Switzerland

Kadersituation beim SC Bern: Miro Zryd geht, Beat Gerber bleibt

Mindestens sechs Spieler werden den SC Bern Ende Saison verlassen. Dafür können ein ganz Junger und ein Urgestein mit einer Vertragsverlängerung rechnen.

Der Vertrag wird vorzeitig aufgelöst: Miro Zryd wechselt Ende Saison vom SC Bern zu den SCL Tigers.

Der Vertrag wird vorzeitig aufgelöst: Miro Zryd wechselt Ende Saison vom SC Bern zu den SCL Tigers.

Foto: Urs Lindt (Freshfocus)

Im letzten Sommer hatte Miro Zryd vom EV Zug zum SC Bern gewechselt. Doch glücklich ist der Adelbodner in der Postfinance-Arena nie geworden. In den ersten 23 Partien war er 9-mal überzählig. Nun nimmt er in der kommenden Saison bei den SCL Tigers einen neuen Anlauf. «Beide Parteien war mit der Entwicklung nicht zufrieden. Wir nahmen das Gespräch auf und kamen zum Schluss, dass es das Beste ist, das Arbeitsverhältnis per Saisonende zu beenden», sagt SCB-Sportchefin Florence Schelling. Die gefundene Lösung erscheint für alle Beteiligten sinnvoll: Zryd wird im Emmental eine grössere Rolle, Langnau einen Verteidiger mit unausgeschöpftem Potenzial und der SCB etwas finanziellen Spielraum erhalten.

Denn dieser ist eng begrenzt. «Ich muss das Budget im Hinblick auf die nächste Saison um eine Millionen Franken reduzieren. Und keiner der Spieler, die uns verlassen, gehört zu den Grossverdienern», hält Schelling fest. Sicher nicht mehr in Bern spielen werden in der Meisterschaft 2021/22 neben Zryd Yanik Burren, André Heim, Tomi Karhunen, Inti Pestoni und Simon Sterchi. Schelling bestätigt, dass Letzterer kein Angebot erhalten wird. Auf Abschied stehen die Zeichen auch bei Flügel Kyen Sopa. Schelling: «Ich habe ihm schon vor längerer Zeit mitgeteilt, dass er nicht mit einem neuen Vertrag rechnen kann. Aber es ist so: Seit er regelmässig bei uns spielt, macht er einen guten Job.» Dem Vernehmen nach hat Sopa bereits einen neuen Arbeitgeber gefunden.

Ein Plan mit Andri Henauer

Den finanziellen Spielraum wird die Sportchefin unter anderem nutzen, um die Zusammenarbeit mit dem 38-jährigen SCB-Rekordmeister zu verlängern. Jedenfalls sagt sie: «Wir möchten Beat Gerber unbedingt behalten. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns einigen werden.» Der Routinier selber hat sein Interesse, die Karriere zu verlängern, längst Publik gemacht.

Obwohl der Zuzug des 37-jährigen Daniel Manzato noch nicht kommuniziert worden ist, steht fest, dass er in der nächsten Spielzeit mit Philip Wüthrich das Torhüterduo bilden wird. Das bedeutet freilich nicht, dass es für Andri Henauer, derzeit an den SC Langenthal ausgeliehen, keinen Platz gibt. «Wir haben einen mittelfristigen Plan mit ihm und arbeiten deshalb darauf hin, mit ihm den Vertrag zu verlängern», erklärt Schelling. Der Plan könnte etwa so aussehen: Der erst 18-jährige Bruder Mika Henauers sammelt noch mindestens ein weiteres Jahr in der Swiss League Erfahrung und beginnt dann beim SCB als Nummer 2 hinter Wüthrich.

Football news:

Benzema und Real stehen kurz vor einer Vertragsverlängerung bis 2023
1936 musste die Stadt in die UdSSR kommen. Die Tournee wurde von Stalin genehmigt, aber der Veranstalter schoss
Petrzela über Kudelas Disqualifikation: Katastrophe! Schwarz ist schwarz und Weiß ist weiß. Wie kann man das anders sagen?
Neymar wurde zum besten Spieler der Woche in der Champions League gewählt
Die Fans haben Agnelli mit ihrer Kritik an der Champions-League-Reform kritisiert: Sie werden nur die Kluft zwischen den Reichen und den Anderen vergrößern In der Erwartung, dass die Fans Zeit und Geld spenden
Wenn ich den Richter, Hitler und Napoleon, und mir zwei Kugeln geben würde, würde ich beide zum Richter fahren. April fand in Jewpatoria das Spiel der Nationalen studentischen Fußballliga zwischen den Mannschaften der Rostower Staatlichen Wirtschaftsuniversität (RINCH) und der Kalmückischen staatlichen Universität aus Elista statt. Die Rostocker gewannen 2:1, aber Schiedsrichter Maxim Klim zeigte der Mannschaft sieben gelbe Karten und eine rote Karte. Nach dem Spiel war Rinchs Trainer Viktor Zubtschenko wütend
Real erwartet, dass Ramos geht. Real Madrid erwartet, dass Verteidiger Sergio Ramos seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängert und den Verein verlässt, teilte Cadena SER mit