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Kein nächstes Erfolgserlebnis: Der TV Endingen muss sich auswärts bei Pfadi Winterthur deutlich geschlagen geben

27 Fehlwürfe, davon 18 vom gegnerischen Torhüter parierte Abschlüsse, 23 Technische Fehler und ein mehr als deutliches Endergebnis. Aus Sicht des TV Endingen liest sich die Matchstatistik nach der 14:33-Pleite auswärts gegen Pfadi Winterthur vom Mittwochabend wie das Drehbuch eines schlechten Horrorfilms.

Und dieser zeichnet sich schon früh ab: Zwischen der 14. und 29. Minute bleiben die Gäste in der Winterthurer AXA Arena während exakt 14 Minuten und 55 Sekunden ohne einen einzigen Torerfolg. Die Gastgeber, die selber ebenfalls alles andere als fehlerfrei bleiben, wissen die offensiven Unzulänglichkeiten der Surbtaler zu nutzen. Das Skore entwickelt sich in dieser Phase aus TVE-Sicht von 3:5 auf 4:12 – die Partie ist bereits zur Pause entschieden, der zweite Durchgang nur noch eine rein statistische Pflichtübung.

TVE-Trainer Majeri: «Dieser Auftritt war eine Frechheit»

Die Endinger tun sich enorm schwer mit der aggressiven Deckung der Winterthurer. Ihre schnelle Mitte, im bisherigen Saisonverlauf eine der stärksten Waffen des TVE, kommt fast gar nicht zum Tragen. Stattdessen beissen sich der kanadische TVE-Topskorer Justin Larouche und seine Teamkollegen immer wieder am gegnerischen Kreis fest und kommen dennoch zu aussichtsreichen Abschlüssen – allerdings: Pfadi-Torhüter Yahav Shamir treibt die Endinger mit seinen Paraden immer wieder zur Verzweiflung.

Nur vier Tage nach dem Punktgewinn beim 32:32 auswärts gegen Wacker Thun scheinen die Endinger mental nicht in der Lage, sich ein weiteres Erfolgserlebnis zu verschaffen.

«Dieser Auftritt meiner Mannschaft war eine Frechheit. Wir haben gezeigt, dass wir im Kopf Amateure sind, die nicht dazu in der Lage sind, zwei gute Spiele hintereinander zu machen», sagt ein enttäuschter Zoltan Majeri nach der Partie.

Der Trainer beginnt noch vor der Pause durchzuwechseln. Und so kommt, nur anderthalb Wochen nach den Premieren von Leandro Lüthi (18) und Joshua Hitz (17), mit dem linken Flügel Timo Fischer ein weiteres Nachwuchstalent zu seinem Debüt in der NLA. Der 15-Jährige (!) steht knapp 40 Minuten lang auf der Platte im Einsatz und verpasst seine Tor-Premiere auf höchster Ebene nur knapp: 26 Sekunden vor der Schlusssirene sieht er seinen ersten und einzigen Wurf der Partie von Pfadi-Torhüter Shamir pariert.

Am Samstag geht es erneut gegen Pfadi

Gelegenheit zur Revanche beziehungsweise zur Steigerung auf allen Ebenen gibt es für die Surbtaler bereits in drei Tagen. Denn am Samstag empfängt der TVE die Winterthurer in der heimischen GoEasy-Arena in Siggenthal Station. Angepfiffen wird die Partie der 14. Runde um 20 Uhr.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Endinger dann nicht wieder in einem Horrorfilm wiederfinden. Für Majeri ist klar, was sich dafür ändern muss: «Ich erwarte, dass meine Mannschaft am Samstag als Einheit aufläuft, als richtiges Handball-Team. Am Mittwochabend in Winterthur standen nur Individualisten auf der Platte. Wir müssen die Fehler massiv reduzieren und wieder verstehen, dass wir nur zusammen stark sein können.» Das Drehbuch für die Revanche liegt auf jeden Fall bereit.

Sie haben die Partie verpasst? Schauen Sie sie sich hier in der Aufzeichnung des Livestreams an:

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