Switzerland

Kampf gegen Cybermobbing: Eltern von Céline aus Spreitenbach erhalten den «Prix Courage»

Seit dem Suizid ihrer Tochter vor drei Jahren setzt sich das Ehepaar gegen Mobbing im Internet ein. Nun wurde ihr Engagement belohnt.

(sda)

Das Ehepaar Nadya und Candid Pfister aus dem aargauischen Spreitenbach hat am Freitagabend in Zürich den Prix Courage der Zeitschrift «Beobachter» entgegen genommen. Seit dem Suizid ihrer 13-jährigen Tochter Céline im Jahr 2017 engagieren sich die beiden gegen Cybermobbing.

«Beobachter»-Chefredaktor Andres Büchi überreichte den mit 15 000 Franken dotierten Preis während einer Übertragung auf Blick TV, wie der Verlag Ringier Axel Springer mitteilte. Die einzige Tochter des Paars hatte vor drei Jahren nach Mobbing auf der App Snapchat Suizid begangen. Zwei Jugendliche hatten sie mit einem Intimbild gemobbt. Sie wurden daraufhin mit einigen Tagen gemeinnütziger Arbeit bestraft.

Das Ehepaar Pfister setzt sich seit dem tragischen Geschehen dafür ein, dass Mobbing strafrechtlich verfolgt wird. Dazu ist inzwischen eine parlamentarische Initiative hängig. Die Pfisters wurden vom Publikum durch eine Online-Abstimmung und von einer sechsköpfigen Jury für den Preis ausgewählt. Die Jury vergibt ihre Punkte ohne Wissen über den Entscheid des Publikums.

Die per Video zugeschaltete ehemalige Aargauer Regierungsrätin und Jury-Präsidentin Susanne Hochuli erklärte in ihrer Laudatio, die Jury sei sich einig gewesen. Das Ehepaar Pfister habe durch den Verlust der Tochter das Schlimmste durchgemacht, was Eltern passieren könne. Die beiden hätten trotzdem die Energie und die Zivilcourage für ihr Engagement gefunden.

Bereits am Dienstag hatte der «Beobachter» bekannt gegeben, dass die Dargebotene Hand den diesjährigen «Prix Courage Lifetime Award» für mehr als 60 Jahre Engagement in der Telefonberatung erhält. Seit 1953 finden Menschen mit Sorgen oder in akuten Krisen bei der Telefonnummer 143 ein offenes Ohr.

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