten alle 19 Clubs der Super und Challenge League ein Freilos in der 1. Runde und die vier Clubs, die sich für einen Europa-Cup-Wettbewerb qualifizieren, erhalten auch eines für die 2. Runde.

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