Switzerland

Katholiken liefern ein schweres Hilfspaket

Viele Anlaufstellen, Hilfsangebote und Verpflegungsmöglichkeiten für Menschen am Rand der Gesellschaft sind wegen der Corona-Krise geschlossen. Als Hilfe stellt die katholische Kirche stellt sieben Millionen Franken bereit.

Sieben Millionen Franken will die katholische Kirche unter anderem für Lebensmittelhilfe einsetzen.

Sieben Millionen Franken will die katholische Kirche unter anderem für Lebensmittelhilfe einsetzen.

zvg

Die römisch-katholische Kirche Region Bern stellt eine Million Franken bereit für Menschen, «auf die sich die Corona-Krise besonders heftig auswirkt». Wie die Kirche mitteilt, haben sich die Lebensbedingungen vieler Menschen mit geringem Verdienst und ausserhalb der gesetzlichen Sozialhilfe «auf dramatische Weise verschlechtert».

Viele Anlaufstellen, Hilfsangebote und Verpflegungsmöglichkeiten in der Region seien wegen der Pandemie geschlossen, heisst es in der Mitteilung. Dazu gehören auch von der Kirche mitgetragene Institutionen wie «Tischlein deck dich» oder der ökumenische Mittagstisch sowie das offene Haus La Prairie. Damit sei diesen Menschen die «ohnehin schwache Struktur ihres Lebens weggebrochen».

Die anlaufenden Massnahmen umfassten «sehr direkte Hilfe» wie die Finanzierung von Gutscheinen, aber auch die Stärkung bestehender sozialer Organisationen. Ein Teil des Geldes wird reserviert für die «Lösung akuter Probleme».

Fünf Prozent des Budgets

Die katholische Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung hat ein Jahresbudget von rund 20 Millionen Franken. Die zusätzliche Million sei «ein happiger Brocken», sagt Sprecher Karl Rechsteiner auf Anfrage. Das Paket sei angesichts der ausserordentlichen Situation «schnell und flexibel» geschnürt worden.

Will die Kirche mit diesem Engagement nicht bloss einen Werbecoup landen? Diese Frage beantwortet Rechsteiner, bevor sie gestellt wird: Soziale Hilfe sei ein Kernanliegen der Kirchen. Zudem erbrächten die Landeskirchen seit jeher gesamtgesellschaftliche Leistungen. Darin liegt auch der Grund, warum sie vom Kanton nach wie vor Geld erhalten.

Und die Reformierten?
Das Hilfspaket der Katholiken sei «sehr begrüssenswert», teilt die reformierte Gesamtkirchgemeinde Stadt Bern auf Anfrage mit. Gegenwärtig unterstützten die reformierten Gemeinden der Stadt Menschen, die wegen der Corona-Krise in Not gerieten, «mit den verschiedensten praktischen Angeboten». Über eine «eventuelle zusätzliche finanzielle Unterstützung» werde beraten; ein Entscheid sei noch nicht gefällt.

Football news:

Agent hakimi: ashrafs Ziel ist es, für Real Madrid zu spielen
PSG-Torhüter Bulka hat bei einem Verkehrsunfall in Polen einen Lamborghini zerschlagen. Zwei Menschen wurden verletzt
Nizza hat sich in den Kampf um Verteidiger Olympiakos Tsimikas eingeschaltet. Sie Interessieren sich für Loco
Lacazette lehnte Inters Angebot ab. Er könnte bei Atlético gegen Lemar eingetauscht werden
Ehemaliger Chef Scout CSKA: 99% der Arbeit des Pfadfinders ist verschwendet. Das ist spezifisch
Victor Valdez führte den Klub aus der 4.Liga von Spanien
Agent Georginho: Zwei nicht-italienische Topklubs haben mit mir Kontakt aufgenommen